„Es war ein Chip, ein Pass aus der eigenen in die neutrale Zone, der fehlte, um Überzahlangriffe zu generieren“, resümierte Moritz Seider nach einem torlosen Saisonauftakt. „Wenn wir das verbinden können, dann bekommen wir unsere Kontergelegenheiten, und genau darauf ist das System ausgelegt. Wir müssen es nur umsetzen.“
Mit 0:2 musste sich das Team um Seider am Freitag vor den eigenen Fans den New York Rangers geschlagen geben und weckte damit Erinnerungen an die vergangene Saison, als es besonders in der Offensive Probleme gab. Lediglich 239 Treffer und damit Rang 22 standen am Ende der Spielzeit 2025/26 für Detroit zu Buche.
Seider ordnete das Ergebnis nach der Schlusssirene nüchtern ein. „Ich bin der Meinung, dass wir die zweite Hälfte von Drittel eins und zwei dominiert haben. Wir konnten unsere Chancen aber nicht nutzen und im dritten Abschnitt waren wir immer ein oder zwei Pässe davon entfernt, etwas zu kreieren.“
Schüsse, aber keine Tore
Die ersten zehn Minuten der Partie gehörten den Rangers und Sean Durzi nutzte genau diese Überlegenheit für den ersten Treffer des Spiels. Nate Danielson saß für zwei Minuten wegen Haltens auf der Strafbank, als Durzi in Überzahl per Direktabnahme traf. John Gibson war machtlos, sollte aber im weiteren Verlauf keine Scheibe mehr aus den Maschen holen müssen.




















