In die Partie am Donnerstag ging Stützle allerdings bereits als etablierter NHL-Spieler, der in seinen ersten beiden Saisons 87 Punkte (34 Tore, 53 Assists) in 133 Spielen erzielt hatte. Peterka trat mit zwei punktlosen NHL-Spielen Erfahrung an, behielt aber die Oberhand im Duell der deutschen Talente.
In den vergangenen beiden Saisons entwickelte sich der Außenstürmer zunächst beim EHC Red Bull München und dann bei den Rochester Americans in der American Hockey League weiter. Für die Americans erzielte er in 70 Spielen 68 Punkte (28 Tore, 40 Assists) und war damit der punktbeste Rookie der AHL. Nun ließ er erahnen, dass er diese Scorerqualitäten auch in der NHL umsetzen kann.
Peterka überzeugte in seinem ersten Spiel der Saison als effektiver Angreifer. Obwohl er nur 11:55 Minuten Eiszeit bekam, war er für vier von Buffalos 36 Torschüssen verantwortlich. Stützle kam für Ottawa in 19:17 Minuten Eiszeit auf zwei Torschüsse, einen Check und einen geblockten Schuss und war immerhin bei keinem Gegentor auf dem Eis.
Kapitän Brady Tkachuk (11.) brachte die Senators im ersten Drittel, das Ottawa mit 16:9 Torschüssen dominierte, in Führung. Im zweiten Spielabschnitt verschaffte Peterka (25.) den unter Druck stehenden Sabres aber den wichtigen Ausgleich. Er startete zu einem Konter, spielte einen Doppelpass mit dem mitlaufenden Dylan Cozens und schloss aus nächster Nähe direkt ab, was Mitspieler und Trainer mit Begeisterung kommentierten.
"JJ war heute besser, als an irgendeinem Punkt während der Preseason, in den Vorbereitungsspielen", lobte Buffalos Trainer Don Granato. "Das war wirklich schön zu sehen. Das Spiel war umkämpfter, die Zweikämpfe waren härter und er war absolut entschlossen und hat sich stark präsentiert. Das Tor war genial. Er ist Cozens' Geschwindigkeit mitgegangen und der ist extrem schnell. Die beiden haben bei dem Tor einen Gang hochgeschalten und das war zu viel für den Gegner. JJ hat den Puck ohne zu fackeln sofort im Tor untergebracht, so wie das ein echter Torjäger eben macht."