Skip to main content

21.02. Spiel-Vorschau: Powerplay gegen junge Talente

Powerplay der Golden Knights gegen junge Talente der Flames, enger Kampf um Playoffs im Westen, Krisengipfel in Chicago

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Am Mittwoch stehen drei Spiele auf dem Programm: Die Vegas Golden Knights empfangen die Calgary Flames und können dabei auf ein überragendes Powerplay bauen. Die Ottawa Senators sind bei den Chicago Blackhawks zu Gast, die weiterhin einen Weg aus der Krise suchen und die Dallas Stars sowie die Anaheim Ducks kämpfen in Kalifornien um wichtige Punkte im Playoff-Rennen.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:


Torgarantie im Powerplay 

Die Vegas Golden Knights stellen im Februar das zweitbeste Powerplay-Team. Mit neun Toren bei 27 Gelegenheiten verwerteten sie exakt ein Drittel aller Gelegenheiten, das ist besonders für jenes Team ein Problem, das am Mittwoch zu Gast ist. Keine Mannschaft sammelte diesen Monat so viele Strafen wie die Calgary Flames. In zehn Partien wurden die Kanadier für 113 Minuten auf die Strafbank geschickt - 11,3 Minuten pro Spiel. Mit einer Quote von 75,7% ist auch ihr Unterzahlspiel nicht gerade überragend. Die Chancen stehen also gut für den Ersten der Pacific Division aus Las Vegas.

Junge Talente im Angriff

In der Offensive verlassen sich die Flames vor allem auf ihre jungen Talente. Mit 25 Jahren ist Micheal Ferland der Älteste unter ihren fünf Topscorern. Angeführt wird das Team von Johnny Gaudreau, der nach seinem 50. Assist nun auch sein 20. Tor und damit seinen 70 Scorerpunkt erzielen könnte. Besonders beeindrucken können auch der 23-jährige Sean Monahan, der mit 27 Treffern der beste Torschütze der Westkanadier ist, sowie der 20-jährige Matthew Tkachuk, der 22 Mal traf. Komplettiert wird das Quintett der Scorer von dem 24-jährigen Dougie Hamilton (13 Tore, 21 Assists).

Video: CGY@CAR: Hamilton trifft nach Vorlage von Gaudreau

Hoffnung auf ein Ende der Krise

Mit den Ottawa Senators und den Chicago Blackhawks treffen in Chicago zwei Teams aufeinander, die eine absolut enttäuschende Saison durchleben. Beide Mannschaften befinden sich weit außerhalb der Playoff-Ränge. Während die Senators sich im Februar mit sechs Siegen (6-4-0) aber zumindest vorübergehend aus der Krise befreien konnten, stecken die Blackhawks mit neun Niederlagen aus zehn Partien (1-8-1) so tief im Sumpf wie lange nicht mehr. Nach einem deutlichen 7:1-Sieg und einer recht knappen 1:3-Niederlage gegen die Los Angeles Kings, soll gegen die Senators nun wieder der Weg nach oben angetreten werden.

Meilenstein in Reichweite

Senators Kapitän Erik Karlsson gehört unbestritten zu den besten Offensivverteidigern der Welt. Der 27-jährige Schwede wird in seinem 610. NHL-Spiel antreten, die er allesamt für Ottawa bestritt und hat dabei Gelegenheit die Marke von 500 Punkten zu knacken. Hierzu fehlen ihm noch drei Zähler. Bisher kommt er auf 122 Tore und 497 Punkte. In der aktuellen Saison steht er bei fünf Treffern und 41 Punkten. Sollte er den Meilenstein knacken, wäre es das vierte Mal in der laufenden Saison, dass ihm drei Punkte in einem Spiel gelingen.

Enge Geschichte

In der dritten Begegnung des Tages fordern die Dallas Stars die Anaheim Ducks als Heimteam zum Duell heraus. Für beide Mannschaften sind die Punkte äußerst wichtig, denn sie befinden sich in einem extrem engen Kampf um die Qualifikation für die Playoffs in der Western Conference. Die Stars belegen mit 72 Punkten den dritten Platz der Central Division, gefolgt von den punktgleichen St. Louis Blues und den Minnesota Wild mit 71 Zählern auf den Wildcard-Rängen. Die Ducks liegen punktgleich mit den Wild und den Los Angeles Kings einen Platz außerhalb der Playoff-Ränge und könnten die Kings vom dritten Platz in der Pacific Division verdrängen.

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.