Tim Stützle bekommt einen neuen Partner an die Seite gestellt. Beim Heimauftakt der Ottawa Senators gegen die Philadelphia Flyers soll William Eklund am Donnerstag (7 p.m. ET; Fr. 1 Uhr MESZ) gemeinsam mit Stützle und Drake Batherson die erste Sturmreihe bilden. Für den deutschen Nationalspieler bietet sich damit die nächste Gelegenheit, seinen ohnehin starken Saisonstart weiter auszubauen.
Die ersten Auswärtsspiele haben dabei offenbar auch abseits des Eises für eine gute Verbindung innerhalb der Mannschaft gesorgt. Stützle berichtete von gemeinsamen Abendessen und zahlreichen Gelegenheiten, die neuen Mitspieler besser kennenzulernen. „Wir verbringen viel Zeit miteinander und haben bereits eine richtig gute Chemie entwickelt“, sagte der 24-Jährige. Gerade die gemeinsamen Essen auf der Auswärtsreise hätten dabei geholfen, dass die Spieler auch mit Kollegen ins Gespräch kommen, mit denen sie ansonsten weniger zu tun haben.
Eklund sorgt für neue Dynamik
Nun soll Eklund an der Seite von Stützle und Batherson für zusätzliche offensive Impulse sorgen. Trainer Travis Green experimentierte zuletzt mit verschiedenen Kombinationen. „Wenn man gute Spieler zusammenspielt, hofft man natürlich, dass gute Dinge passieren“, erklärte Green.
Gleichzeitig machte der Coach deutlich, dass die Suche nach den optimalen Formationen noch längst nicht abgeschlossen ist. Verletzungen und die frühe Phase der Saison sorgen dafür, dass Ottawa weiterhin verschiedene Varianten ausprobiert. Green verwies dabei auch auf positive Eindrücke aus kleineren Einsatzabschnitten anderer Kombinationen.
Stützle macht den nächsten Schritt
Besonders zufrieden ist Green mit der Entwicklung seines deutschen Topstars. Stützles guter Saisonbeginn (drei Tore und drei Assists in drei Spielen) lasse sich nicht auf eine einzelne Veränderung in dessen Spiel zurückführen. Vielmehr sei es die natürliche Entwicklung eines jungen Spielers, der sich seinem kompletten Potenzial weiter annähere.
„Wir haben erwartet, dass Tim in diesem Jahr den nächsten Schritt macht, und bisher gefällt uns sehr gut, was wir sehen“, sagte Green. Stützle selbst sieht ebenfalls noch Luft nach oben. Ottawa habe in den ersten beiden siegreichen Spielen insgesamt gut gespielt und auch im dritten Match (3:5 gegen die Detroit Red Wings) starke Phasen gezeigt. „Wir müssen allerdings von Beginn an konstanter auftreten“, forderte er.
Mehr über Eklund gelernt als nötig
Auch persönlich hat Stützle während der ersten gemeinsamen Tage bereits einiges über Eklund erfahren. Dabei half ihm ausgerechnet dessen enger Freund Jesper Zetterlund. „Weil Zetterlund einer seiner besten Freunde ist, weiß ich inzwischen wahrscheinlich mehr über William, als ich eigentlich wissen musste“, scherzte Stützle.
Nun sollen die beiden ihre neu gewonnene Vertrautheit auch auf dem Eis nutzen. Der Heimauftakt gegen Philadelphia wird zeigen, wie schnell Stützle, Eklund und Batherson als neue Top-Reihe zusammenfinden.




















