"Wir haben das letzte Spiel auch erst neun Sekunden vor dem Ende gewonnen", stellte Cooper fest. "Auch das muss man hinter sich lassen. Und genauso, wenn man das Spiel in den letzten drei Minuten verliert. Man muss immer nach vorneschauen. Deswegen spielen wir Best-of-Seven. Es verspricht Spannung und nichts ist vorherbestimmt. Es sind zwei absolut gleichwertige Mannschaften und wir haben keinen Sweep erwartet. Wir haben Selbstvertrauen und ich bin überzeugt sie haben es auch."
Auffällig beim Blick in die Statistiken war trotzdem, dass die Lightning in dieser Begegnung mit 62 Checks viel physischer agierten als noch in Spiel 1 (34 Checks) und Spiel 2 (44 Checks). Entspricht es ihrer Mentalität oder sollten sie sich mehr auf ihre ohne Zweifel vorhandenen spielerischen Fähigkeiten konzentrieren?
\[Hole dir hier alle Neuigkeiten von der Lightning-Islanders Serie\]
"Wir haben einen Spielplan und das gehört dazu", erklärte Cooper. "Wir haben sie auf 3:1 wegziehen lassen, doch uns war klar, dass wir zurückkommen können. Als wir unseren Spielplan umgesetzt haben, waren wir erfolgreich und dazu gehört auch das physische Spiel. Wenn wir auf die Playoffs schauen, dann haben wir meistens verdient gewonnen und ich bin begeistert wie unsere Mannschaft spielt, auch heute."
Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Partie im Verlauf zunehmend ruppiger wurde und beide Teams beginnen "Nettigkeiten" auszutauschen. "Natürlich magst du deinen Gegner nicht, wenn du in einem Playoff-Spiel ihm gegenüberstehst", ist Mikhail Sergachev sicher. "Du musst ihn hart nehmen. Du musst ihnen den Puck wegnehmen und Tore erzielen. Wir erreichen das, indem wir sie checken und physisch und schnell spielen. Ich weiß nicht, ob es eine Rivalität ist, aber wir mögen sie nicht und sie uns nicht."