PIttsburgh Penguins v Washington Capitals

An jedem Sonntag der regulären Saison 2026/27 wirft NHL.com/de einen Blick auf anstehende und erreichte Meilensteine von Spielern, Trainern und Funktionären in der Liga. 

In dieser Ausgabe: Die Saisonvorschau 

Die neue NHL-Saison steht vor der Tür. Am 29. September beginnt die Spielzeit 2026/27 – und einmal mehr dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten großen Rekordmarken fallen. Einige der prominentesten Namen der Liga stehen unmittelbar vor historischen Meilensteinen. Allen voran Alex Ovechkin und Sidney Crosby, aber auch Spieler wie Connor McDavid, Brent Burns oder Andrei Vasilevskiy könnten in den kommenden Monaten für besondere NHL-Geschichte sorgen.

Ovechkin und Crosby vor den nächsten großen Marken

Alex Ovechkin hat längst eine eigene Kategorie verdient. Der Kapitän der Washington Capitals ist mit 929 Toren bereits der erfolgreichste Torschütze der NHL-Geschichte und hat Wayne Gretzkys einst für uneinholbar gehaltene Marke von 894 Treffern hinter sich gelassen. Nun wartet die nächste Schallmauer: 950 Tore. Dafür fehlen dem 40-Jährigen noch 21 Treffer.

Noch bemerkenswerter ist eine andere Zahl. Inklusive Stanley Cup Playoffs kommt Ovechkin aktuell auf 1006 Tore. Gretzky liegt bei 1016. Sollte der Russe in der kommenden Saison also elf weitere Treffer erzielen, wäre auch diese Marke Geschichte. Ovechkin könnte damit endgültig den Status als erfolgreichster Torschütze der NHL – über reguläre Saison und Playoffs zusammengerechnet – übernehmen.

Ovechkin führt die Capitals mit einem Hattrick gegen Crosby und die Penguins zum Comeback

Auch Sidney Crosby steht vor einer außergewöhnlichen Saison. Der Kapitän der Pittsburgh Penguins hat bislang 654 Tore erzielt. Bis zur Marke von 700 fehlen 46 Treffer. Das wäre allerdings eine Herausforderung: Nur einmal in seinen 21 NHL-Spielzeiten kam Crosby auf mindestens 46 Tore. In der Saison 2009/10 erzielte er 51 Treffer.

Noch näher liegt für Crosby eine andere historische Marke innerhalb seines Klubs. Mit 36 weiteren Toren würde er Mario Lemieux als besten Torschützen der Penguins-Geschichte ablösen beziehungsweise mit ihm gleichziehen, je nach Zählweise der historischen Marke.

Und auch bei den Punkten wartet Geschichte. Crosby steht bei 1761 Zählern und könnte Marcel Dionne überholen. 37 Punkte fehlen ihm, um Ron Francis einzuholen und in die Top fünf der ewigen NHL-Scorerliste vorzustoßen. Mit 39 Punkten in der Saison würde Crosby außerdem als fünfter Spieler überhaupt die Marke von 1800 Punkten erreichen. Vor ihm liegen dann nur Gordie Howe, Mark Messier, Jaromir Jagr und Gretzky.

PIT@BUF: Crosby haut ihn unter die Latte

Auch McDavid, Kane und die 1000-Punkte-Kandidaten

Bei Connor McDavid geht es dagegen um Marken, die für den Superstar fast schon selbstverständlich erscheinen. Der Kapitän der Edmonton Oilers steht bei 811 Assists und benötigt 89 weitere Vorlagen für die Marke von 900. Genau diese Zahl erreichte er in der vergangenen Saison.

Noch interessanter ist die Punktebilanz. McDavid braucht laut den Statistiken von NHL.com 80 Punkte für 1300 Karrierepunkte. Damit würde er erneut in eine historische Gesellschaft vorstoßen. Außerdem könnte er mit einer weiteren Art-Ross-Trophy zum siebten Mal die NHL-Scorerwertung gewinnen. Damit würde er Mario Lemieux und Gordie Howe hinter sich lassen und allein auf Rang zwei der ewigen Bestenliste stehen. Nur Gretzky hätte dann mit deren zehn noch mehr Art-Ross-Trophäen.

CGY@EDM: McDavid aus spitzem Winkel

Auch Patrick Kane steht vor einem besonderen Moment. Der mittlerweile wieder für die Chicago Blackhawks spielende US-Amerikaner benötigt lediglich acht Assists für 900 Vorlagen. Evgeni Malkin fehlen 26 Assists. Beide könnten damit ebenfalls in einen exklusiven Kreis vorstoßen.

