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18. Powerranking: Sharks steigen aufs Treppchen

San Jose macht einen Sprung auf Platz zwei, Jets verlieren im Tiefflug drei Plätze und die Canadiens sind neu unter den Top 10

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Punktverlustfrei absolvierten die Toronto Maple Leafs, die St. Louis Blues, die Columbus Blue Jackets, die San Jose Sharks (jeweils 3-0-0) und die Chicago Blackhawks (2-0-0) ihre Aufgaben in der vergangenen Woche. Durchaus sehen lassen kann sich auch die Bilanz der Montreal Canadiens, Los Angeles Kings und Boston Bruins, die sieben von acht möglichen Zählern einheimsten (jeweils 3-0-1). Am unteren Ende des Wochen-Klassements befinden sich die punktlosen Detroit Red Wings (0-2-0) und Anaheim Ducks (0-4-0).

 

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1. Tampa Bay Lightning (40-11-4, Vorwoche: 1)

Die Tampa Bay Lightning taten sich in der vergangenen Woche schwer gegen die Vegas Golden Knights (2:3 SO), die Blues (0:1 OT) und die Pittsburgh Penguins (5:4), konnten aber dennoch aus jeder Heimpartie etwas Zählbares mitnehmen und führen weiterhin souverän mit 13 Zählern Vorsprung die Tabelle der Eastern Conference an.

Sieben verschiedene Spieler schossen die Tore des Spitzenreiters, als dessen bester Vorbereiter sich Kapitän Steven Stamkos (3 Assists) erwies.

In den kommenden sieben Tagen treten die Lightning zunächst bei den Florida Panthers an und empfangen anschließend in der Amalie Arena die Calgary Flames, die Dallas Stars sowie die Canadiens.

2. San Jose Sharks (33-16-7, Vorwoche: 4)

Mit Auswärtserfolgen bei den Winnipeg Jets (3:2 OT), den Flames (5:2) und den Edmonton Oilers (5:2) bauten die San Jose Sharks ihre Siegesserie auf vier Spiele aus. Sie verkürzten als Zweiter der Pacific Division ihren Rückstand gegenüber Calgary auf einen Punkt.

Den meisten Spaß am Tore schießen hatten Center Tomas Hertl (3 Tore, 2 Assists), Linksaußen Evander Kane (3 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Kevin Labanc (3 Tore, 2 Assists), der sich im Spiel gegen Edmonton über seinen ersten NHL-Hattrick freuen durfte.

Die Sharks beenden am Dienstag ihre Kanada-Reise mit einem Gastspiel bei den Vancouver Canucks, gegen die sie zuhause am kommenden Wochenende erneut antreten werden. Die Washington Capitals statten ebenfalls dem SAP Center in San Jose einen Besuch ab.

Video: SJS@EDM: Labanc erzielt seinen ersten NHL-Hattrick

3. Calgary Flames (34-15-5, Vorwoche: 3)

Die Calgary Flames zählen zweifelsfrei noch zu den besten Teams der Liga, doch es läuft bei ihnen nicht mehr ganz so rund wie zu Jahresbeginn. Die Westkanadier entführten aus Raleigh im Spiel gegen die Carolina Hurricanes (4:3) noch zwei Punkte, doch anschließend kassierten sie eine deutliche Heimpleite gegen die Sharks (2:5) und in Vancouver (3:4 SO) mussten sie sich mit einem Punkt zufriedengeben.

Center Derek Ryan (1 Tor, 2 Assists) und Linksaußen James Neal (3 Assists) zeichneten sich als die punktbesten Akteure der Flames aus. Als zweifacher Torschütze trat Center Elias Lindholm (2 Tore) in Erscheinung.

Zurück auf die Erfolgsspur würden die Flames gerne in Florida finden, wo sie auf die Panthers und Lightning treffen. Ihre achttägige Reise durch fremde Arenen beenden sie in Pittsburgh. 

4. Toronto Maple Leafs (34-17-3, Vorwoche: 5)

Zunächst bereiteten die Toronto Maple Leafs mit Heimsiegen über die Ducks (6:1) und Ottawa Senators (5:4) ihren Fans in der Scotiabank Arena viel Freude, dann entschieden sie auch noch das Duell beim ewigen Rivalen aus Montreal (4:3 OT) für sich.

Linksaußen Andreas Johnsson (4 Tore, 2 Assists) erwies sich als Torontos treffsicherster Akteur. Auf ebenfalls sechs Scorerpunkte brachte es Center John Tavares (3 Tore, 3 Assists).

Mit Stationen quer über den Kontinent verteilt, setzen die Maple Leafs ihre Auswärtstour in Manhattan bei den New York Rangers, in Denver bei den Colorado Avalanche, in Las Vegas gegen die Golden Knights und in Glendale gegen die Arizona Coyotes fort.

 

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5. Winnipeg Jets (34-18-3, Vorwoche: 2)

Außer Spesen nichts gewesen! Nachdem sie zuhause gegen die Sharks (2:3 OT) zumindest noch einen Zähler einfahren konnten, verließen die Winnipeg Jets mit leeren Händen sowohl das Eishockeymekka Montreal (2:5) wie auch die kanadische Hauptstadt Ottawa (2:5).

Als einziger Stürmer der Jets brachte es Linksaußen Brendan Lemieux (2 Tore) auf zwei Scorerpunkte. Ihm taten es die Verteidiger Josh Morrissey (2 Assists) und Jacob Trouba (2 Assists) gleich.

