ATL 7, CEN 5

Das Finale des Honda NHL All-Star Game 2023 findet zwischen den Teams Atlantic und Central statt, die sich jeweils im Halbfinale durchsetzen konnten.

Das Team Atlantic hat das Honda NHL All-Star Game gewonnen. Im Finale setzten sie sich mit 7:5 gegen das Team Central durch. Matthew Tkachuk wurde zum MVP ernannt, nachdem ihm in den zwei Spielen insgesamt vier Tore und drei Assists gelangen.

Finale: Atlantic - Central 7:5
Matthew Tkachuk knüpfte an seine starke Form aus dem Halbfinale an und brachte das Team Atlantic nach gerade einmal 37 Sekunden mit 1:0 in Führung. Überhaupt war Atlantic zunächst effektiver. Nachdem Nathan MacKinnon die große Chance auf den Ausgleich ungenutzt ließ, traf Nikita Kucherov im direkten Gegenzug in der 5. Spielminute zum 2:0.
Atlantic agierte strukturierter und fand immer wieder einen Durchgang zum gegnerischen Tor. 43 Sekunden vor der Pause vollendete Dylan Larkin einen schnellen Angriff zum Halbzeitstand von 3:0. Die spielerische Überlegenheit der Atlantic Divison drückte sich bis dahin auch im Torschussverhältnis von 14:6 aus.

CEN@ATL: Larkin trifft dreimal gegen Central

Nach der Pause änderte sich an der spielerischen Überlegenheit vom Team Atlantic zunächst wenig. In der 13. Spielminute legte Larkin mit seinem zweiten Treffer nach und erhöhte auf 4:0. Zwei Minuten später gab es ein erstes Erfolgserlebnis für das Team Central. Nach der Vorarbeit von MacKinnon und Cale Makar gelang Mikko Rantanen der Anschlusstreffer zum 1:4.
Das Team Central war zwar darum bemüht, den Rückstand weiter zu verkürzen, agierte aber nicht effektiv genug. Stattdessen gelang David Pastrnak in der 18. Spielminute das 5:1 für das Team Atlantic. In den letzten 73 Sekunden des Spiels ging es Schlag auf Schlag: Jason Robertson trifft zum 2:5, Dylan Larkin zum 6:2, Clayton Keller zum 3:6, Rasmus Dahlin zum 7:3, Nathan MacKinnon zum 4:7, Cale Makar dann acht Sekunden vor Spielende sogar zum 5:7. Auf den Spielausgang hatte das allerdings keinen Einfluss mehr.
Halbfinale: Atlantic - Metropolitan 10:6
Gerade einmal 36 Sekunden waren gespielt, als Matthew Tkachuk den Puck im Tor unterbrachte und das Team Atlantic dadurch mit 1:0 in Führung ging. Überhaupt waren die Spieler von der Atlantic Division in dieser frühen Phase des Spiels dominierend, sodass Dylan Larkin in der 5. Minute völlig verdient auf 2:0 erhöhte.

Danach allerdings drehte das Team Metropolitan richtig auf. Innerhalb von nur 59 Sekunden erzielten sie drei Tore. Erst traf Johnny Gaudreau doppelt, dann legte Sidney Crosby mit dem 3:2 nach. Und wie reagierte das Team Atlantic darauf? Unbeeindruckt! Brady Tkachuk glich nur 40 Sekunden später aus. Eine weitere Minute verging, ehe Nick Suzuki das Team Atlantic wieder mit 4:3 in Führung brachte. Dies war auch der Halbzeitstand.
Nach Wiederbeginn drehte das Team Metropolitan allerdings wieder mit einem Dreierpack auf: Gaudreau und Crosby erzielten ihre zweiten Treffer, daraufhin gelang Alex Ovechkin das 6:4. Dann allerdings drehte das Team Atlantic die Partie ein weiteres Mal mit gleich vier Treffern. Die Torschützen waren zwei Mal Matthew Tkachuk, außerdem Nikita Kucherov und Suzuki. Dadurch stand es 8:6.

ATL 10, MET 6

Metropolitan nahm zugunsten eines weiteren Spielers den Torwart vom Eis. Larkin nutzte dies und sorgte mit dem 9:6 für die Entscheidung. Kurz darauf traf David Pastrnak zum Endstand von 10:6.
Halbfinale: Central - Pacific 6:4

CEN 6, PAC 4

Bereits in der 4. Spielminute ergaben sich zwei Treffer: Erst traf Nathan MacKinnon von der Colorado Avalanche zum 1:0 für die Central Division, indem er frei auf das Tor zulaufen konnte und aus mittlerer Distanz in das kurze Eck traf. Das Team aus der Pacific Division hatte allerdings nur 33 Sekunden später die richtige Antwort parat. Nach einem Zusammenspiel mit Erik Karlsson traf Connor McDavid aus kurzer Distanz zum 1:1.

CEN@PAC: McDavid schießt ein Tor für Pacific

Kurz darauf folgte ein schöner Rückhandtreffer von Elias Pettersson für das Team Pacific, der allerdings nach Videoüberprüfung für ungültig erklärt wurde. Das Team Central profitierte wiederum von einem Puckverlust der gegnerischen Verteidigung. Seth Jones von den Chicago Blackhawks nutzte dies in der 7. Minute zum 2:1. Allzu lange währte die Freude darüber allerdings nicht. 57 Sekunden später traf Pettersson erneut. Diesmal zählte der Treffer auch, sodass es 2:2 stand. MacKinnon brachte Central in der 9. Minute jedoch erneut in Führung und sorgte für den Halbzeitstand von 3:2.
Nach der Pause ging es munter weiter: Nur 18 Sekunden nach Wiederbeginn baute Clayton Keller die Führung auf 4:2 aus. Das Team Pacific drängte zwar auf den Ausgleichtreffer, konnte sich allerdings zunächst nicht belohnen. Stattdessen sorgte Vladimir Tarasenko in der 16. Minute für das 5:2. Dennoch gab sich Pacific nicht geschlagen. Pettersson und Karlsson verkürzten 2:30 Minuten vor Spielende auf 4:5. Clayton Keller baute den Vorsprung allerdings wieder auf 6:4 aus und machte somit den Sieg perfekt.
Der deutsche Leon Draisaitl vom Team Pacific, der einen Assist verbuchte, ließ sich von der Niederlage nicht die gute Laune vermiesen. "Es hat Spaß gemacht, es waren sehr viele gute Spieler dabei. Leider hat es nicht gereicht. Vielleicht nächste Saison wieder", so der Star der Edmonton Oilers. "Es geht hier um das Spaß haben. Es ist immer ein cooles Wochenende und war eine super Zeit." Auch Kevin Fiala sagte: "Es war wirklich ein spaßiges Wochenende."