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1. Powerranking: Dominante Eastern Conference

Die zwei Erstplatzierten kommen aus dem Osten. Avalanche auf Platz 3 sind bestes Team der Western Conference

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Immer wieder wird es beschworen: Ein guter Auftakt in die Saison kann entscheidend für den weiteren Verlauf sein. Einwandfrei, ohne Punktverlust kamen aus den Startlöchern neun Teams, die mindestens zwei Spiele absolviert haben. Die Carolina Hurricanes sind eine von sieben Mannschaften, die bereits dreimal antreten mussten. Als einziges Team hielten sie sich in drei Partien schadlos. Neun Klubs warten noch auf ihren ersten Saison-Zähler, darunter die Dallas Stars und die San Jose Sharks, die drei Niederlagen kassierten.

1. Tampa Bay Lightning (1-1-1, Vorwoche: -)

Der Presidents' Trophy Gewinner des Vorjahres ist, mit einer für seine Verhältnisse durchwachsenen Ausbeute, aus seinen ersten drei Saisonpartien herausgegangen. Nach einem 5:2-Heimerfolg gegen die Florida Panthers kassierten die Tampa Bay Lightning Auswärtsniederlagen gegen eben jene Panthers (3:4) und bei den Hurricanes (3:4 OT).

Tampa Bays punktbeste Akteure waren mit Mikhail Sergachev (4 Assists), Kevin Shattenkirk (2 Tore, 1 Assist) und Victor Hedman (3 Assists) drei Verteidiger. Als Doppeltorschütze zeichnete sich ebenfalls Kapitän Steven Stamkos (2 Tore) aus.

Kommende Woche setzen die Lightning bei den Toronto Maple Leafs und Ottawa Senators ihre Auswärtstour fort.

Video: TBL@CAR: Stamkos kommt von der Bank und trifft

2. Washington Capitals (2-0-1, Vorwoche: -)

Fünf Punkte aus drei Partien sind ein ansehnlicher Saisonstart für die Washington Capitals, wenngleich der Stanley Cup Champion von 2018 noch nicht so souverän auftrat, wie er es sich gerne vorgestellt hätte. Bei den St. Louis Blues (3:2 OT) und New York Islanders (2:1) machte zu seinen Gunsten ein Tor den Unterschied aus, in Washington hatten dann die Hurricanes (2:3 OT) das glücklichere Ende für sich.

Durchaus zufrieden mit dem Start in die neue Spielzeit durften Rechtsaußen T.J. Oshie und Linksaußen Jakub Vrana sein, die es jeweils auf zwei Tore und einen Assist brachten. Kapitän Alex Ovechkin schoss den ersten Treffer der Capitals in St. Louis, blieb in den Folgepartien aber punktlos.

In den nächsten sieben Tagen treffen die Capitals auf Teams aus der Western Conference. Washington gibt ein Gastspiel bei den Nashville Predators und zweimal heißt der Gegner Stars.

3. Colorado Avalanche (2-0-0, Vorwoche: -)

Viel Vorschusslorbeeren ernteten die Colorado Avalanche im Vorfeld der Saison, und das Team von Trainer Jared Bednar enttäuschte nicht. Im heimischen Pepsi Center gaben sie den Calgary Flames (5:3) und den Minnesota Wild (4:2) das Nachsehen und stehen auf dem ersten Platz der Central Division.

Wie kaum anders zu erwarten, führen Mikko Rantanen (3 Tore, 1 Assist) und Center Nathan MacKinnon (3 Assists) die teaminterne Scorerwertung der Avalanche an. Ihr deutscher Torhüter Philipp Grubauer lieferte mit einer Fangquote von 91,8 Prozent zwei solide Vorstellungen ab.

Nach einer viertägigen Pause empfängt Colorado am Donnerstag die Boston Bruins und 48 Stunden danach die Arizona Coyotes.