In den kommenden sieben Tagen haben die Jets viermal Gelegenheit zur Widergutmachung, wenn sie bei den Buffalo Sabres antreten und im Bell MTS Place die Rangers, die Avalanche und die Senators willkommen heißen.

6. New York Islanders (32-16-6, Vorwoche: 7)

Selbst von einem Rückschlag, einer Niederlage im TD Garden der Bruins (1:3), ließen sich die New York Islanders nicht beeindrucken. Sie antworteten darauf mit einem Auswärtssieg gegen die New Jersey Devils (2:1 SO) und einem Heimerfolg über die Colorado Avalanche (4:3 OT).

Center Brock Nelson (4 Assists) war an zwei Drittel der Islanders-Tore beteiligt. Auch die Ausbeute von Rechtsaußen Jordan Eberle (2 Tore, 1 Assist) und Verteidiger Ryan Pulock (2 Tore, 1 Assist) kann sich durchaus sehen lassen. 

Ihre Tabellenführung in der Metropolitan Division würden die Islanders gerne kommende Woche im Barclays Center gegen die Wild und Oilers sowie in Buffalo und Columbus verteidigen.

7. Washington Capitals (30-18-7, Vorwoche: 6)

Solange die vor ihnen platzierten Islanders regelmäßig punkten, stehen die Capitals unter Zugzwang. Der amtierende Stanley Cup Champion ließ drei Punkte aus seinen vier Heimpartien gegen die Bruins (0:1), Canucks (3:2), Avalanche (4:3 OT) sowie Panthers (4:5 OT) liegen und muss sich weiterhin mit Platz zwei begnügen.

Verlassen konnten sich die Capitals auf den Torinstinkt von Evgeny Kuznetsov (3 Tore, 3 Assists) und Rechtsaußen Brett Connolly (3 Tore, 1 Assist) sowie auf Alex Ovechkin (4 Assists), der am Dienstag als russischer Spieler mit den meisten Scorerpunkten in die Annalen der NHL einging.

Die Kings gastieren als Nächster in der US-Hauptstadt. Daraufhin startet für die Capitals eine sechs Partien umfassende Auswärtstour. Die ersten beiden Auftritte sind in Columbus und San Jose.

Video: COL@WSH: Kuznetsov tunnelt zum Overtime-Siegtor

8. Nashville Predators (33-20-4 Vorwoche: 8)

Den Nashville Predators fehlt es an Konstanz, um sich von den Jets die Tabellenführung in der Central Division zurückzuerobern. Seit Anfang Januar konnten sie keine drei Spiele hintereinander mehr gewinnen. Auch in der vergangenen Woche, die mit Heimsiegen gegen die Coyotes (5:2) und Stars (3:2 OT) erfolgreich begann, missglückte ihnen das Vorhaben durch die Niederlage in St. Louis (2:3).

Verteidiger Roman Josi (1 Tor, 4 Assists) setzte die meisten Akzente in der Offensive der Predators. Als zweifache Torschützen zeichneten sich Center Ryan Johansen (2 Tore, 2 Assists) und Rechtsaußen Craig Smith (2 Tore, 1 Assist) aus.

Der Spielplan der nächsten Woche sieht für die Predators drei Heimspiele hintereinander sowie einen Gastauftritt in Las Vegas vor.

9. Boston Bruins (30-17-8, Vorwoche: 10)

Mit einer Wildcard wollen sich die Boston Bruins nicht zufriedengeben. Gerne würden sie ihren Divisions-Rivalen aus Toronto und Montreal deren Plätze unter den ersten Drei der Atlantic Division streitig machen. Den Grundstein hierzu legten die Bruins mit sieben von acht möglichen Zählern aus ihren Partien gegen die Capitals (1:0), Islanders (3:1), Rangers (3:4 SO) und Kings (5:4 OT).

Center Patrice Bergeron (4 Tore, 2 Assists) und Linksaußen Brad Marchand (1 Tor, 5 Assists) erwiesen sich als Bostons fleißigste Punktesammler. Den Shutout im Auswärtsspiel gegen die Capitals durfte sich Schlussmann Tuukka Rask (24 Saves) gutschreiben lassen.

Ein volles Wochenprogramm wartet auf die Bruins mit Heimspielen gegen die Avalanche und Blackhawks sowie mit Auftritten im Orange County gegen die Ducks und in L.A. gegen die Kings.

10. Montreal Canadiens (31-18-7, Vorwoche: Verfolger)

Seit dem 19. Januar sind die Montreal Canadiens in der regulären Spielzeit ungeschlagen. In der vergangenen Woche bauten die Frankokanadier ihre Punkteserie auf sechs Spiele aus (4-0-2). Im heimischen Bell Centre gaben sie den Oilers (4:3 OT), den Ducks (4:1) und den Jets (5:2) das Nachsehen, ehe sie sich nach Verlängerung den Maple Leafs (3:4 OT) geschlagen geben mussten.

Montreals Linksaußen Jonathan Drouin (3 Tore, 6 Assists) war in der vergangenen Woche ligaweit der beste Scorer. Bemerkenswerte sechs Punkte gelangen Rechtsaußen Brendan Gallagher (3 Tore, 3 Assists) und Center Phillip Danault (2 Tore, 4 Assists).

Die Verfolger: Pittsburgh Penguins (9), Vegas Golden Knights (V), Columbus Blue Jackets (V), Carolina Hurricanes (V), St. Louis Blues (-)

Von der Vorwoche nicht mehr gelistet: Minnesota Wild (V)

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