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13.11. Spiel-Übersicht: Islanders-Party geht weiter

New York baut Punkteserie aus - Ottawa jubelt über Hattrick von Lokalmatador Pageau

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor

Brassard hämmert im PP rein

TOR@NYI: Brassard nutzt Barzals Vorlage im Powerplay

Mathew Barzal tanzt einen Verteidiger aus und bedient Derick Brassard, der im Powerplay direkt zum 4:2 der Islanders einschießen kann

  • 00:38 •

Sowohl die New York Islanders als auch die Washington Capitals haben einen Lauf und setzten diesen am Mittwoch fort: Die Islanders feierten einen 5:4-Heimsieg gegen die Toronto Maple Leafs - die Capitals zeigten sich auswärts bei den Philadelphia Flyers mit 2:1 n.P. erfolgreich. Für Aufsehen sorgte Lokalmatador Jean-Gabriel Pageau, der beim 4:2-Sieg seiner Ottawa Senators bei den New Jersey Devils seinen ersten Karriere-Hattrick erzielte. 

Die Spiele vom Mittwoch im Detail: 

Islanders bauen Punkte-Serie aus und schlagen auch die Maple Leafs

Die New York Islanders haben mit einem 5:4-Erfolg gegen die Toronto Maple Leafs im Nassau Coliseum den zweiten Sieg in Serie eingefahren und ihre Punkte-Serie auf 13 Spiele (12-0-1) ausgebaut. Dabei zeigten sich die Islanders vor allem in den Special Teams erfolgreich und waren sowohl im Powerplay (2/3) als auch in Unterzahl (2/2) effektiv. Den Anfang machten Mathew Barzal (15.) und Anthony Beauvillier (20., PP), die für New Yorks 2:0-Führung zur ersten Pause sorgten. Torontos Antwort kam im Mitteldrittel: Kasperi Kapanen (21.) und William Nylander (32.) glichen aus. Doch New York schlug mit drei unbeantworteten Toren durch Beavillier (37.), Derick Brassard (49., PP) und Casey Cizikas (58., Empty Net) zurück. Die Maple Leafs riskierten in den Schlussminuten noch einmal alles, kamen durch Justin Holl (59.) und Ex-Islanders John Tavares (60.) noch gefährlich nahe auf 4:5 heran. Seymon Varlamov erhielt den Vorzug vor dem Deutschen Thomas Greiss und zeigte 23 Saves (85,2 Prozent Fangquote). Gäste-Goalie Frederik Andersen parierte 25 Schüsse (86,2 Prozent). 

Pageaus erster Karriere-Hattrick zwingt die Devils in die Knie

Die New Jersey Devils verloren im Prudential Center mit 2:4 gegen die Ottawa Senators. Dabei reichten den Devils zwei Führungen nicht, um Punkte mitzunehmen. Wayne Simmonds (5.) und Will Butcher (18.) brachten New Jersey jeweils in Front, doch die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt antworteten erst mit Jean-Gabriel Pageau (15.) und dann durch Mark Borowiecki (54.). In den Schlussminuten machte Pageau den Unterschied: Erst traf der formstarke Sennators-Stürmer zum 3:2 (58.) und machte kurz darauf mit einem Empty-Net-Tor alles klar (59.). Es war Pageaus erster Karriere-Hattrick in der regulären Saison (bereits zwei Dreierpacks in den Stanley Cup Playoffs). Der 27-jährige in Ottawa geborene Flügelspieler schraubte seine persönliche Ausbeute damit auf acht Tore in den letzten sechs Spielen und führt die ligaweite Plus-Minus-Statistik mit +19 an. Die beiden Torhüter Mackenzie Blackwood (87,5 Prozent Fangquote) und Craig Anderson (91,3 Prozent) stoppten jeweils 21 Schüsse. Für die Devils kamen mit Center Nico Hischier (ein Assist, 19:08 Minuten Eiszeit) und Verteidiger Mirco Müller (13:57 Minuten Eiszeit) zwei Schweizer zum Einsatz.

Video: OTT@NJD: Pageau bringt Senators-Sieg mit Hattrick

Mehr Tore im Penaltyschießen: Washington gewinnt in Philadelphia

Im Wells Fargo Center musste der Sieger zwischen den Philadelphia Flyers und den Washington Capitals im Penaltyschießen gefunden werden. Dort setzten sich schließlich die US-Hauptstädter mit 2:1 n.P. durch. Während der ersten 65 Minuten dominierten die beiden Torhüter: Carter Hart zeigte 35 Saves (97,2 Prozent Fangquote) für Philadelphia, Braden Holtby deren 30 (96,8 Prozent) für Washington. Für die beiden Tore in der regulären Spielzeit hatten Capitals-Stürmer Brendan Leipsic (7.) und Flyers-Kapitän Claude Giroux (47, im Powerplay) gesorgt. Nach einer torlosen Overtime dann die Entscheidung im Shootout: T.J. Oshie und Evgeny Kuznetsov trafen für Washington, während für Philadelphia lediglich Giroux erfolgreich war. Die Capitals bauten ihre Punkte-Serie somit auf 13 Spiele aus (11-0-2) und können eine starke Auswärts-Bilanz (9-1-1) vorweisen. Der Schweizer Verteidiger Jonas Siegentaler kam auf 15:04 Minuten Eiszeit. Die Flyers können eine Punkte-Serie von sieben Spielen (5-0-2) vorweisen. Der Österreicher Michael Raffl spulte 15:10 Minuten Eiszeit ab.

