Verbesserungspotenziale
Mit der Abwehr können die Maple Leafs weniger zufrieden sein. 3,07 Tore kassierten sie pro Spiel, das bedeutete ligaweit Platz 19. Trotz erfahrener Verteidiger wie Mark Giordano und TJ Brodie fehlte Stabilität in der Defensive. Hinter den neuen Torleuten Murray und Samsonov stehen Fragezeichen. Murray erwies sich in den vergangenen Jahren als verletzungsanfällig. Dazu mangelte es ihm genauso wie Samsonov an Konstanz. Samsonov hat mit 89,6 Prozent Fangquote und 3,02 Gegentoren pro Spiel seine statistisch gesehen schlechteste Saison hinter sich, Murray kam auf 90,6 Prozent und 3,05 Gegentore.
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Spieler aus DACH
Toronto verpflichtete diesen Sommer den Schweizer Denis Malgin, der in den vergangenen beiden Saisons für Lausanne und die ZSC Lions in der National League tätig war. Für die beiden Klubs erzielte er in insgesamt 93 Spielen 94 Punkte (40 Tore, 54 Assists). Trotz der guten Zahlen in der Heimat wird er bei den Maple Leafs um einen Platz im Kader kämpfen müssen.
Vielversprechende Talente
Das aussichtsreichste Talent ist Nicholas Robertson. Der Zweitrundendraft aus dem Jahr 2019 hätte vermutlich in der vergangenen Saison bereits eine größere Rolle gespielt, hatte jedoch Verletzungspech. Er kam nur auf zehn Spiele bei den Maple Leafs, in denen er sein erstes NHL-Tor erzielte. In der American Hockey League schlugen sich zudem Joey Anderson und Alex Steeves recht gut. Anderson erzielte in 56 Spielen für die Toronto Marlies 42 Punkte (26 Tore, 16 Assists), Steeves kam in seiner ersten AHL-Saison in 58 Partien auf 46 Zähler (23 Tore, 23 Assists).
Playoff-Chancen
Die Maple Leafs sollten die Playoffs genau wie in den vergangenen sechs Saisons erreichen. Die Qualität in der Spitze ist schlicht zu groß, um in der regulären Saison zu scheitern. Sollten Murray und Samsonov im Tor eine gute Saison haben, könnten die Maple Leafs auch zum ersten Mal seit 2004 eine Playoff-Serie gewinnen.