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5.2. Spiel-Vorschau: Deutsch-Schweizer Duell

Bei den Islanders trifft Nashville mit seinen drei Schweizern auf Greiss und Seidenberg, Draisaitl gegen den Spitzenreiter

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Vier Duelle werden am Montag in der NHL ausgetragen. Dabei kommt es zum Deutsch-Schweizer Kräftemessen zwischen den Nashville Predators mit den drei Schweizern Roman Josi, Yannick Weber sowie Kevin Fiala und den New York Islanders mit Thomas Greiss und Dennis Seidenberg. Zwei Stunden später erwarten die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl den Spitzenreiter Tampa Bay Lightning. Außerdem treten die Anaheim Ducks bei den Toronto Maple Leafs an und die New York Rangers sind bei den Dallas Stars zu Gast.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Pekka Rinne ist derzeit heiß

Predators Torhüter Rinne hat seit einem Monat alle seine sieben Auftritte gewonnen und dabei zwei Shutouts, einen Gegentorschnitt von 1,56 sowie eine Fangquote von 94,3 % verbucht. Er könnte zum zweiten Mal in seiner Karriere auf acht Siege in Folge kommen. Sein Karriere-Rekord, den er vom 7. Januar bis 4. Februar 2012 aufgestellt hat, liegt bei elf. Die Saisonbestmarke halten Tampa Bays Andrei Vasilevskiy (9-0-0 vom 9.-30. Okt. 2017) und Colorados Jonathan Bernier (9-0-0 vom 31. Dez. 2017 bis 22. Jan. 2018) mit neun doppelten Punktgewinnen hintereinander.

Video: CEN@PAC: Rinne lässt kein Tor von McDavid zu

Barzal auf Rekordjagd

Islanders Stürmer Mathew Barzal ist einer von drei Islanders-Spielern, die 2017/18 im Schnitt mindestens einen Punkt pro Spiel vorweisen. Er führt alle Rookies der Liga bei den Assists (37) und bei den Punkten (53) an. Ihm fehlen noch drei Vorlagen, um der erst vierte Neuling in der Franchise-Geschichte der Islanders zu werden, der in seiner Premieren-Saison 40 Assists verbuchen konnte. Die anderen sind: Bryan Trottier in 1975/76 (63), Stefan Persson in 1977/78 (50) und Bryan Berard in 1996/97 (40).

Leafs erwarten angeschlagene Ducks

Die Ducks sind nach ihrer 2:5-Niederlage bei den Montreal Canadiens angeschlagen, denn die Los Angeles Kings und die Calgary Flames sind in der Tabelle der Pacific Division an ihnen vorbeigezogen und haben sie aus den Playoff-Plätzen verdrängt. Sicher ein Alarmsignal für Trainer Bruce Boudreau und seine Männer vor ihrem Auftritt im Air Canada Centre. Die Maple Leafs haben zuletzt das direkte Duell um den zweiten Platz in der Atlantic Division gegen die Boston Bruins mit 1:4 verloren und müssen ebenfalls die Wunden lecken, obwohl ihr dritter Rang, angesichts von 15 Punkten Vorsprung auf die viertplatzierten Florida Panthers nicht in Gefahr scheint.

Unglücksrabe Bishop kehrt für Stars zurück

Stars Torhüter Ben Bishop hatte am Donnerstag auf der Ersatzbank einen Puck ins Gesicht bekommen, doch trotz einer noch vorhandenen leichten Schwellung ist er bereit für das Spiel im heimischen American Airlines Center gegen die New York Rangers. "Es war schon ein paar Mal knapp, aber es war das erste Mal, dass es mich erwischt hat", beschrieb Bishop den Vorfall. "Meistens ist man vorbereitet, aber der Puck kam in dem Fall aus dem Nichts. Zum Glück habe ich mich nicht schlimmer verletzt." Sein Vertreter Kari Lehtonen fuhr zwei Siege ein und zeigte mit 47 Saves bei 49 Torschüssen eine starke Performance. Trotzdem verfährt Trainer Ken Hitchcock nach der Devise, dass von einer Verletzung zurückkehrende Spieler auch eingesetzt werden.

Oilers testen das punktbeste Team

Zum ersten Mal in dieser Saison treffen die Lightning und die Oilers aufeinander. In diesem Fall im Rogers Place von Edmonton. Die Hausherren sind immer noch auf der Suche nach einer Wende, um die Saison zu retten, doch die Hoffnung wird von Tag zu Tag kleiner. Ein Erfolg gegen Tampa Bay und deren hungrige Offensive (187 Tore, NHL-Bestwert) könnte einen Schub geben. Dazu werden aber Torhüter Cam Talbot und seine Abwehrreihen zur Höchstleistung gefordert sein. Die Lightning sind mit 19 Siegen und 40 Punkten in der Fremde das beste Auswärtsteam in der NHL. Die Heimbilanz von Edmonton fällt hingegen mit 11-13-2 eher dürftig aus.

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