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11.2. Spiel-Vorschau: Derbyzeit in Philadelphia

Flyers erwarten Penguins zur "Battle of Pennsylvania", Canucks müssen sich Attacke der Sharks erwehren, Capitals haben die Kings zu Gast

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Im Wells Fargo Center kommt es am Montag zu einer weiteren Ausgabe der traditionsreichen "Battle of Pennsylvania" zwischen den Philadelphia Flyers und den Pittsburgh Penguins. Die Flyers ließen zuletzt mit neun Siegen aus zehn Spielen aufhorchen, während die Penguins mit vier Niederlagen hintereinander schwächelten. Darüber hinaus sind zwei weitere Begegnungen angesetzt. Die Vancouver Canucks empfangen die San Jose Sharks und die Washington Capitals sind Gastgeber der Los Angeles Kings.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Sichert sich Flyers-Torhüter Hart einen Eintrag im Geschichtsbuch?

Torhüter Carter Hart von den Philadelphia Flyers dürfte im ewig reizvollen Derby gegen die Pittsburgh Penguins besonders motiviert sein. Denn mit einem Sieg würde er sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher der NHL sichern. Er wäre dann der erste Schlussmann unter 21 Jahren mit neun gewonnenen Spielen in Folge. Langjähriger Rekordhalter in dieser Altersgruppe war Jocelyn Thibault, der 1995 acht siegreiche Starts nacheinander im Trikot der Quebec Nordiques verzeichnete. Am Samstag holte ihn Hart durch das 6:2 der Flyers gegen die Anaheim Ducks ein. Dessen Saisonbilanz lautet 11-5-1, der Gegentorschnitt liegt bei 2,45 pro Spiel und die Fangquote beträgt 92,6 Prozent.

Video: ANA@PHI: Hart mit Fanghandparade gegen Silfverberg

Finden die Penguins nach vier Pleiten in die Erfolgsspur zurück?

Seit ihrer Siegesserie von acht Spielen über den Jahreswechsel 2018/19 ist bei den Pittsburgh Penguins eine Menge Sand im Getriebe. In den folgenden 14 Vorstellungen gingen sie nur noch fünfmal als Gewinner vom Eis, zuletzt setzte es gar vier Niederlagen am Stück. "Wir schlagen uns derzeit in gewisser Weise selbst", bemängelt Trainer Mike Sullivan. Ein gravierendes Problem ist die Anfälligkeit bei eigenem Powerplay. Beim 4:5 gegen die Tampa Bay Lightning kassierten sie das zwölfte Gegentor in dieser Saison bei numerischer Überlegenheit auf dem Eis. Erschwerend hinzu kommt die Verletzung von Stürmerstar Evgeni Malkin. Er ist seit 30. Januar verletzt und steht mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der heutigen "Battle of Pennsylvania" nicht zur Verfügung. Dennoch wollen die Penguins alles versuchen, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Es ist die Generalprobe für die Coors Light NHL Stadium Series 2019, in deren Rahmen am 23. Februar beide Mannschaften im zum Eisstadion benachbarten Lincoln Financial Field unter freiem Himmel gegeneinander antreten.

 

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Schaffen die Sharks den Sprung an die Spitze der Western Conference?

Die San Jose Sharks beenden ihren vier Partien umfassenden Auswärtstrip durch Kanada mit einem Gastspiel in der Rogers Arena bei den Vancouver Canucks. Mit Siegen bei den Winnipeg Jets (3:2 n. V.), den Calgary Flames (5:2) und den Edmonton Oilers (5:2) war die Dienstreise bislang überaus erfolgreich. Generell läuft es für die Sharks seit dem Jahreswechsel ausgezeichnet. Mit zwölf Siegen in 15 Spielen sind sie das beste Team der Western Conference in den vergangenen anderthalb Monaten. Mit einem Erfolg bei den Canucks würden die Sharks an die Spitze der Conference und der Pacific Division vorstoßen.

Schließen die Canucks zu den Wildcard-Rängen im Westen auf?

Die Canucks gehen ihrerseits gestärkt in das divisionsinterne Duell gegen die Sharks. Am Samstag rangen sie vor eigenem Publikum die Flames mit 4:3 n. P. nieder und beendeten damit eine Negativserie von drei Niederlagen. Der Schweizer Sven Bärtschi, der die letzten vier Spiele wegen gesundheitlicher Probleme aussetzen musste, wird auch gegen San Jose fehlen. Wie Trainer Travis Green am Samstag mitteilte, leidet der Flügelstürmer an einem postkommotionellen Syndrom, das als Spätfolge einer Gehirnerschütterung auftreten kann. Diese hatte sich Bärtschi Ende Oktober zugezogen. Danach war er wochenlang zum Zuschauen verurteilt gewesen. Mit einem Sieg würde Vancouver nach Punkten mit den St. Louis Blues und den Minnesota Wild gleichziehen, die im Moment auf den beiden Wildcard-Plätzen im Westen liegen.

 

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Wie lösen die Kings die knifflige Aufgabe bei den Capitals?

Wenig Grund zur Klageführung hat derzeit Trainer Willie Desjardins von den Los Angeles Kings. Seine Schützlinge holten in den zurückliegenden vier Auswärtsspielen sieben Punkte. Der Auftritt bei den Washington Capitals ist die letzte Station ihrer sechs Spiele umfassenden Tour zu Kontrahenten aus beiden Divisionen der Eastern Conference. Mit einem doppelten Punktgewinn in der Capital One Arena könnten die Kings den Rückstand auf einen Wildcard-Rang im Westen auf sechs Punkte verringern. Das Unterfangen dürfte allerdings schwierig werden, da sich die Capitals von einer zwischenzeitlichen Schwächephase erholt haben. In den letzten fünf Heimspielen feierten sie drei Siege. Hinzu kommt ein weiterer Punktgewinn beim 4:5 n. V. gegen die Florida Panthers am Samstag.

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