Ein Respekt, der Krueger auch von Seiten Rieders entgegengebracht wird: "Coach Krueger kenne ich schon vom World Cup of Hockey 2016. Das hat mir in meinem Entscheidungsprozess sehr geholfen, gar keine Frage. Er ist unglaublich professionell. Und als ich mitbekommen habe, dass sich in der Zukunft eine Zusammenarbeit auf Klubebene ergeben könnte, war die Entscheidung für mich schnell klar", erklärte der Nationalspieler am Mittwoch.
Rieder, der sich derzeit in Deutschland befindet und sich in diesen Tagen in Reihen des DEL2-Klubs EV Landshut im Trainingsbetrieb fit hält, stellte sich zur Wochenmitte erstmals ausführlich den Fragen der versammelten NHL-Medienschar. Dabei ließ er noch einmal durchblicken, dass er an seinem neuen Wirkungsort viel vorhat.
"Als ich erstmals mit dem neuen Coach gesprochen habe, war neben der Trainerfrage für mich die Tatsache mitentscheidend, dass mir der Coach hier zukünftig eine größere Rolle zutraut, auch und gerade im Unterzahlspiel. Mir gefällt die Richtung, in die sich die Organisation entwickelt. Und wenn du dich als Spieler gewertschätzt fühlst, dann ist das natürlich immer eine schöne Sache, die dir die Entscheidung erleichtert", sagte er im Hinblick auf seine zukünftige Zeit in Buffalo.
Wann und wie es in der NHL genau weitergeht, dass ist aktuell noch offen. Geplant ist ein Neustart der Liga im Januar. Dass Rieder es gar nicht abwarten kann wieder in Nordamerika auf dem Eis zu stehen, die neue Saison herbeisehnt, dass ließ er während der von den Sabres extra anberaumten Pressekonferenz alle wissen.