Besonders spannend wird zudem der Kampf um 1000 Punkte. Jamie Benn liegt bereits bei 992 Zählern und benötigt nur noch acht Punkte. Corey Perry steht bei 972, Artemi Panarin bei 954 und David Pastrnak bei 933. Brent Burns folgt mit 945 Punkten, während Matt Duchene und Erik Karlsson jeweils 936 Punkte aufweisen. Mark Scheifele steht bei 907.

Damit könnten im Laufe der Saison gleich mehrere prominente Namen die magische 1000-Punkte-Marke knacken.

Burns jagt den Ironman-Rekord

Eine der spektakulärsten Marken könnte allerdings nicht bei Toren oder Punkten fallen. Brent Burns steht vor einem möglichen neuen Ironman-Rekord. Der Verteidiger hat bereits 1007 NHL-Partien in Folge absolviert und liegt damit nur hinter Phil Kessel, der auf 1064 aufeinanderfolgende Spiele kam.

Burns ist inzwischen 41 Jahre alt und geht in seine 23. NHL-Saison. 58 weitere Einsätze ohne Unterbrechung würden reichen, um Kessel zu überholen und einen neuen Rekord aufzustellen. Dass Burns dabei weiterhin auf höchstem Niveau spielt, macht die Marke noch bemerkenswerter. Neben seiner Langlebigkeit stehen unter anderem die Norris Trophy von 2017 und seine beeindruckende Offensivbilanz für seine außergewöhnliche Karriere.

Auch bei der Gesamtzahl der NHL-Einsätze nähert sich Burns einem Meilenstein. Er steht bei 1579 Spielen und benötigt 21 weitere für 1600. Ovechkin liegt mit 1573 Partien nur sechs Spiele dahinter. Beide befinden sich damit auf dem Weg in einen äußerst exklusiven Kreis.

Vasilevskiy, Bobrovsky und die Trainer-Meilensteine

Im Tor steht Andrei Vasilevskiy vor einem besonders klaren Meilenstein. Der Torhüter der Tampa Bay Lightning hat 370 Siege gesammelt und benötigt noch 30 für 400. Da er in neun Spielzeiten hintereinander mindestens 30 Siege verbuchte, ist diese Marke für ihn in der Saison 2026/27 erreichbar. Mit 400 Siegen würde er dem exklusiven Kreis der Torhüter mit mindestens 400 NHL-Erfolgen beitreten.

Unmasked Vasilevskiy calm

Sergei Bobrovsky steht ebenfalls vor einer historischen Marke. Der Torhüter kommt auf 456 Siege und könnte die Marke von 500 erreichen. Dafür fehlen ihm 44 Erfolge. Zunächst geht es jedoch um die Plätze in der ewigen Bestenliste: Bobrovsky liegt nur drei Siege hinter Henrik Lundqvist und 28 hinter Ed Belfour. Die 500 Siege könnten angesichts seiner bisherigen Saisonbilanzen allerdings auch erst in der Spielzeit 2027/28 Realität werden.

Bei den Trainern ist Lindy Ruff der Mann, auf den besonders viele Augen gerichtet sein dürften. Der langjährige NHL-Coach steht bei 1938 absolvierten Spielen. 62 weitere Partien würden ihn zum erst dritten Trainer machen, der die Marke von 2000 NHL-Spielen erreicht. Vor ihm liegen lediglich Scotty Bowman und Paul Maurice.

Maurice wiederum steht unmittelbar vor 1000 Siegen. Der Coach der Florida Panthers hat bislang 956 Erfolge gesammelt und benötigt somit 44 weitere Siege. Damit könnte er nach Joel Quenneville und Scotty Bowman erst der dritte Trainer werden, der diese Marke erreicht.

Die Saison 2026/27 verspricht damit reichlich NHL-Geschichte. Neben Ovechkin, Crosby und McDavid könnten auch Burns, Vasilevskiy, Bobrovsky, Ruff und Maurice ihre Namen erneut in die Rekordbücher schreiben. Und angesichts der Vielzahl weiterer Kandidaten – von Steven Stamkos über Leon Draisaitl bis hin zu Nikita Kucherov und Nathan MacKinnon – dürfte die Liste der Meilensteine im Laufe der Saison noch deutlich länger werden.

Wir werden all das in unserer neuen Serie hier auf NHL.com/de begleiten.

braucht laut den Statistiken von NHL.com 80 Punkte für 1300 Karrierepunkte. Damit würde er erneut in eine historische Gesellschaft vorstoßen. Außerdem könnte er mit einer weiteren Art-Ross-Trophy zum siebten Mal die NHL-Scorerwertung gewinnen. Damit würde er Mario Lemieux und Gordie Howe hinter sich lassen und allein auf Rang zwei der ewigen Bestenliste stehen. Nur Gretzky hätte dann mit deren zehn noch mehr Art-Ross-Trophäen.

