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17.3. Spiel-Vorschau: Avalanche unter Druck

Im Playoff-Kampf hilft dem Team von Grubauer und Andrighetto gegen die Devils nur ein Sieg

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Am heutigen Sontag geht es in der NHL heiß her. Sieben Partien stehen auf dem Programm, wobei eines davon zu bester mitteleuropäischer Fernsehzeit ausgetragen wird. Um 20:00 Uhr empfangen die Colorado Avalanche die New Jersey Devils (live auf Sport1; Sport1+; Teleclub Sport; NHL.tv).

Gegen den Klub von der Ostküste, der ohne den verletzten Nico Hischier auf Auswärtstour ist, will das Team von Philipp Grubauer und Sven Andrighetto wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze einfahren.

Auf diese fünf Aspekte ist in den Sonntagsspielen besonders zu achten:

Halten die Avalanche ihre Playoff-Hoffnungen am Leben?

Für die Colorado Avalanche mit Philipp Grubauer und Sven Andrighetto geht es darum, die Hoffnungen auf eine Postseason-Teilnahme mit einem Sieg im Pepsi Center gegen die New Jersey Devils (3:00 p.m. ET, 20:00 Uhr MEZ) am Leben zu halten. Trotz zweier Niederlagen in Folge und einer mageren Bilanz von 2-5-0 aus den vergangenen sieben Spielen liegen die begehrten Playoff-Plätze für die Avalanche immer noch in Reichweite. Ihr Rückstand auf die Arizona Coyotes, die die zweite Wildcard der Western Conference in ihren Händen halten, beträgt sechs Punkte.

Video: ANA@COL: Andrighetto tippt Coles präzise Vorlage ein 

"Wir müssen jetzt Eishockey-Spiele gewinnen. Die Partien dürfen uns nicht mehr entgleiten", sagte Colorados Verteidiger Ian Cole nach der Niederlage gegen die Anaheim Ducks am Freitag. "Es ist immer noch möglich", fügte Coach Jared Bednar hinzu. "Solange noch Spiele zu bestreiten sind, haben wir eine Chance."

Können die Stars auf Bishop bauen?

Schlussmann Ben Bishop ist der Erfolgsgarant der Dallas Stars. Sein Gegentorschnitt von 2,05 pro Spiel ist der zweitbeste der Liga. Mit seiner Fangquote von 93,3 Prozent führt er NHL-weit alle Torhüter an.

Folglich saß der Schock tief, als Bishop am Donnerstag in der Partie gegen die Minnesota Wild nach 6:33 Minuten im zweiten Spielabschnitt die Eisfläche in Richtung Kabinengang verließ und nicht mehr zurückkam. Nur wenige Augenblicke, nachdem er einen neuen Franchise-Rekord für die längste Shutout-Serie (250:53 Minuten) aufgestellt hatte, zog er sich eine Verletzung am unteren Körperbereich zu.

 

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Als er die Partie beim Spielstand von 3:0 für die Stars beendete, war Bishop drauf und dran, der erst fünfte Torhüter der Ligageschichte zu werden, dem in vier aufeinanderfolgenden Spielen ein Shutout gelingt. Im Lager der Stars hofft man nun auf eine baldige Rückkehr des Leistungsträgers.

Um 7:00 p.m. ET (24:00 Uhr MEZ) empfangen die Stars die Vancouver Canucks in der American Airlines Arena und womöglich steht Bishop den Texanern dabei wieder zur Verfügung. "Er sagte, dass er sich schon viel besser fühlt als gestern", erklärte Dallas-Coach Jim Montgomery am Samstag."

Ärgern die Oilers den nächsten Pacific-Konkurrenten?

Am Samstag knöpften die Edmonton Oilers den Arizona Coyotes beide Punkte ab. In der Gila River Arena schoss Kapitän Connor McDavid die Westkanadier zu einem 3:2-Sieg nach Verlängerung. Für die Oilers war der knappe Sieg wichtig, um die Playoff-Zone weiter im Auge zu behalten. Für die Coyotes bedeutete er hingegen den Verlust von zwei im Playoff-Rennen fest eingeplanten Punkten.

