Jede Woche blickt NHL.com/de auf die Leistungen der Deutschen, Österreicher und Schweizer in den sogenannten „Minors“, also der AHL (American Hockey League).
In dieser Woche im Minors Report: Vorschau auf die AHL-Saison 2026/27
Genauso wie die NHL startet auch die AHL am heutigen Dienstag (29. September 2026) in die neue Saison 2026/27. Zum Auftakt empfangen die Lehigh Valley Phantoms (Farmteam der Philadelphia Flyers) die Wilkes-Barre/Scranton Penguins (Farmteam der Pittsburgh Penguins) zum Pennsylvania-Derby. Beide Standorte liegen nur 120 Kilometer voneinander entfernt.
Der Modus
Insgesamt 32 Klubs treten in zwei Conferences (Eastern und Western) und vier Divisionen an: Sieben in der Atlantic, acht in der North, sieben in der Central und zehn in der Pacific Division.
Insgesamt 23 Teams werden sich für die Calder Cup Playoffs qualifizieren: Sechs aus der Atlantic, jeweils fünf aus der North und Central sowie sieben aus der Pacific Division.
Jede Mannschaft bestreitet 72 Spiele in der regulären Saison.
Die Teams
Amtierender Calder Cup Champion sind die Toronto Marlies (Farmteam der Toronto Maple Leafs), die das Calder Cup Finale 2026 mit 4:1 Spielen gegen die Chicago Wolves (Farmteam der Carolina Hurricanes) gewannen.
Mit den Hamilton Hammers (Farmteam der New York Islanders) kommt eine neue Mannschaft hinzu. Sie ersetzen die Bridgeport Islanders und treten in der Atlantic Division an. Das Team aus der Provinz Ontario ist einer von insgesamt sieben kanadischen AHL-Klubs. Neben Hamilton sind dies die Abbotsford Canucks, Belleville Senators, Calgary Wranglers, Laval Rocket, Manitoba Moose und Toronto Marlies. Alle anderen 25 Mannschaften sind in den USA beheimatet.
Die DACH-Spieler
Josh Samanski (Bakersfield Condors)
Erst einen Tag vor dem Ligastart in der NHL wurde Josh Samanski von den Edmonton Oilers nach Bakersfield geschickt. „Er muss da unten an die Arbeit gehen und herausfinden, was für ein Spielertyp er in der National Hockey League sein möchte“, begründete Oilers-Trainer Mike Babcock. „Wenn du in die AHL geschickt wirst, hast du wieder eine komplett andere Rolle. Aber du musst ein Elite-Faceoff-Spieler, -Penalty-Killer und -Defensiv-Center werden, um hier (in der NHL) spielen zu können. Das ist der Job. In der American Hockey League kannst du im Powerplay und in der ersten Sturmreihe spielen. Er muss das lernen und ist alt genug, um zu verstehen, was er zu tun hat, um zurückzukommen.“
Der deutsche Stürmer hatte eigentlich auf eine Rolle als Bottom-Six-Center in Edmonton spekuliert. In der Saison 2025/26 war der 24-jährige Erdinger bereits 24-mal in der NHL zum Einsatz gekommen (2-2-4), absolvierte aber auch 45 Partien in der AHL für die Condors (8-23-31). Der 1,90 Meter große Linksschütze wurde nie gedraftet und unterschrieb nach der Saison 2024/25 bei den Straubing Tigers in der DEL seinen ersten NHL-Vertrag.

