Video: WSH@PHI: Giroux vollendet Vorlage von Voracek im PP

Dallas schenkt Perry einen Sieg zum 1000. NHL-Spiel

Die Calgary Flames mussten sich im heimischen Scotiabank Saddledome mit 1:3 gegen die Dallas Stars geschlagen geben. Im ersten Abschnitt hatten sowohl Calgarys Torwart Cam Talbot (29 Saves, 93,5 Prozent Fangquote) als auch Dallas' Keeper Ben Bishop (24 Saves, 96,0 Prozent) eine weiße Weste, was sich im weiteren Verlauf dann ändern sollte. Joe Pavelski stellte im zweiten Durchgang im Powerplay auf 1:0 für die Stars (24.). Justin Dowling baute diese Führung zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem ersten NHL-Treffer auf 2:0 aus (47.), ehe Sean Monahan in Überzahl für die Flames verkürzte (50.). Schließlich machte ein Pavelski mit einem Empty-Net-Tor alles klar und seinen Doppelpack perfekt. Doppelten Grund zum Feiern hatte Mitspieler Corey Perry, der sein 1000. NHL-Spiel bestritt. In den letzten sechs Partien konnten die Texaner immer punkten (5-0-1) und acht ihrer letzten zehn Spiele gewinnen (8-1-1). Für Calgary kam der deutsche Flügelstürmer Tobias Rieder auf 9:34 Minuten Eiszeit und war erneut ein gefragter Mann im Penalty Killing der Flames (2:06 Minuten auf dem Eis).

Video: DAL@CGY: Pavelski kann im Powerplay Puck verwerten

Aus 0:2 mach 5:2: Chicago dreht das Spiel in Vegas

Die Vegas Golden Knights verloren in der T-Mobile Arena mit 3:5 gegen die Chicago Blackhawks. Dabei erwischten die Golden Knights den besseren Start: William Carrier (3.) und William Karlsson (7., im Powerplay) schossen Vegas mit 2:0 in Front. Dann aber gelangen den Blackhawks fünf Treffer am Stück: Patrick Kane (7.), Calvin de Haan (25.), 45 Sekunden später Erik Gustafsson (25.), Kirby Dach (44.) und Dylan Strome (57.) machten aus einem 0:2 ein 5:2. Kurz vor Schluss betrieben die Golden Knights durch Nate Schmidt noch ein wenig Ergebniskosmetik (60.). Vegas-Goalie Marc-Andre Fleury hielt 21 Schüsse (80,8 Prozent Fangquote). Chicagos Schlussmann Corey Crawford verzeichnete 39 Saves (92,9 Prozent). Die Gäste aus Windy City hatten fünf Spieler, die mehrere Punkte verbuchten: Kane (ein Tor, zwei Assists), Strome (ein Tor, zwei Assists), Dach (ein Tor, ein Assist), Alex DeBrincat (zwei Assists) und Zack Smith (zwei Assists). Während die Golden Knights seit vier Spielen sieglos sind (0-3-1), konnte die Blackhawks zwei Siege in Folge einfahren. 

Aufgeschnappt:

"Diese Pageau-Reihe ist heute abgehoben. Sie hat uns offensiv geholfen, hat Chancen kreiert und ist auch in der defensiven Zone gut mit dem Puck umgegangen. Pageau arbeitet am härtesten im Training. Er hat sich heute dafür belohnt. Er hat so viel Talent, einen tollen Schuss, großartige Hände und ist immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist sein Hockey-Gespür. Er ist ein großer Gewinn für unsere Jungs in der Kabine. " - Craig Anderson, Torwart Ottawa Senators, über Jean-Gabriel Pageau

"Die Fans haben heute Vollgas geben. Ich selbst habe mich heute davon ernährt. Es war ein Erfolg des Coliseums. Ich finde, dass sich jede einzelne Person hier den Sieg heute verdient hat." - Casey Cizikas, Stürmer New York Islanders über die Stimmung im Nassau Coliseum

"Wir wussten, dass wir im ersten Drittel nicht gut gespielt haben, als sie mit Härte aus der Kabine gekommen sind. Wir sind aber nicht in Panik verfallen oder haben angefangen uns anzuschreien. Wir wussten, dass wir besser spielen können. Im zweiten und dritten Drittel war unsere Leistung dann besser. Hart hat großartig gehalten. Wir müssen vor ihm noch besser spielen." - Claude Giroux, Kapitän Philadelphia Flyers

Die "Three Stars" des Abends:

1st Star: Jean-Gabriel Pageau, Ottawa Senators (drei Tore)

2nd Star: Anthony Beauvillier, New York Islanders (zwei Tore)

3rd Star: Patrick Kane, Chicago Blackhawks (ein Tor, zwei Assists)

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