Video: EDM@ARI: McDavid mit seinem zweiten Treffer

Keine 24 Stunden nach dem Sieg gegen die Coyotes wollen die Oilers nun den nächsten Konkurrenten aus der Pacific Division in die Knie zwingen. Um 10:00 p.m. ET (3:00 Uhr MEZ) werden sie in der T-Mobile Arena bei den Vegas Golden Knights gastieren. Mit sechs Siegen aus den vergangenen acht Spielen sind die Oilers gut in Schwung und ein ernstzunehmender Gegner für Vegas. In hervorragender Verfassung ist auch Leon Draisaitl, der die interne Torjägerliste der Oilers mit 42 Toren anführt.

Wie tief sitzt der Schock bei den Flyers?

Selten tut eine Niederlage mehr weh als die der Philadelphia Flyers am Freitag. Gegen die Toronto Maple Leafs verspielten sie eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung. In einem verrückten Spiel kassierten sie am Ende eine 6:7-Niederlage und ließen wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze liegen. Elf Spiele stehen für die Flyers noch aus. "Irgendwie haben wir Panik bekommen", urteilte Center Sean Couturier. "Jetzt müssen wir kämpfen und hoffen, dass auch die Konkurrenz mal Federn lässt." 

 

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Das nächste Duell steht den Flyers heute um 7:30 p.m. ET (0:30 Uhr MEZ) in der PPG Paints Arena bei den Pittsburgh Penguins bevor - einem Team, von dem sie sich sicherlich keine Hilfe erwarten dürfen. Die Penguins werden nämlich selbst mit viel angestauter Wut im Bauch auflaufen, kassierten sie doch am Samstag eine 1:5-Heimpleite gegen die St. Louis Blues.

Können die Panthers ihre Siegesserie verlängern?

Pünktlich zur heißen Saisonphase sind die Florida Panthers richtig in Fahrt gekommen. Zuletzt fuhren sie vier Siege in Folge ein und kämpften sich mit großen Schritten an die Playoff-Plätze heran. Ihr Rückstand zur zweiten Wildcard der Eastern Conference könnte mit einem weiteren Sieg auf fünf Punkte zusammenschmelzen. Die nächste Gelegenheit dazu bekommen sie heute um 9:00 p.m. ET (2:00 Uhr MEZ), wenn sie ihre Visitenkarte bei den Anaheim Ducks im Honda Center abgeben.

"Wir sind längst noch nicht tot", erklärte Floridas Coach Bob Boughner am Samstag nach dem 4:3-Sieg bei den Los Angeles Kings. "Wir können die ganze Sache noch interessant machen. Wir müssen einfach weiter gewinnen."

Punktbester Spieler der Panthers ist Aleksander Barkov. In 71 Saisonspielen erzielte der Finne 81 Punkte (39 Tore, 51 Assists), was zugleich der höchste Wert seiner NHL-Karriere ist.

Außerdem spielen am Sonntag:

New York Islanders @ Minnesota

 

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Nach vier Siegen aus fünf Spielen kassierten die New York Islanders am Samstag eine 1:2-Niederlage bei den Detroit Red Wings. Um 6:00 p.m. ET (23:00 Uhr MEZ) wollen sie beweisen, dass dies nur ein Ausrutscher war. Die Islanders müssen im Xcel Energy Center bei den Minnesota Wild auflaufen.

St. Louis @ Buffalo

Nur wenig Zeit haben die Buffalo Sabres, um über ihre 2:4-Niederlage vom Samstag gegen die Carolina Hurricanes zu grübeln. Schon um 5:00 p.m. ET (22:00 Uhr MEZ) geht es für sie im KeyBank Center gegen die St. Louis Blues wieder um Punkte.

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