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Frozen Frenzy - also „gefrorener Wahnsinn“ - heißt der Monster-Spieltag, an dem alle 32 NHL-Teams in 16 Spielen an einem Abend im Einsatz sind. Am Dienstag, dem 13. Oktober war es wieder soweit. NHL.com/de blickt auf dieses eisige Spektakel zurück.

Tore, Tore und nochmal Tore

Satte 110 Tore (exklusive Treffer im Penaltyschießen) bot der Frozen Frenzy 2026, was einen Schnitt von 6,88 Toren pro Partie ergibt. Das torreichste Spiel mit insgesamt zehn Treffern lieferten die Florida Panthers bei einem 7:3-Auswärtssieg bei den Columbus Blue Jackets in der Nationwide Arena. Torfeuerwerke wurde aber auch in vier Neun-Tore-Partien gezündet. Darunter ein 5:4 n.V. der New Jersey Devils bei den Detroit Red Wings, ein 7:2 der St. Louis Blues bei den Ottawa Senators, ein 5:4 des Utah Mammoth gegen die Toronto Maple Leafs sowie ein 6:3 der Boston Bruins bei den San Jose Sharks.

Drei Spiele überschritten die reguläre Spielzeit von 60 Minuten, einmal ging es in die Verlängerung (Detroit Red Wings - New Jersey Devils 4:5 n.V.), zweimal sogar bis ins Penaltyschießen (Montreal Canadiens - Buffalo Sabres 4:3 n.P. & Philadelphia Flyers - Seattle Kraken 2:3 n.P.). Den höchsten Sieg feierten die Blues bei den Senators (7:2). St. Louis und Florida (7:3 in Columbus) waren auch die beiden Teams mit den meisten Treffern in einem Spiel. Zu null spielte keines der 32 Mannschaften, die an diesem Abend im Einsatz waren.

NJD@DET: Hughes startet einen Alleingang in der Overtime und erzielt den Gamewinner

Ein Hattrick, 17 Doppelpacker

Betrachtet man die individuellen Spieler, so stach Panthers-Power-Forward Brady Tkachuk mit einem Hattrick (3-1-4) heraus. Hinzu kommen gleich 17 (!) Doppelpacker: Alex DeBrincat (Detroit Red Wings, 2-1-3), Mason McTavish (St. Louis Blues, 2-1-3), Sam Reinhart (Florida Panthers, 2-1-3), Pius Suter (St. Louis Blues, 2-1-3), Andrei Svechnikov (Carolina Hurricanes, 2-1-3), Teuvo Teravainen (Chicago Blackhawks, 2-1-3), Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins, 2-0-2), Roman Kantserov (Chicago Blackhawks, 2-0-2), Kirill Kaprizov (Minnesota Wild, 2-0-2), Alexis Lafrenière (New York Rangers, 2-0-2), Martin Necas (Colorado Avalanche, 2-0-2), Jake Neighbours (St. Louis Blues, 2-0-2), Kyle Palmieri (New York Islanders, 2-0-2), Cole Perfetti (Winnipeg Jets, 2-0-2), Vasily Podkolzin (Edmonton Oilers, 2-0-2), Carter Verhaeghe (Florida Panthers, 2-0-2) und Olen Zellweger (Buffalo Sabres, 2-0-2).

Insgesamt sorgten 82 verschiedene Schützen für 110 Tore.

In Sachen Scoring bot der Frozen Frenzy 61 Multi-Punkte-Spieler, darunter auch ein Fünf-Punkte-Spiel von Matthew Tkachuk (Florida Panthers, 0-5-5) drei Vier-Punkte-Spiele von Brady Tkachuk (Florida Panthers, 3-1-4), Connor McDavid (Edmonton Oilers, 1-3-4) und Seth Jones (Florida Panthers, 0-4-4) sowie zehn Drei-Punkte-Spiele.

EDM@LAK: McDavid lässt es in seinem 800. NHL-Spiel mit vier Scorerpunkten krachen

Aus DACH-Sicht: Suter überstahlt alle

Aus Sicht der deutschsprachigen Spieler überstrahlte der Schweizer Pius Suter von den St. Louis Blues alle. „Mr. Zuverlässig“, wie er im Anschluss von seinem Trainer Jim Montgomery genannt wurde, lieferte einen Doppelpack und ein Drei-Punkte-Spiel (2-1-3), darunter auch ein Unterzahl-Tor.

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STL@OTT: Pius Suter glänzt beim 7:2 mit zwei Toren und einem Assist für die Blues

Der deutsche Center Leon Draisaitl (1-2-3) von den Edmonton Oilers lenkte ein Zuspiel von Connor McDavid aus spitzem Winkel gekonnt ins Tor.

Auch der Schweizer Mittelstürmer Nico Hischier (1-0-1) von den New Jersey Devils reihte sich zu den drei DACH-Torschützen an diesem Abend ein, indem er im Powerplay vors Tor zog und den Puck dort mit der Rückhand ins Tor schaufelte.

Assists verbuchten die beiden Deutschen Moritz Seider (Detroit Red Wings, 0-1-1) und Tim Stützle (Ottawa Senators, 0-1-1) - Letzterer sogar einen sehr sehenswerten. Unter den Schweizern gab zudem Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils) eine Vorlage.

STL@OTT: Giroux belohnt eine starke Vorarbeit von Stützle zum 2:1

Goalies wissen zu gefallen

Trotz der Torflut wussten zahlreiche Goalies zu gefallen. Gleich sieben Torhüter stachen mit Fangquoten von über 92 Prozent heraus: Devon Levi (Edmonton Oilers, 39 Saves, 97,5 Prozent Fangquote), Dylan Garand (New York Rangers, 25 Saves, 96,2 Prozent), Adin Hill (Vegas Golden Knights, 25 Saves, 92,6 Prozent), der Deutsche Philipp Grubauer (Seattle Kraken, 24 Saves, 92,3 Prozent), Mackenzie Blackwood (Colorado Avalanche, 24 Saves, 92,3 Prozent), Ilya Sorokin (New York Islanders, 24 Saves, 92,3 Prozent) und Dustin Wolf (Calgary Flames, 23 Saves, 92 Prozent).

Grubauer sicherte Seattle zudem den Sieg im Penaltyschießen und konserviert seine starke Form.

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Der Schweizer Akira Schmid (Florida Panthers, 24 Saves, 88,9 Prozent Fangquote) zeigte einen Monster-Save und rettete mit einem Hechtsprung gegen Sean Monahan.

Erlösung für Calgary - Philadelphia und L.A. warten weiter

Die Calgary Flames (1-5-0) feierten beim Frozen Frenzy den lang-ersehnten ersten Saisonsieg mit einem 4:2 bei den Anaheim Ducks, bleiben aber das Schlusslicht in der gesamten NHL (16,7 Prozent der Punkte eingefahren).

Für die Philadelphia Flyers (0-5-3; 2:3 n.P. gegen den Seattle Kraken) und die Los Angeles Kings (0-3-2; 1:4 gegen die Edmonton Oilers) geht das Warten auf den ersten Sieg dagegen weiter.

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