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15. Powerranking: Blues übernehmen Führung

St. Louis überholt Capitals, übernimmt den ersten Platz; Flames verdrängen die Golden Knights aus den Top 16 der Bestenliste von NHL.com/de

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Im Kampf um die Spitzenposition in der Liga geht es immer enger zu. Die St. Louis Blues waren zusammen mit den Boston Bruins zwei von fünf Mannschaften, die sich in drei Partien schadlos hielten (3-0-0), während die Washington Capitals nur zwei von sechs möglichen Zählern einfuhren (1-2-0). Zu keinem einzigen Punktgewinn reichte es für die Minnesota Wild (0-2-0), Anaheim Ducks (0-3-0) und für die Vegas Golden Knights (0-3-0) in den vergangenen sieben Tagen.

 

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1. St. Louis Blues (29-10-7, Vorwoche: 2)

Nachdem sie in der ersten Woche des neuen Jahres zwei Niederlagen hinnehmen mussten, verteidigten die St. Louis Blues durch Heimerfolge gegen die San Jose Sharks (3:2), Buffalo Sabres (5:1) und New York Rangers (5:2) nicht nur ihre Führung in der Central Division, sondern bauten ihren Vorsprung als punktbestes Team der Western Conference auf komfortable neun Punkte aus.

Mit Linksaußen Alexander Steen (2 Tore, 2 Assists) sowie den Centern Tyler Bozak (2 Tore, 2 Assists) und Brayden Schenn (4 Assists) brachten es gleich drei Stürmer der Blues auf vier Scorerpunkte. Ihr bester Vollstrecker war Linksaußen David Perron mit drei Treffern.

2. Washington Capitals (30-11-5, Vorwoche: 1)

Die Washington Capitals blieben in den vergangenen sieben Tagen hinter den Erwartungen zurück. Die Ottawa Senators (6:1) konnten sie noch standesgemäß in der Capital One Arena bezwingen, doch dann kassierten sie Niederlagen bei den Philadelphia Flyers (2:3) und zuhause gegen die New Jersey Devils (1:5).

Linksaußen Jakub Vrana (2 Tore, 1 Assist) und Center Nicklas Backstrom (1 Tor, 2 Assists) waren die einzigen Spieler der Capitals, die in jeder dieser drei Partien Zählbares für sich verbuchten. Kapitän Alex Ovechkin (2 Tore) und Linksaußen T.J. Oshie (2 Tore) trafen im Heimspiel gegen die Senators doppelt.

Video: OTT@WSH: Ovi holt Selanne in Torschützenliste ein

3. Boston Bruins (27-8-11, Vorwoche: 3)

Mit ebenfalls 65 Punkten teilen sich die Boston Bruins den ligaweit ersten Platz mit den Blues und Capitals. Dank ihrer Auswärtserfolge bei den Nashville Predators (6:2) und New York Islanders (3:2 OT) sowie einem Heimsieg gegen die Winnipeg Jets (5:4) machten sie Boden gegenüber den schwächelnden Capitals gut.

Rechtsaußen David Pastrnak (4 Tore) war zum wiederholten Male Bostons erfolgreichster Torschütze. Linksaußen Jake DeBrusk (3 Tore, 2 Assists) sammelte jedoch die meisten Scorerpunkte für den Spitzenreiter der Atlantic Division.

4. Tampa Bay Lightning (27-14-4, Vorwoche: 4)

Zunächst hatten die Tampa Bay Lightning durch beeindruckende Heimsiege gegen die Vancouver Canucks (9:2) und Arizona Coyotes (4:0) sowie einem Auswärtserfolg in Philadelphia (1:0) ihre Siegesserie auf zehn Spiele ausgebaut, doch am Sonntag endete die Erfolgsfahrt mit einer Niederlage bei den Devils (1:3).

Neun verschiedene Spieler erzielten die 15 Treffer der Lightning. Über jeweils drei durften Rechtsaußen Nikita Kucherov (3 Tore, 1 Assist) und Center Carter Verhaeghe (3 Tore) jubeln. Torhüter Andrei Vasilevskiy hielt hinten zweimal dicht, verdiente sich mit 48 Saves seine ersten zwei Saison-Shutouts und führt mit einer Fangquote von 97,2 Prozent die Wochenwertung aller Torhüter an. In Newark wurde ihm eine Ruhepause gegönnt, an seiner statt stand Curtis McElhinney (17/19; 89,5 Prozent) im Kasten der Lightning. 

5. Pittsburgh Penguins (28-12-5, Vorwoche: 5)

Die Pittsburgh Penguins verteidigten auf ihrem Auswärtstrip den zweiten Platz in der Metropolitan Division, indem sie den Golden Knights (4:3), den Colorado Avalanche (4:3 OT) und den Coyotes (4:3 SO) jeweils knapp das Nachsehen gaben.

