Für Timo Meier von den San Jose Sharks und insbesondere Yannick Weber von den Pittsburgh Penguins war es eine schwere Saison. Weber muss hoffen, dass er sich vielleicht wenigstens in den Playoffs zeigen kann, weil er bisher kaum eine Rolle spielte. Meier war nicht so erfolgreich, wie er es schon war. Er muss in der neuen Saison wieder angreifen.
Stürmer Kevin Fiala ist ein Leistungsträger der Minnesota Wild und hat seine Werte vom vergangenen Jahr nicht ganz erreicht, war aber am Erfolg des Teams eindeutig beteiligt. Dean Kukan von den Columbus Blue Jackets und Jonas Siegenthaler von den New Jersey Devils müssten zukünftig auf mehr Eiszeit hoffen, um sich mehr zeigen zu können. Luca Sbisa von den Predators hatte wieder mal massives Verletzungspech. Gaetan Haas füllt seine Rolle bei den Edmonton Oilers aus.
Allgemein waren für mich die Dallas Stars eine der größten Enttäuschungen. Sie hatten etwas Verletzungspech und die lange Corona-Pause bzw. die vielen Spielausfälle waren sicher auch nicht hilfreich, doch ich hätte trotzdem erwartet, dass es für die Top 4 reicht.
Der erste Platz der Toronto Maple Leafs hätte ich nicht erwartet, aber erst jetzt werden wir sehen, wie stark die Scotia North Division aus den kanadischen Teams wirklich ist, besonders wenn es dann ab dem Halbfinale gegen die anderen Divisionen geht. Die größte Überraschung sind aber die Florida Panthers, weil sie so gut abgeschnitten haben.
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In der ersten Runde stehen einige interessante Duelle an. Aus Schweizer Sicht ist natürlich das Aufeinandertreffen von Josis Nashville gegen Niederreiters Carolina ein großes Thema. Ich hätte vor der Saison gedacht, dass die Predators vor den Hurricanes stehen, aber gerade, weil Nashville erst in der zweiten Hälfte in Fahrt gekommen ist, wird es für Carolina eine schwierige und enge Serie werden. Die Predators spielen jetzt mit mehr Selbstvertrauen. Beide Teams werden sich in dieser Konstellation auf Augenhöhe begegnen.
In der kanadischen Division ist natürlich Toronto gegen Montreal Canadiens ein Klassiker, dem viele Fans entgegenfiebern. Bei den Edmonton Oilers muss man abwarten, ob sie ihre Form in die Playoffs hinüberretten können oder die Nerven ihnen wieder einen Streich spielen.
Weniger Unterschied macht meiner Meinung nach der Heimvorteil aus, außer in einem siebten Spiel, bei dem es schon eine Extra-Motivation sein kann und die Chance größer ist, dass sich der Gastgeber durchsetzt.
Für die Intensität in den Playoffs sollte positiv sein, dass die Spieler nach der anstrengenden regulären Saison ein paar Tage Pause haben, um ihre Körper richtig in Form zu bringen. Für alle sind die Voraussetzungen gleich. Aber ich denke, dass es schon gut ist, noch ein paar Spiele und dann vor dem Start der Playoffs eine nicht allzu lange Pause zu haben, um den Rhythmus aufrecht zu erhalten. Unabhängig davon freue ich mich aber in den kommenden Wochen auf spannende Spiele und Serien.