„Meine Zeit in Utah war eine wertvolle Lernerfahrung“, meinte der 24-Jährige. Gleichzeitig räumte er ein: „Ich habe nicht mein bestes Eishockey gespielt und war mit meiner eigenen Leistung nicht zufrieden.“
Der Wechsel nach Boston kam für Peterka dann überraschend. „Ich war ehrlich gesagt geschockt. Ich habe nicht damit gerechnet“, berichtete er. Gleichzeitig überwog schnell die Vorfreude auf die neue Aufgabe – auch auf die Zusammenarbeit mit Trainer Sturm.
Weniger Flüge als willkommener Bonus
Die Eingewöhnung in Boston verlief bislang zumindest sportlich verheißungsvoll. Peterka erzielte in seinen ersten beiden Spielen für die Bruins jeweils ein Tor. Nun möchte er auch gegen seinen Ex-Klub wieder treffen.
Auch abseits des Eises hat Peterka bereits einen Vorteil seiner neuen Heimat entdeckt: die kürzeren Reisewege. „Ich bin kein großer Fan vom Fliegen“, scherzte der Deutsche. Die häufigeren Direktverbindungen in Boston seien daher durchaus ein angenehmer Nebeneffekt des Wechsels.
Für Sturm geht es derweil darum, die richtige Mischung zu finden. „Ich hoffe, dass die neue Kombination sowohl J.J. als auch seinen Nebenleuten hilft, produktiver zu werden“, erklärte der Bruins-Coach.