Auch Patrick Kane steht vor einem besonderen Moment. Der mittlerweile wieder für die Chicago Blackhawks spielende US-Amerikaner benötigt lediglich acht Assists für 900 Vorlagen. Evgeni Malkin fehlen 26 Assists. Beide könnten damit ebenfalls in einen exklusiven Kreis vorstoßen.

Besonders spannend wird zudem der Kampf um 1000 Punkte. Jamie Benn liegt bereits bei 992 Zählern und benötigt nur noch acht Punkte. Corey Perry steht bei 972, Artemi Panarin bei 954 und David Pastrnak bei 933. Brent Burns folgt mit 945 Punkten, während Matt Duchene und Erik Karlsson jeweils 936 Punkte aufweisen. Mark Scheifele steht bei 907.

Damit könnten im Laufe der Saison gleich mehrere prominente Namen die magische 1000-Punkte-Marke knacken.

Burns jagt den Ironman-Rekord

Eine der spektakulärsten Marken könnte allerdings nicht bei Toren oder Punkten fallen. Brent Burns steht vor einem möglichen neuen Ironman-Rekord. Der Verteidiger hat bereits 1007 NHL-Partien in Folge absolviert und liegt damit nur hinter Phil Kessel, der auf 1064 aufeinanderfolgende Spiele kam.

Burns ist inzwischen 41 Jahre alt und geht in seine 23. NHL-Saison. 58 weitere Einsätze ohne Unterbrechung würden reichen, um Kessel zu überholen und einen neuen Rekord aufzustellen. Dass Burns dabei weiterhin auf höchstem Niveau spielt, macht die Marke noch bemerkenswerter. Neben seiner Langlebigkeit stehen unter anderem die Norris Trophy von 2017 und seine beeindruckende Offensivbilanz für seine außergewöhnliche Karriere.

Auch bei der Gesamtzahl der NHL-Einsätze nähert sich Burns einem Meilenstein. Er steht bei 1579 Spielen und benötigt 21 weitere für 1600. Ovechkin liegt mit 1573 Partien nur sechs Spiele dahinter. Beide befinden sich damit auf dem Weg in einen äußerst exklusiven Kreis.

Vasilevskiy, Bobrovsky und die Trainer-Meilensteine

Im Tor steht Andrei Vasilevskiy vor einem besonders klaren Meilenstein. Der Torhüter der Tampa Bay Lightning hat 370 Siege gesammelt und benötigt noch 30 für 400. Da er in neun Spielzeiten hintereinander mindestens 30 Siege verbuchte, ist diese Marke für ihn in der Saison 2026/27 erreichbar. Mit 400 Siegen würde er dem exklusiven Kreis der Torhüter mit mindestens 400 NHL-Erfolgen beitreten.

Sergei Bobrovsky steht ebenfalls vor einer historischen Marke. Der Torhüter kommt auf 456 Siege und könnte die Marke von 500 erreichen. Dafür fehlen ihm 44 Erfolge. Zunächst geht es jedoch um die Plätze in der ewigen Bestenliste: Bobrovsky liegt nur drei Siege hinter Henrik Lundqvist und 28 hinter Ed Belfour. Die 500 Siege könnten angesichts seiner bisherigen Saisonbilanzen allerdings auch erst in der Spielzeit 2027/28 Realität werden.

Bei den Trainern ist Lindy Ruff der Mann, auf den besonders viele Augen gerichtet sein dürften. Der langjährige NHL-Coach steht bei 1938 absolvierten Spielen. 62 weitere Partien würden ihn zum erst dritten Trainer machen, der die Marke von 2000 NHL-Spielen erreicht. Vor ihm liegen lediglich Scotty Bowman und Paul Maurice.

Maurice wiederum steht unmittelbar vor 1000 Siegen. Der Coach der Florida Panthers hat bislang 956 Erfolge gesammelt und benötigt somit 44 weitere Siege. Damit könnte er nach Joel Quenneville und Scotty Bowman erst der dritte Trainer werden, der diese Marke erreicht.

Die Saison 2026/27 verspricht damit reichlich NHL-Geschichte. Neben Ovechkin, Crosby und McDavid könnten auch Burns, Vasilevskiy, Bobrovsky, Ruff und Maurice ihre Namen erneut in die Rekordbücher schreiben. Und angesichts der Vielzahl weiterer Kandidaten – von Steven Stamkos über Leon Draisaitl bis hin zu Nikita Kucherov und Nathan MacKinnon – dürfte die Liste der Meilensteine im Laufe der Saison noch deutlich länger werden.

Wir werden all das in unserer neuen Serie hier auf NHL.com/de begleiten.

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