Tobias Rieder #13 of the Buffalo Sabres skates during warmups before playing in an NHL game against the Boston Bruins on April 22, 2021 at KeyBank Center in Buffalo, New York. (Photo by Sara Schmidle/NHLI via Getty Images)

International Ice ist die wöchentliche Serie von NHL.com/de, in der über Spieler mit NHL-Bezug aus den wichtigen europäischen Ligen berichtet wird. Dabei richtet sich der Fokus auf Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

In der PENNY-DEL hat Tobias Rieder vom EHC Red Bull München erneut bewiesen, dass er weiß, wo das gegnerische Tor steht. Zweimal schlug er vorige Woche zu. In der Schweizer National League nimmt die Siegesserie der ZSC Lions mittlerweile fast beängstigende Züge an. Beim jüngsten Erfolg profitierte die Mannschaft auch von den Scorerpunkten von Denis Malgin, Sven Andrighetto und Dean Kukan.

Perfektes Wochenende für Rieder und die Red Bulls

Der EHC Red Bull München hat ein perfektes Wochenende mit voller Punktausbeute hinter sich. Am Freitag feierte die Mannschaft einen 4:2-Auswärtssieg gegen die Kölner Haie. Zwei Tage später gab es einen weiteren 4:2-Erfolg, diesmal zu Hause im bayerischen Derby gegen die Augsburger Panther.

In beiden Partien zeichnete sich Münchens Stürmer Rieder als Torschütze aus. In Köln erzielte er das vorentscheidende 3:1 und gegen Augsburg beseitigte er zweieinhalb Minuten vor Schluss mit dem Treffer zum 4:2 im Powerplay alle Unklarheiten, wer das Eis als Sieger verlassen würde.
Mit vier Toren aus sechs Partien führt Rieder die teaminterne Torschützenliste an. Zweiter ist Dominik Kahun, der bislang dreimal ins Schwarze traf. In den beiden zurückliegenden Begegnungen ging er allerdings leer aus.

In der Scorerwertung der Red Bulls steht Rieder mit sechs Punkten (vier Tore, zwei Assists) auf dem zweiten Platz. Kahun rangiert mit seinen drei Toren aus sechs Auftritten an siebter Stelle. Einen Assist hat er bislang noch nicht verbucht. In der Tabelle belegen die Münchner mit zwölf Punkten den vierten Platz. Sie haben vier ihrer sechs Duelle in der laufenden Saison gewonnen.

Tom Kuhnhackl #14 of the New York Islanders skates against the Boston Bruins at Barclays Center on January 11, 2020 in New York City. Boston Bruins defeated the Boston Bruins 3-2 in OT. (Photo by Mike Stobe/NHLI via Getty Images)

Kühnhackl scort in beiden Spielen der Adler

Licht und Schatten wechselte bei den Adler Mannheim. Am Donnerstag fertigten die Kurpfälzer vor eigenem Publikum die Iserlohn Roosters mit 6:1 ab. Tom Kühnhackl stellte in einer einseitigen Partie mit seinem zweiten Saisontor den Endstand her.

Am Sonntag zogen die Adler bei den Grizzlys Wolfsburg mit 1:4 den Kürzeren. Dreieinhalb Minuten vor Ablauf die Uhr machten sie es mit dem 1:2-Anschlusstreffer noch einmal spannend. Kühnhackl hatte die Vorlage dazu geliefert. Doch die Wolfsburger reagierten prompt und legten zwei Tore nach.

Für Kühnhackl sind vier Punkte (zwei Tore, zwei Assists) aus sieben Begegnungen registriert. Das bedeutet momentan Position sieben in der Scorerliste der Adler. Kapitän Marc Michaelis fehlt nach wie vor wegen einer Verletzung, die er sich zum Saisonauftakt zuzog.

Gegen die Roosters und die Grizzlys stand Co-Trainer Marcel Goc als verantwortlicher Mann an der Bande der Mannheimer. Der frühere NHL-Profi vertrat Chefcoach Dallas Eakins, der sich auf einer Scouting-Tour befand. „Die mangelnde Chancenverwertung hat uns am Ende das Spiel gekostet. Das sollte uns nicht passieren“, konstatierte er nach der Niederlage in Wolfsburg. Es war es die vierte für die Mannheimer in sieben Spielen.

Eisbären nicht zu stoppen

Fünf Siege aus sechs Partien lautet die imposante Bilanz der Eisbären Berlin. Am Freitag holten sie drei Punkte durch ein 2:0 bei den Löwen Frankfurt. Am Sonntag fuhren sie drei weitere Zähler durch das souveräne 4:1 in eigener Halle gegen Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers ein. Die Berliner sind aktuell Zweiter. Lean Bergmann gehörte aus Verletzungsgründen nicht zum Aufgebot der Eisbären.

Malgin, Andrighetto und Kukan führen ZSC Lions zum Sieg
Die ZSC Lions waren in den vergangenen Tagen nur einmal gefordert. Am Samstag bezwangen sie in der heimischen Arena nach hartem Kampf den Lausanne HC mit 3:2 n.V. Mit Denis Malgin, Sven Andrighetto und Dean Kukan drückten drei ehemalige NHL-Spieler dem Spiel der Gastgeber ihren Stempel auf.

Malgin und Andrighetto bereiteten in Personalunion die zwischenzeitliche 2:1-Führung vor. Und Kukan brachte den Sieg in der Overtime mit seinem ersten Saisontor unter Dach und Fach. Malgin bekam bei dieser Aktion den Secondary Assist gutgeschrieben. Mit nunmehr 13 Punkten (drei Tore, zehn Assists) ist er zweitbester Scorer der National League.
Die ZSC Lions ziehen derweil unbeirrt ihre Kreise. Sie haben alle acht Spiele für sich entschieden. Gegen Lausanne benötigten sie dafür erstmals in dieser Spielzeit eine Zusatzschicht.

Thürkauf und Müller punkten für den HCL

In den drei Vorstellungen des HC Lugano stellten Calvin Thürkauf und Mirco Müller ihre Scorerqualitäten unter Beweis. Zum 5:2 am Freitag gegen den SC Rapperswil-Jona Lakers steuerte Müller zwei Assists bei. Am Sonntag beim 4:5 auswärts gegen den HC Ajoie gelang Thürkauf sein vierter Saisontreffer. Am Mittwoch beim 5:2 daheim gegen Lausanne verbuchten beide jeweils einen Assist. Thürkauf ist mit neun Punkten (vier Tore, fünf Assists) aus vier Einsätzen der erfolgreichste HCL-Scorer. Ligaweit belegt er mit dieser Ausbeute den siebten Platz.

Bertschy und Hofmann netzen ein

Mit Christoph Bertschy von Fribourg-Gottéron und Gregory Hofmann vom EV Zug trugen sich zwei weitere Schweizer Ex-NHL-Cracks in die Torschützenliste ein. Für beide war es jeweils der dritte Treffer in der laufenden Saison. Bertschy netzte bei Fribourgs 4:1 beim EHC Kloten am Freitag ein und Hofmann beim 1:2 des EVZ im Auswärtsduell mit dem Genève-Servette HC am Sonntag.

Haas legt den Game Winner auf

Grund zum Jubeln hatte auch Gaetan Haas vom EHC Biel-Bienne. Im Heimspiel gegen den HC Davos am Samstag legte er im Powerplay den Game Winner zum 4:3 im Powerplay auf. Das Tor fiel 33 Sekunden vor Ultimo.

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