 

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4. St. Louis Blues (1-0-1, Vorwoche: -)

Das Stanley Cup Banner ist gehisst und mit einer Overtime-Niederlage gegen die Capitals (2:3 OT) sowie einem doppelten Punktgewinn gegen die Stars (3:2), jeweils vor heimischer Kulisse, gingen die St. Louis Blues ihre Mission Titelverteidigung an.

Überaus positiv überraschen konnte der 23 Jahre junge Stürmer Sammy Blais mit zwei Toren und einer Vorlage. Ebenfalls an drei Treffern der Blues beteiligt war Center Ryan O'Reilly (3 Assists).

Für die Blues beginnt am Montag eine vier Spiele umfassende Auswärtstour im Osten, während der sie zunächst auf die Maple Leafs, Senators und Montreal Canadiens treffen.

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5. Boston Bruins (2-0-0, Vorwoche: -)

So etwas nennt man Effizienz. Den Boston Bruins genügten in der Summe drei Treffer bei ihren Gastspielen in Dallas (2:1) und Arizona (1:0), um die Maximalausbeute von vier Zählern einzufahren.

Die Stürmer Brett Ritchie, Brad Marchand und Danton Heinen durften sich jeweils über ihr erstes Saisontor freuen. Besonders beeindruckte der Defensivverbund des letztjährigen Stanley Cup Finalisten, allen voran ihre beiden eingesetzten Torhüter. Tuukka Rask brachte es im Spiel gegen die Stars auf eine Fangquote von 96,6 Prozent und Jaroslav Halak überzeugte mit 35 Saves bei seinem Shutout in Glendale.

Die Bruins setzen ihre Reise mit Aufenthalten bei den Vegas Golden Knights und bei den Avalanche fort, ehe sie am Samstag ihren ersten Saison-Auftritt vor heimischer Kulisse gegen die New Jersey Devils haben.

6. Toronto Maple Leafs (2-0-1, Vorwoche: -)

Gegen wen und wo die Toronto Maple Leafs auch auftraten, sie sorgten für ein Offensivspektakel. Einem Heimerfolg über die Senators (5:3), ließen sie einen Auswärtssieg bei den Columbus Blue Jackets (4:1) folgen, doch ausgerechnet im Derby gegen den Erzrivalen aus Montreal (5:6 SO) mussten sie sich mit einem Punkt begnügen.

14 Tore in drei Partien sind eine Kampfansage an die Konkurrenz. Kaum zu stoppen war Center Auston Matthews, der gleich fünfmal ins Schwarze traf. Ebenfalls fünf Scorerpunkte sammelten Rechtsaußen Mitchell Marner (2 Tore, 3 Assists) und Verteidiger Morgan Rielly (5 Assists).

In den kommenden sieben Tagen geben mit den Blues und Lightning zwei Liga-Hochkaräter ihre Visitenkarte in Toronto ab. Mit einer Partie bei den Detroit Red Wings schließen die Maple Leafs ihr Wochenprogramm ab.

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7. Nashville Predators (1-1-0, Vorwoche: -)

Die Nashville Predators zählen seit fünf Jahren zu den besten Teams in der Western Conference und verfügen auch in dieser Saison über das Potenzial oben ein Wörtchen mitzureden. Nach ihrem Heimsieg gegen die Wild (5:2) zum Saisonauftakt, bekamen sie Besuch von den Red Wings (3:5) und ließen sich von diesen überraschen.  

Stürmer Matt Duchene, Nashvilles Neuzugang aus Columbus, lieferte mit fünf Vorlagen in den zwei Partien überzeugende Vorstellungen ab. Auf drei Scorerpunkte kamen Linksaußen Filip Forsberg (2 Tore, 1 Assist) und Verteidiger Mattias Ekholm (1 Tor, 2 Assists).

In den Heimspielen gegen die Sharks und Capitals haben die Predators Gelegenheit zu beweisen, dass die jüngste Niederlage nur ein Ausrutscher war. Am Samstag treten sie im Staples Center bei den Los Angeles Kings an.