In der teaminternen Scorerwertung dieser Partien stehen die Center Evgeni Malkin (2 Tore, 3 Assists) und Dominik Kahun (1 Tor, 4 Assists) punktgleich auf dem ersten Platz. Der 24-jährige deutsche Stürmer kam in Denver zu seinem dritten Drei-Punkte-Spiel in der laufenden Saison.

 Video: PIT@COL: Malkin netzt auf Vorlage von Kahun ein

6. Dallas Stars (26-15-4, Vorwoche: 9)

Das Aushängeschild der Dallas Stars ist die Defensive. Auch in der vergangenen Woche ließ sie im Schnitt nur ein Gegentor pro Spiel zu, dennoch kassierten die Stars auf ihrer Auswärtstour durch Kalifornien, die sie zu den Los Angeles Kings (2:1), nach Anaheim (3:0) und zu den Sharks (1:2) führte, eine Niederlage.

Verteidiger Esa Lindell (3 Assists) und Center Tyler Seguin (3 Assists) waren an der Hälfte der sechs Stars-Treffer beteiligt. Den Shutout in Anaheim durfte sich Ben Bishop mit 27 Saves gutschreiben lassen. Anton Khudobin hütete bei den zwei weiteren Partien das Gehäuse und brachte es auf eine akzeptable Fangquote von 94,7 Prozent (54/57).

7. Colorado Avalanche (25-15-5, Vorwoche: 6)

New York war für die Colorado Avalanche keine Reise wert. Innerhalb von 24 Stunden kassierten sie auf Long Island bei den Islanders (0:1) und in Manhattan bei den Rangers (3:5) Niederlagen. Etwas wohler fühlten sich die Avalanche in Denver, wo sie gegen die Penguins (3:4 OT) immerhin zu einem Punktgewinn kamen.

Linksaußen J.T. Compher (2 Tore) und Center Nathan MacKinnon (2 Tore) zeichneten sich als zweifache Torschützen aus, an jeweils drei Treffern waren Verteidiger Samuel Girard (3 Assists) und Linksaußen Andre Burakovsky (3 Assists) beteiligt.

8. Toronto Maple Leafs (24-16-6, Vorwoche: 7)

Der Schwung mit dem die Toronto Maple Leafs in das neue Jahr gestartet sind, ließ nach. Dreimal hatte das kanadische Traditionsteam die Gelegenheit sein Können unter Beweis zu stellen, doch sowohl in den Heimpartien gegen die Edmonton Oilers (4:6) und gegen die Jets (3:4 SO), wie auch zu Gast bei den Florida Panthers (4:8), mussten sie sich geschlagen geben.

Die Defensive der Maple Leafs erwies sich mit 17 Gegentoren alles andere als sattelfest. Ihr Angriff ließ dagegen mit im Schnitt 3,67 Toren pro Spiel wenige Wünsche offen. Center Auston Matthews (3 Tore) und Rechtsaußen Mitchell Marner (2 Tore, 2 Assists) konnten mehrmals die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Gehäuse versenken. Rechtsaußen Kasperi Kapanen (4 Assists) bereitete vier Treffer vor.

9. New York Islanders (27-12-4, Vorwoche: 8)

Mit der Wochenausbeute von fünf Punkten aus drei Aufritten dürfen die New York Islanders recht zufrieden sein, vor allem wenn man berücksichtigt, dass sie mit den Avalanche (1:0) und Bruins (2:3 OT) zwei starke Teams zu Besuch hatten und sich die Devils (4:3 OT) in einem Aufwärtstrend befinden.

Center Mathew Barzal (1 Tor, 2 Assists) war an drei Toren der Islanders beteiligt, Rechtsaußen Tom Kühnhackl (1 Tor) schoss in Newark sein drittes Saisontor und Torhüter Semyon Varlamov durfte sich mit 32 Saves über den Shutout gegen Colorado freuen.

10. Carolina Hurricanes (27-16-2, Vorwoche: 10)

Die Carolina Hurricanes untermauerten ihre Heimstärke mit Siegen gegen die Flyers (5:4 OT), Coyotes (3:0) und gegen die Kings (2:0). Von den Teams in der Eastern Conference konnten nur die Penguins (16) öfters zuhause gewinnen als die Hurricanes (15).

Vier Spieler der Hurricanes verbuchten jeweils drei Scorerpunkte, mit Linksaußen Warren Foegele (2 Tore, 1 Assists) ist auch einer ihrer zwei Doppeltorschützen darunter. Die Shutouts gingen auf die Konten von James Reimer (41 Saves gg. LAK) und Petr Mrazek (32 Saves gg. ARI).

 

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11. Florida Panthers (24-16-5, Vorwoche: 12)

Nach ihrer Heimpleite gegen die Coyotes (2:5) fanden die Florida Panthers mit doppelten Punktgewinnen gegen die Canucks (5:2) und Maple Leafs (8:4) zurück auf die Erfolgsspur.

