"Es ist schwer zu beschreiben, was einem durch den Kopf geht, wenn es in so einem Shootout endet", rang Alexander Edler nach Worten. "Alles passiert so schnell und auf einmal bist du Weltmeister. Ich lasse das jetzt sacken. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Zwei gute Mannschaften haben richtig gut gespielt und es war sehr eng. Im Penaltyschießen weißt du nie, was passieren wird aber mit Henrik hatten wir einen klasse Mann im Tor."
Kaum jemand hätte tatsächlich für möglich gehalten, dass tatsächlich eine andere Mannschaft als die kanadische den Titel nach Hause nehmen würde. Nach Goldmedaillen bei den Ausgaben 2015 in der Tschechischen Republik und 2016 in Russland setzte das Team Canada alles daran, den dritten Turniersieg in Serie folgen zu lassen.
Doch ein mit Herzblut kämpfendes und taktisch hervorragend eingestelltes schwedisches Team verlangte dem Topfavoriten alles ab und errang einen hochemotionalen Sieg.
5. Mai: Auftaktsieg
So Nervenaufreibend das Turnier endete, so begann es auch. Am 5. Mai startete die deutsche Eishockeynationalmannschaft um 20:15 gegen die USA in die Heim-WM. Der Auftaktsieg gegen das Team USA war nicht nur aus deutscher Sicht ein Highlight der diesjährigen Eishockeyweltmeisterschaft.
Wie schon im Jahr 2010 in der Arena auf Schalke, holte sich die Bundesvertretung auch in 2017 den Auftaktsieg gegen die US-Amerikaner. Ein überragender Thomas Greiss mauerte den deutschen Kasten von oben bis unten zu. Die US-Amerikaner bissen sich die Zähne am New York Islanders Legionär aus, an dem sie 42 Mal scheiterten.