Die Blue Jackets machten im dritten Drittel nochmal Druck und näherten sich auf 25:31 Torschüsse an, doch Grubauer ließ im Schlussdrittel nichts mehr zu. Der Rosenheimer warf damit eine gewisse Last von seinen Schultern, denn er wartete seit dem 10. Januar auf seinen nächsten Sieg. Seitdem kam er zu zwei Einsätzen, in denen er gute Leistungen zeigte. Gegen die Colorado Avalanche und die Tampa Bay Lightning hielt er 53 von 56 Schüssen (94,6 Prozent). Am Samstag funktionierte es dann doch noch mit dem Sieg vor der Pause, und mit seinen 24 Saves verdiente sich der Schlussmann auch das Lob seines Trainers.
"Sein Auftritt kriegt nicht wirklich die Beachtung, die er verdient", betonte Hakstol den Beitrag Grubauers. "Das sieht man, wenn man sich das zweite Drittel und die Qualität der Chancen von Columbus anschaut. Das war für mich der Schlüsselmoment unseres Torwarts. Das zweite Drittel war entscheidend. Er war für seine Mitspieler da. Er hat einige Saves aus schwieriger Position gemacht. Da haben wir phasenweise schwach verteidigt und sahen müde aus."
Grubauer verlor diese Saison seine Position als Nummer eins zwischen den Pfosten an Neuzugang Martin Jones. In 17 Spielen kommt der deutsche Nationaltorwart auf eine Bilanz von 5-8-2, 89,7 Prozent Fangquote und 3,03 Gegentore pro Spiel. Mit seinen jüngsten Leistungen empfahl er sich aber für mehr Eiszeit auf Seattles Weg zur ersten Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs.
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Das Team befindet sich in seiner zweiten NHL-Saison. In ihrer ersten Spielzeit landeten die Kraken mit 60 Punkten (27-49-6) auf dem letzten Platz der Pacific Division. Diese Ausbeute überbieten sie nun bereits nach nur 49 Spielen mit 63 Punkten (29-15-5) und liegen als Überraschungsteam der Saison vor den Vegas Golden Knights (62 Punkte, 29-18-4) auf dem ersten Platz.
Zum Monatsauftakt im Februar stehen für die Kraken sechs spielfreie Tage an, ehe sie am 7. Februar bei den New York Islanders (7:30 p.m. ET; NHL.tv; 8. Feb. 1:30 Uhr MEZ) in eine Serie von fünf Auswärtsspielen hintereinander gehen.