"Es war überwältigend", schwärmte Matthews über die Motivation und den Fokus seiner Kollegen auf der Homepage der Maple Leafs. "Alle Duelle, ganz besonders das gegen Boston, waren sehr physische Spiele. Wir haben unsere Defensive undurchlässiger gemacht. Das ist genau das, was wir tun wollten und es gibt uns ein sehr gutes Gefühl."
Torontos Headcoach Mike Babcock pflichtete seinem Schützling bei und lobte die Einsatzfreude und Disziplin seiner Truppe.
"Mir gefallen etliche Dinge, die in der Zeit passiert sind, in der Matthews nicht dabei war", erzählte Babcock. "Wir mussten etwas mehr reinhauen und anders spielen. Sicherlich haben wir uns weniger Chancen erarbeitet und seltener aufs gegnerische Tor geschossen, aber in anderen Bereichen haben wir uns deutlich verbessert. Wir ließen viel weniger Einschussmöglichkeiten zu und vor allem gab es deutlich weniger hochkarätige Chancen gegen uns. Das ist sehr wichtig für uns und gibt gerade den Torhütern eine bessere Möglichkeit zu glänzen. Werden wir, wenn Matthews hoffentlich bald wieder zurückkommt, zehn Tore zulassen? Idealerweise nicht."
Die Maple Leafs stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass Eishockey kein Einzelsport ist. Jeder Ausfall eines einzelnen Akteurs, und wenn es auch den besten Spieler des Teams trifft, ist kompensierbar.
In der Zeit vor Matthews` Verletzungspause waren die Maple Leafs nur ein Schatten ihrer selbst. Bevor sie ihre jüngste Erfolgsserie starteten, ließen sie in fünf von sechs Partien Federn. 25 Gegentreffer in sechs Spielen stellten einen erschütternden Wert dar. Seit Matthews im Lazarett ist, verbesserten sich die Maple Leafs in dieser Kategorie beträchtlich. Gegen New Jersey stand die Null und in den drei Spielen gegen Minnesota und Boston kassierte Toronto lediglich fünf Tore.