8. Pittsburgh Penguins (1-1-0, Vorwoche: -)

Nachdem sie sich am Donnerstag eine 1:3-Heimniederlage gegen die Buffalo Sabres eingehandelt hatten, zeigten die Pittsburgh Penguins zwei Tage darauf die richtige Reaktion, indem sie die Blue Jackets mit 7:2 aus der PPG Paints Arena schossen.

Center Evgeni Malkin traf als Einziger im Spiel gegen Buffalo, hielt sich aber beim Torfeuerwerk gegen Columbus zurück. In dieser Partie schnürten Center Jared McCann (2 Tore, 1 Assist) und Rechtsaußen Patric Hornqvist (2 Tore) ein Doppelpack. Erfreulich: Dominik Kahun (1 Assist) kam auch zu seinem ersten Scorerpunkt.

Bevor sie kommenden Samstag in St. Paul gegen die Wild antreten, haben die Penguins noch Heimpartien gegen die Winnipeg Jets und Anaheim Ducks zu bestreiten.

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9. Vegas Golden Knights (2-0-0, Vorwoche: -)

Eines steht jetzt schon fest, den Vegas Golden Knights liegen die Sharks, denen sie sowohl in Las Vegas (4:1), wie auch in San Jose (5:1) deutlich ihre Grenzen aufzeigten.

An vier der neun Treffer hatte Rechtsaußen Mark Stone (1 Tor, 3 Assists) seinen Anteil. Er führt auch die teaminterne Scorerwertung an, vor den Flügelstürmern Tomas Nosek (2 Tore, 1 Assist) und Reilly Smith (2 Tore, 1 Assist) sowie Center William Karlsson (3 Assists).

Ab Dienstag treten die Golden Knights im zweitägigen Rhythmus zuhause gegen die Bruins, auswärts bei den Coyotes und erneut daheim gegen die Flames an.

 

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10. New York Rangers (2-0-0, Vorwoche: -)

Ein 6:4-Erfolg, beim Besuch der Jets im Madison Square Garden und ein 4:1-Triumph in der kanadischen Hauptstadt, waren eine erste Kampfansage der New York Rangers an ihre Konkurrenz in der Metropolitan Division.

Rangers Mann der Stunde ist Center Mika Zibanejad (4 Tore, 4 Assists). Der Schwede erzielte in jeder der zwei Partien vier Scorerpunkte und ihm gelang in Ottawa, wo er 2011/12 seine NHL-Karriere begann, sogar ein Hattrick. New Yorks Neuzugang Linksaußen Artemi Panarin (2 Tore, 2 Assists) feierte genauso einen perfekten Einstand beim Traditionsteam wie Verteidiger Jacob Trouba (1 Tor, 3 Assists).

Den Rangers wird eine Pause von sechs Tagen gegönnt, ehe sie vor heimischer Kulisse am kommenden Samstag die derzeit noch ungeschlagenen Edmonton Oilers empfangen.

11. Carolina Hurricanes (3-0-0, Vorwoche: -)

Besser hätte es für die Carolina Hurricanes kaum Laufen können. Sie gewannen ihre ersten drei Saisonpartien und hatten dabei in den Zusatzschichten gegen die Canadiens (4:3 SO), Capitals (3:2 OT) und Lightning (4:3 OT) auch noch das Glück auf ihrer Seite.

Verteidiger Dougie Hamilton (1 Tor, 3 Assists) sowie Rechtsaußen Andrei Svechnikov (4 Assists) waren an jeweils vier Treffern beteiligt und Linksaußen Erik Haula (3 Tore) bewis seine Abschlussqualitäten.

Als nächstes gastiert das Team von Coach Rod Brind'Amour im BB&T Center der Panthers. In den Tagen danach empfangen sie die Islanders und Blue Jackets.

