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5.4. Spiel-Vorschau: Columbus will feiern

Die Blue Jackets können mit einem Sieg bei den Rangers den letzten freien Playoff-Platz ergattern

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Die Columbus Blue Jackets haben heute die Möglichkeit, den letzten noch zu vergebenden Platz für die Stanley Cup Playoffs 2019 zu ergattern. Dafür benötigen sie einen Auswärtssieg bei den New York Rangers. Neben diesem Match sind zwei weitere Partien angesetzt. Die Chicago Blackhakws empfangen die Dallas Stars und die Anaheim Ducks haben die Los Angeles Kings zu Gast.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Machen die Blue-Jackets den Playoff-Einzug perfekt?

Video: CBJ@NSH: Atkinson erzielt gegen Saros sein 40. Tor

Die Ausgangslage für die Columbus Blue Jackets ist klar: Wenn sie aus den verbleibenden beiden Spielen mindestens zwei Punkte holen, stehen sie in den Playoffs. Die erste Möglichkeit, die Endrundenteilnahme perfekt zu machen, haben sie heute bei ihrem Gastspiel im Madison Square Garden gegen die New York Rangers. In zwei der drei Aufeinandertreffen in der laufenden Spielzeit behielt die Mannschaft aus Ohio die Oberhand. Blue-Jackets-Stürmer Cam Atkinson nimmt es besonders gerne mit den Rangers auf. Bei den 23 Einsätzen in seiner NHL-Laufbahn gegen die New Yorker verbuchte er 15 Scorerpunkte (zehn Tore, fünf Vorlagen). Nach 78 Einsätzen in dieser Saison hat Atkinson insgesamt 41 Tore und 69 Punkte auf dem Konto. Sollte er einen weiteren Treffer markieren, wäre er alleiniger Franchise-Rekordhalter an Toren innerhalb einer Hauptrunde.

Schafft Toews erstmals die Marke von 80 Punkten?

Für die Chicago Blackhawks und Dominik Kahun gilt es, sich im letzten Heimspiel der Saison mit einer ordentlichen Vorstellung von den Fans zu verabschieden. Gegner im United Center sind die Dallas Stars, die sich im Gegensatz zu den Hausherren für die Playoffs qualifiziert haben. Die Bilanz der Blackhawks gegen das Team aus Texas fällt in der laufenden Spielzeit mit 2-1-0 positiv aus. Kapitän Jonathan Toews benötigt noch ein Tor oder eine Vorlage, um erstmals in seiner NHL-Karriere die Marke von 80 Punkten zu erreichen.

 

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Setzt Radulov seine Punkteserie fort?

Besonders gut aufgelegt bei den Dallas Stars ist derzeit Angreifer Alexander Radulov. Er tauchte bei seinen vergangenen sechs Auftritten jedes Mal als Scorer auf dem Spielberichtsbogen auf (fünf Tore, ein Assist). Diese Serie würde er bei den Blackhakws liebend gerne ausbauen. Nicht mit nach Chicago gereist sind Torhüter Ben Bishop (verletzt) sowie die beiden Angreifer Jamie Benn und Mats Zuccarello, denen eine Pause gegönnt wird. Bishop leidet an einer Blessur im unteren Körperbereich, soll aber laut Trainer Jim Montgomery bis zum Playoff-Start wieder einsatzbereit sein.

Video: DAL@CGY: Radulov im Powerplay übers ganze Spielfeld

Wie präsentieren sich die Hoffnungsträger der Ducks?

Die Anaheim Ducks nutzen den Saisonausklang, um einigen Hoffnungsträgern für die Zukunft mehr Eiszeit zu verschaffen. Dazu gehören unter anderem die Stürmer Sam Steel und Max Jones. Beim 3:1-Achtungserfolg bei den Calgary Flames am Mittwoch erzielten beide jeweils einen Treffer. Im kalifornischen Derby im Honda Center gegen die Los Angeles Kings möchten sie nahtlos an ihre ansprechende Darbietung in Calgary anknüpfen.

Zum Stammpersonal der Ducks gehört seit geraumer Zeit Verteidiger Korbinian Holzer. Der Münchner kam nach seiner Handgelenk-Verletzung, die ihn ein halbes Jahr außer Gefecht setzte, zu 21 Einsätzen und drei Assists. Man darf gespannt sein, ob der Klub seine Leistungen mit einem neuen Vertrag honoriert. Sein bestehender Kontrakt über zwei Jahre läuft zum Saisonende aus. Ab 1. Juli wäre Holzer als Unrestricted Free Agent auf dem Spielermarkt zu haben.

Holen die Kings zumindest noch die Devils ein?

Für die Los Angeles Kings geht es nach einer enttäuschenden Saison um nicht mehr viel. Als selbsternannter Playoff-Anwärter gestartet, können sie die Hauptrunde 2018/19 bestenfalls noch als Drittletzter in der NHL-Gesamtwertung abschließen. Dafür müssten sie jedoch an den New Jersey Devils vorbeiziehen, die bis dato mit 70 Punkten einen Zähler mehr gesammelt haben als die Mannschaft um Kapitän Anze Kopitar. Mit jeweils fünf Siegen und fünf Niederlagen aus den zurückliegenden zehn Spielen ist die Bilanz der Kings vor dem Duell bei den Ducks ausgeglichen.

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