"Ja, natürlich. Warum denken Sie etwas anderes?", sagte Capitals Trainer Barry Trotz am Sonntag bei einer Telefonkonferenz auf die Frage, ob Holtby am Montag im Tor beginnen würde. "Das ist keine Frage. Er ist unser Torhüter. Sie können davon ausgehen, dass er morgen spielt."
"Ich habe sehr viel Vertrauen in ihn. Braden hatte vielleicht bis hierher nicht die Serie, wie er sie erwartet hätte, aber ich weiß, dass er hart an sich arbeitet. Seine mentale Stärke ist außergewöhnlich. Er hat die Fähigkeit damit fertig zu werden und er wird es schaffen und der Unterschied in der Serie sein."
Doch was muss seine Mannschaft dafür besser machen? "Wir müssen unsere Möglichkeiten nutzen und das Tor treffen", sagte Trotz. "Wir müssen die richtigen Entscheidungen bezüglich Passen oder Schießen treffen, denn sie blocken zu viele Schüsse von uns. Die Schüsse müssen durchgehen. Deswegen müssen wir schneller schießen. Teilweise haben wir das gut gemacht, aber nicht das Tor getroffen. Dazu ist es auch wichtig mehr Verkehr vor Marc-Andre Fleury zu haben, um auch mal ein dreckiges Tor zu machen."
Neben der Offensive ist aber auch in der Defensive mehr Cleverness erforderlich und einer, der bisher besonders viele Fehler gemacht hat, ist Verteidiger Kevin Shattenkirk. "Ich denke, er kann besser spielen und so sieht er das auch, als wir mit ihm gesprochen haben", sagte Trotz. "Er hat einige gute Dinge für unsere Offensive gemacht, aber zur gleichen Zeit hat er bisher eine Minus 7 in den Playoffs. Das ist nicht gut genug, für den Anspruch, den wir haben."
Also das Fazit lautet: Holtby muss besser sein, er hat zu viele Tore zugelassen. Shattenkirk muss besser sein, er hat zu viele Fehler gemacht. Die offensiven Stars der Capitals müssen mehr Tore schießen, sie haben verpasst aus vielen Möglichkeiten einen Vorteil zu ziehen. Aber am meisten müssen die Capitals so spielen, wie im ersten Drittel am Samstag und sich nicht von Rückschlägen demotivieren lassen, dann werden sie auch die notwendigen Tore schießen.