JJ Peterka 100826

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge zieht Boston-Bruins-Trainer Marco Sturm Konsequenzen und stellt seine Sturmreihen beim Duell gegen die Utah Mammoth am Donnerstag (7 p.m. ET; Fr. 1 Uhr MESZ) um. 

Für JJ Peterka bedeutet das Kräftemessen zugleich ein besonderes Wiedersehen: Der deutsche Angreifer trifft mit den Bruins auf seinen ehemaligen Klub – und soll dabei in einer neuen Formation für mehr offensive Impulse sorgen.

NYR@BOS: Peterka erzielt sein erstes Tor als Bruins mit einem traumhaften Doppel-Tunnel

Peterka trifft auf Ex-Klub

Peterka wird diesmal gemeinsam mit Fraser Minten und Marat Khusnutdinov in der zweiten Reihe auflaufen. Dies bestätigten die Beteiligten am Donnerstagmittag. Die Formation überzeugte Sturm vor allem mit ihrer Geschwindigkeit. „Ich bin gespannt, was diese Reihe zusammen leisten kann“, sagte der Coach erwartungsvoll. Gerade nach der jüngsten Offensivflaute der Bruins könnte das Trio eine wichtige Rolle bekommen.

Boston hat zuletzt zweimal mit 1:4 verloren und dabei insgesamt nur zwei Tore erzielt. „Wir haben nicht genug Tore geschossen, obwohl wir uns einige Chancen erarbeitet haben“, erklärte Sturm. Mit der Beorderung Peterkas in die zweite Reihe hofft der Trainer deshalb auf mehr Durchschlagskraft.

Peterka mit gemischten Gefühlen

Für Peterka selbst ist das Duell mit Utah durchaus speziell. Dort hatte er in der vergangenen Saison zum dritten Mal in Folge mindestens 25 Tore erzielt. Zufrieden war er mit seiner eigenen Leistung trotzdem nicht.

Die Top-5-Tore von JJ Peterka in der Saison 2025/26

„Meine Zeit in Utah war eine wertvolle Lernerfahrung“, meinte der 24-Jährige. Gleichzeitig räumte er ein: „Ich habe nicht mein bestes Eishockey gespielt und war mit meiner eigenen Leistung nicht zufrieden.“

Der Wechsel nach Boston kam für Peterka dann überraschend. „Ich war ehrlich gesagt geschockt. Ich habe nicht damit gerechnet“, berichtete er. Gleichzeitig überwog schnell die Vorfreude auf die neue Aufgabe – auch auf die Zusammenarbeit mit Trainer Sturm.

Weniger Flüge als willkommener Bonus

Die Eingewöhnung in Boston verlief bislang zumindest sportlich verheißungsvoll. Peterka erzielte in seinen ersten beiden Spielen für die Bruins jeweils ein Tor. Nun möchte er auch gegen seinen Ex-Klub wieder treffen.

Auch abseits des Eises hat Peterka bereits einen Vorteil seiner neuen Heimat entdeckt: die kürzeren Reisewege. „Ich bin kein großer Fan vom Fliegen“, scherzte der Deutsche. Die häufigeren Direktverbindungen in Boston seien daher durchaus ein angenehmer Nebeneffekt des Wechsels.

Für Sturm geht es derweil darum, die richtige Mischung zu finden. „Ich hoffe, dass die neue Kombination sowohl J.J. als auch seinen Nebenleuten hilft, produktiver zu werden“, erklärte der Bruins-Coach.

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