Linksaußen Mike Hoffman (4 Tore) und Center Noel Acciari (3 Tore) rückten mit ihren Saisontoren 18 und 17 auf Rang zwei und Rang vier in der Torschützenliste der Panthers. Angeführt wird diese von Rechtsaußen Evgenii Dadonov (1 Tor, 1 Assist) mit 19 Treffern. Linksaußen Jonathan Huberdeau (1 Tor, 3 Assists) teilt sich den zweiten Platz mit Hoffmann.

12. Edmonton Oilers (24-18-5, Vorwoche: 14)

Drei innerkanadische Duelle auf fremden Eis hatte das Wochenprogramm für die Edmonton Oilers vorgesehen. Die ersten zwei, in Toronto (6:4) und gegen die Montreal Canadiens (4:2), konnte die Truppe von Dave Tippett als Sieger verlassen, doch beim 'Battle of Alberta' gegen die Calgary Flames (3:4) zog sie den Kürzeren.

An torgefährlichen Stürmern mangelt es den Oilers nicht. Angeführt von Connor McDavid (2 Tore, 4 Assists) kamen mit Ryan Nugent-Hopkins (3 Tore, 2 Assists) und Leon Draisaitl (1 Tor, 4 Assists) vergangene Woche drei Center auf mindestens fünf Scorerpunkte.

Video: PIT@COL: Malkin netzt auf Vorlage von Kahun ein

13. Winnipeg Jets (24-18-4, Vorwoche: 11)

Auf ihrer Tour durch den Osten mit Stationen in Montreal (3:2), in Toronto (4:3 SO) und in Boston (4:5) nahmen die Winnipeg Jets vier von sechs möglichen Punkten mit. Doch zurück in heimischen Gefilden, litten sie im Spiel gegen die Predators (0:1) unter Ladehemmung.

Winnipegs Punktegaranten waren vor allem Linksaußen Nikolaj Ehlers (2 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen Blake Wheeler (4 Assists), die sich bei den ersten drei Wochenauftritten jeweils als Scorer auszeichnen konnten. Den spielentscheidenden Versuch im Penaltyschießen gegen die Maple Leafs verwandelte ebenfalls Wheeler.

14. Calgary Flames (25-17-5, Vorwoche: -)

Besser hätte das Jahr 2020 für die Calgary Flames nicht beginnen können. Sie blieben auch in der zweiten Woche des neuen Jahres ungeschlagen, fuhren bei den Chicago Blackhawks (2:1) sowie zuhause gegen die Wild (2:1) und Oilers (4:3) ihre Siege drei bis fünf am Stück ein und eroberten den ersten Platz in der Pacific Division.

Knapp ging es zu in den Partien der Flames. Ihre Siegtorschütze war zweimal Center Elias Lindholm (4 Tore) und gegen Minnesota Linksaußen Johnny Gaudreau (2 Tore, 1 Assist).

15. Arizona Coyotes (25-18-5, Vorwoche: 13)

Zweifelsfrei hatten die Arizona Coyotes mit Auftritten in Sunrise bei den Panthers (5:2), in Tampa bei den Lightning (0:4), in Raleigh bei den Hurricanes (0:3) und mit den Penguins (3:4 SO), die sie zuhause in Glendale empfingen, ein schwieriges Programm, dennoch lösten die drei gewonnenen Punkte keine Euphorie aus angesichts der engen Tabellensituation in der Pacific Division.

Linksaußen Taylor Hall (2 Tore, 2 Assists) findet sich bei den Coyotes immer besser zurecht. Der Neuzugang aus New Jersey verbreitete die meiste Offensivgefahr und schraubte seine Ausbeute auf zehn Scorerpunkte in 13 Partien. An drei Toren der Coyotes hatten Verteidiger Oliver Ekman-Larsson (1 Tor, 2 Assists) und Rechtsaußen Phil Kessel (3 Assists) zählbaren Anteil.

16. Vancouver Canucks (24-17-4, Vorwoche: 16)

Mit Niederlagen bei den Lightning (2:9) und bei den Panthers (2:5) begannen die Vancouver Canucks ihre fünf Partien umfassende Auswärtstour. Im weiteren Wochenverlauf konnten die Westkanadier, zu Besuch bei den Sabres (6:3) und bei den Wild (4:1), für Wiedergutmachung sorgen.

An der Offensivabteilung der Canucks gibt es kaum etwas auszusetzen. Kein Team aus der Western Conference erzielte in den vergangenen sieben Tagen mehr als die 14 Tore wie sie. Fünf Spieler der Canucks kamen auf mindestens vier Scorerpunkte. Center Elias Pettersson (2 Tore, 2 Assists) punktete in allen vier Spielen und Center Bo Horvat (3 Tore, 2 Assists) steht mit fünf Punkten teamintern ganz vorne.

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