In dieser Ausgabe: Der Vergleich zwischen der Auftaktwoche in der laufenden und vergangenen Spielzeit.
Eine NHL-Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. Diese Erfahrung mussten die St. Louis Blues und Chicago Blackhawks in der Vorsaison machen: Beide Teams waren mit acht (4-0-0) bzw. sieben Punkten (3-0-1) flott aus den Startlöchern gekommen - am Ende der regulären Saison verpassten allerdings beide Klubs die Playoffs. Ein guter Start ist also längst nicht alles. Andere Zahlen zeigen wiederum, dass der Auftakt in die erste Woche auch ein guter Indikator für den weiteren Verlauf sein kann.
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Die neue Saison startet torreich
Beim Vergleich zwischen der ersten Woche 2017/18 sowie den ersten sieben Spieltagen 2018/19 fällt auf, dass in der aktuellen deutlich mehr Tore fallen: Waren es in der Vorsaison noch durchschnittlich 5,48 Treffer pro Partie (274 Tore in 50 Spielen), so sind es nun stolze 6,34 Treffer pro Partie (260 Tore in 41 Spielen).
Auch der Unterhaltungsfaktor kam bislang nicht zu kurz: 2018/19 fielen in drei Begegnungen 13 Tore (Pittsburgh Penguins - Washington Capitals 7:6 n.V., Carolina Hurricanes - New York Rangers 8:5, Chicago Blackhawks - Toronto Maple Leafs 6:7 n.V.). Den größten Unterschied in Sachen Treffer gab es bei Washingtons 7:0 über die Boston Bruins zu bestaunen. Die bislang höchste erreichte Trefferanzahl in einem Spiel stellten die San Jose Sharks (8:2 bei den Philadelphia Flyers) und Carolina (8:5 gegen die Rangers) auf.
Ein Jahr zuvor zählte die torreichste Partie (Toronto - Rangers 8:5) zwar ebenfalls 13 Treffer, doch wurde diese Marke nur einmal erreicht. Dafür setzten die Blackhawks das größte Ausrufezeichen mit einem 10:1-Erfolg über Pittsburgh, was sowohl die höchste erreichte Toranzahl, als auch den größten Scoring-Unterschied, in der Auftakt-Woche bedeutete.
TORonto - der Name ist Programm!
Die unterhaltsamste Mannschaft ist in der laufenden Spielzeit definitiv Toronto: Unglaubliche 37 Tore fielen in vier Begegnungen mit Maple-Leafs-Beteiligung (9,25 Treffer/Partie). Kurioserweise waren die Kanadier auch schon im Vorjahr die Hauptattraktion: 2017/18 gab es 29 Tore in drei Spielen mit den Leafs auf dem Eis (9,67 Treffer/Partie).