"Ohne Fans wäre ich nicht da, wo ich bin"
Dieses Erlebnis schmückte der in Viersen geborene Stützle entsprechend aus und legte sich für die Zuschauer aus Deutschland voll ins Zeug: Nach dem Warm-up sammelte er Pucks ein und warf diese einzigartigen Souvenirs nacheinander über die Plexiglasscheibe in die Hände der Fans.
Keinerlei Berührungsängste zeigte der Mittelstürmer auch nach dem Spiel: Als "Star zum Anfassen" kam Stützle sogar auf die Tribüne und erfüllte dort auch noch eine knappe Stunde nach Spielschluss die individuellen Wünsche der Besucher.
"Ohne Fans wäre ich heute nicht da, wo ich bin", erklärte Stützle. "Ich glaube, dafür muss man einfach dankbar sein und sich so viel Zeit nehmen, wie möglich. Das versuche ich immer. Ich will auch immer freundlich sein und habe mich sehr gefreut, dass sie heute da waren."
Folge uns auf [Facebook und Twitter für exklusiven Inhalt und NHL-Neuigkeiten!]
Derbysieg - wenn auch ohne Stützle-Punkt
Einen kleinen "Haken" fand der Senators-Center dann doch: "Es war nicht so mein Spiel heute, dafür aber ein richtig guter Auftritt der gesamten Mannschaft", erklärte Stützle, der zum 5:0-Kantersieg im Lokalderby (siehe Extra-Story auf NHL.com/de) gerne auch einen Scorerpunkt für die deutschen Fans beigetragen hätte.
Bei 19:39 Minuten Eiszeit (davon 3:46 in Über- und 2:29 in Unterzahl) gab er vier Torschüsse ab, darunter auch zwei hochkarätige Chancen.
Die Gruppe deutscher NHL-Fans rüstete sich bereits vor dem Spiel im Senators-Fanshop aus und nimmt nun ganz besondere Eindrücke und Erlebnisse mit nach Hause. Ihre Reise startete übrigens in Montreal - nach dem Stopp in Ottawa, auf dem insbesondere die Anhänger aus Berlin auch Ex-Eisbären-Angreifer Claude Giroux (zwei Tore, ein Assist, "Mann des Tages") bewundern durften, geht es nun weiter nach Toronto und Buffalo. Auf der letzten Station gibt es mit JJ Peterka übrigens einen weiteren Deutschen zu sehen.