Washingtons Trainer Peter Laviolette lobte Ovechkin für dessen gleichbleibend hohes Niveau während der gesamten Saison. "Er war von Anfang an bis jetzt konstant in seinem Spiel. Das ist eine unglaublich starke Leistung", meinte er.
Nicht zufrieden zeigten sich Orlov und Laviolette dagegen mit der Darbietung des Teams gegen die Stars. "Wir hätten anders auftreten müssen, weil es für Dallas ein Back-to-Back-Spiel gewesen ist. Wir waren frischer und hätten deshalb mehr Druck auf sie ausüben und viel offensiver agieren sollen", bemängelte der Capitals-Verteidiger im Anschluss an das Duell.
"Im zweiten Drittel sind wir etwas stärker aufgekommen und im letzten Abschnitt haben wir zeitweise gepusht, aber man kann sich nicht einen Zwei-Tore-Rückstand einfangen und denken, dass man den automatisch wettmacht und noch gewinnt", erläuterte der Coach.
Neben Ovechkin hat auch Center Kuznetsov seit geraumer Zeit einen Lauf. Durch den Assist beim Treffer von Ovechkin baute er seinen derzeitigen Punktestreak auf neun Spiele aus. Zwölf Zähler (sechs Tore, sechs Assists) sammelte er in diesen Begegnungen. In der teaminternen Scorerwertung belegt Kuznetsov mit einer Gesamtausbeute von 62 Punkten (21 Tore, 41 Assists) den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Ovechkin, für den 76 Zähler (40 Tore, 36 Assists) registriert sind.
Durch die Niederlage gegen die Stars gingen für die Capitals zwei Serien zu Ende. Vor dem Auftritt gegen die Vertretung aus Texas hatte Washington viermal in Folge gewonnen und in sieben Partien nacheinander gepunktet.
Trotz des jüngsten Rückschlags müssen sich die Capitals um ihre Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs wohl keine Sorgen mehr machen. In der Metropolitan Division rangieren sie im Moment zwar mit 80 Punkten (35-19-10) aus 64 Spielen nur auf dem vierten Rang und in der Eastern Conference auf dem zweiten Wildcard-Platz, doch der Vorsprung auf die dahinter positionierten Teams ist bereits beträchtlich.
Ovechkin und die Capitals sind in dieser Woche dreimal gefordert. Am Dienstag empfangen sie in der Capital One Arena die St. Louis Blues (7 P.m. ET; NHL.tv; Mi. 1 Uhr MEZ). Am Freitag folgt ein Auswärtsspiel bei den Buffalo Sabres. Und am Samstag geht es wieder vor eigenem Publikum gegen die New Jersey Devils.