Die Anzeichen verdichten sich, dass Dylan Larkin am heutigen Dienstag sein erstes Saisonspiel für die Detroit Red Wings bestreiten wird. Trainer Todd McLellan teilte nach dem Abschlusstraining für die Partie gegen die Ottawa Senators in der Little Caesars Arena mit, dass ein Einsatz des ehemaligen Kapitäns wahrscheinlich sei.
Moritz Seider nahm die Nachricht mit Wohlwollen zur Kenntnis. „Ich hoffe, dass uns das einen Schub verleiht. Er ist stark am Bullypunkt, im Penalty Killing und im Powerplay. In der Vergangenheit hat er oft dazu beigetragen, dass wir Spiele gewonnen haben. Es wäre toll, wenn sich das übertragen ließe und er uns dabei hilft, heute die zwei Punkte zu holen“, sagte der deutsche Blueliner der Red Wings.
Allerdings hat es sich Larkin mit einem Großteil des Publikums verscherzt. Nach der vergangenen Saison bat er nämlich die Klubverantwortlichen um einen Trade und legte den Red Wings eine Shortlist von Teams vor, die für ihn in Frage kommen. Ein Transfer blieb jedoch aus.
Larkin erschien zwar im Trainingscamp. Er konnte jedoch zunächst nicht an den Übungseinheiten teilnehmen, da er sich während der individuellen Vorbereitung in der Offseason eine Verletzung am Oberkörper zugezogen hatte. Obwohl er später ins Training einstieg, stand er weder in der Preseason noch in den ersten beiden Saisonspielen auf dem Eis. Vor Beginn des Camps war ihm außerdem das Kapitänsamt entzogen worden.
Bei der Teamvorstellung am Freitag beim Saisonauftakt in der Little Caesars Arena gegen die New York Rangers erntete er Buhrufe von den Zuschauern. „Als Spieler hört man so etwas natürlich nicht gerne. Aber das ist eine Möglichkeit für die Fans, ihre Gefühle zu äußern und das gilt es zu respektieren. Wir sind darauf vorbereitet, falls es wieder dazu kommen sollte. Doch ich glaube, je besser wir spielen, desto weniger wird es Störgeräusche von außen geben“, erklärte Seider.





