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12. Calgary Flames (1-1-0, Vorwoche: -)

Bei den starken Avalanche (3:5) gab es für die Calgary Flames nichts zu holen, doch die Vancouver Canucks (3:0) waren ein gern gesehener Gast im Scotiabank Saddledome von Calgary.

Johnny Gaudreau (2 Tore, 3 Assists) avancierte mit seinem Tor und den zwei Assists nicht nur im Spiel gegen die Canucks zum Matchwinner, sondern hatte bereits in Denver zwei Torbeteiligungen. Den Heim-Shutout durfte sich Torwart David Rittich (34 Saves) gutschreiben lassen.

In den folgenden sieben Tagen empfängt Calgary die Kings und reist anschließend nach Dallas und Las Vegas.

13. Florida Panthers (1-1-0, Vorwoche: -)

Zu einem Achtungserfolg vor heimischer Kulisse kamen die Florida Panthers bei den zwei Aufeinandertreffen mit den Lightning (2:5, 4:3) in der ersten Saisonwoche.

Zwei Drittel ihrer erzielten Tore gingen auf das Konto von Linksaußen Mike Hoffman (4 Tore). Die weiteren Torschützen waren die Center Vincent Trocheck (1 Tor, 1 Assist) und Noel Acciari (1 Tor).

Die Herausforderungen, die in der kommende Woche auf die Panthers warten, sind nur unwesentlich leichter. Der Heimpartie gegen die Hurricanes folgen an aufeinanderfolgenden Tagen Gastauftritte bei den Sabres und Islanders.

14. Winnipeg Jets (1-2-0, Vorwoche: -)

Auf fremden Eis in eine neue Saison zu starten, ist immer schwierig. Die Winnipeg Jets mussten gleich dreimal auswärts antreten und taten sich gegen die Rangers (4:6), Devils (5:4 SO) und Islanders (1:4) schwer.

Am wenigsten Eingewöhnungszeit brauchten Linksaußen Nikolaj Ehlers (4 Assists) und Rechtsaußen Blake Wheeler (2 Tore, 1 Assist). Der junge Flügelstürmer Patrik Laine (1 Tor, 2 Assists) punktete sogar in allen drei Partien.

Gelegenheit ihren zweiten Saisonsieg oder mehr einzufahren, haben die Jets in Pittsburgh, zuhause gegen die Wild und am Samstag gegen die Chicago Blackhawks, erneut in der Fremde.

Video: WPG@NJD: Wheeler gewinnt Spiel für Jets im Shootout

15. Buffalo Sabres (2-0-0, Vorwoche: -)

So hatte sich der neue Coach der Buffalo Sabres den Saisonbeginn vorgestellt. Erst auswärts bei den Penguins (3:1) zwei Punkte entführen und anschließend die Besucher des KeyBank Center im Spiel gegen die Devils (7:2) verzücken.

14 verschiedene Spieler beteiligten sich an den zehn Toren der Sabres. Verteidiger Rasmus Dahlin (1 Tor, 3 Assists) kristallisierte sich als punktbester Mann heraus.

Nach ihrem Gastspiel in Columbus, empfangen die Sabres Montreal und Florida.

16. Edmonton Oilers (2-0-0, Vorwoche: -)

Auch wenn es die Edmonton Oilers mit vermeintlich leichtere Gegner zum Saisonbeginn zu tun bekamen, auch gegen die Canucks (3:2) und Kings (6:5) muss man erst einmal neun Tore erzielen.

Edmontons Sturm profitierte erneut von einem Connor McDavid (2 Tore, 3 Assists) und Leon Draisaitl (1 Tor, 4 Assists), die jeweils fünf Scorerpunkte verbuchten. als Doppeltorschützen überzeugten auch Rechtsaußen Zack Kassian (2 Tore, 1 Assist) und Linksaußen James Neal (2 Tore).

Schon etwas mehr Aufschluss darüber geben, wie stark die Oilers tatsächlich sind, werden ihre Auswärtspartien bei den Islanders, Devils und Rangers in dieser Woche.

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