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8.11. NHL-Spiel-Vorschau: Global Series in Stockholm

Die Lightning und die Sabres treffen in Schweden aufeinander, die Oilers empfangen die Devils

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Freier Autor

Die Eishockeywelt blickt heute nach Stockholm. Am Abend wird dort das erste von zwei an diesem Wochenende angesetzten Duellen zwischen den Buffalo Sabres und Tampa Bay Lightning gespielt, wenn die NHL Global Series 2019 ihre Zelte dieses Mal in Schweden aufschlagen wird.

Aus Sicht aller deutschsprachigen Eishockeyfans richten sich die Blicke zudem auf das mit Spannung erwartete Duell Nico Hischier gegen Leon Draisaitl, das in Edmonton auf dem Programm steht, wenn dort die heimischen Oilers auf die New Jersey Devils treffen werden. 

Die Spiele am Freitag im Detail:

Lightning und Sabres eröffnen NHL Global Series-Wochenende in Schweden

Das Highlight des Spieltages ist zweifelsohne das erste von zwei Aufeinandertreffen der Buffalo Sabres (9-4-2) und Tampa Bay Lightning (6-5-2) im Ericsson Globe in Stockholm, im Rahmen der NHL Global Series 2019. Um 20 Uhr MEZ (live auf NHL.tv, DAZN, Sport1+) werden die Fans zur besten Sendezeit mit NHL-Eishockey bedient.

 

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Für Fans und Teamvertreter ist der Rahmen dieses Spiels ein ganz besonderer, wenn es auch in diesem Spiel nur um zwei Zähler geht. Die Lightning unterlagen am Freitag vergangener Woche den New York Islanders mit 2:5, die Sabres ihrerseits dem gleichen Gegner einen Tag später mit 0:1. Beide Teilnehmer dieses Duells auf neutralem Grund haben also sportlich etwas gutzumachen. 

In den Reihen der Sabres spielen mit Rasmus Dahlin, Linus Ullmark, Marcus Johansson, Johan Larsson, Victor Olofsson und Lawrence Pilut gleich sechs Schweden, so dass sie sich der Unterstützung vieler Fans in der Arena sicher sein dürfen. "Für uns ist das ein ganz phantastisches Erlebnis. Ich hoffe, die Fans freuen sich genauso wie wir", sagte Olofsson nach dem öffentlichen Training am Donnerstag.

Die Lightning veranstalteten am Vorabend des ersten Kräftemessens ein Treffen mit 150 mitgereisten Fans aus den USA. In der Altstadt der schwedischen Hauptstadt begrüßte Legende Dave Andreychuk die Anhänger in einem Hotel. "Wir sind sehr froh hier sein zu dürfen", beteuerte der Kapitän der Stanley Cup Champion-Mannschaft der Lightning von 2004, der inzwischen als Vizepräsident für die Organisation tätig ist. "Was hier in den nächsten Tagen passieren wird, ist sehr speziell." Anschließend trafen die Mitgereisten Anhänger auf das Team, was zuvor ein gut gehütetes Geheimnis war und viele freudige Reaktionen hervorrief.

Ob die Teilnehmer dieser Veranstaltung auch nach dem Spiel noch freudig dreinblicken können? So oder so steigt die Revanche bereits am Samstag.

Duell Hischier gegen Draisaitl in Edmonton 

Aus Sicht der deutschsprachigen Eishockeyfans verspricht das Duell der New Jersey Devils (4-6-4) gegen die Edmonton Oilers (10-5-2) besondere Spannung, treffen hier doch mit Nico Hischier (Devils) und Leon Draisaitl (Oilers) zwei nationale Superstars der Sportszene direkt aufeinander (Sa. 3 Uhr MEZ; NHL.tv).

Auf dem Papier ist die Favoritenrolle klar verteilt. Edmonton liegt nicht nur in der Tabelle klar besser als New Jersey, selbst der direkte Vergleich der deutschsprachigen Akteure hat eine klare Tendenz. 

Video: NJD@WPG: Hischier räumt Nachschuss mit Rückhand auf

Der Deutsche bringt es nach 17 Saisoneinsätzen auf beachtliche 13 Tore und 16 Torvorlagen und ist mitverantwortlich dafür, dass sein Team punktgleich mit den Flames auf Platz eins in der Pacific Division liegt. 

Bei den Devils langt es nach 14 gespielten Begegnungen nur zum letzten Platz in der Metropolitan Division. Bei Hischier persönlich läuft es ebenfalls noch nicht so richtig. Aus zwölf Spielen kann der Schweizer auf zwei Treffer und fünf Torvorlagen verweisen. Hoffnung macht, dass seine beiden Tore aus dem laufenden Monat November stammen. Kann Hischier seinen Aufwärtstrend in Sachen Torproduktion gegen Draisaitls Team fortsetzen?

Die Oilers unterlagen am Mittwoch auf heimischem Eis dem Titelverteidiger, den St. Louis Blues, mit 2:5. Die Devils zogen am Donnerstag mit 2:5 gegen die Calgary Flames den Kürzeren. Beide Klubs werden daher bestrebt sein, eine sportliche Trotzreaktion zu zeigen.

Red Wings wollen weg vom Tabellenende 

Drei Tage nach ihrer 4:5-Niederlage gegen die Montreal Canadiens steht für die Boston Bruins (11-2-2) auf der Suche nach Widergutmachung eine Reise in die Little Caesars Arena auf dem Programm (Sa. 1.30 Uhr MEZ; NHL.tv). Die gastgebenden Detroit Red Wings (4-12-1) drohen schon frühzeitig den Anschluss beim Kampf um einen Platz in den kommenden Stanley Cup Playoffs zu verpassen. Mit lediglich neun Punkten rangieren die Red Wings ganz am Ende in der Eastern Conference. Am Mittwoch setzte es eine 1:5-Pleite im Madison Square Garden bei den New York Rangers. Ob Detroit ausgerechnet beim Duell mit den Bruins, die mit David Pastrnak (15 Tore, 30 Punkte) und seiner 13 Spiele andauernden Punkteserie eine absolute Offensivwaffe in ihren Reihen haben, erfolgreich sein können, das muss abgewartet werden. Will Detroit die zwölfte Niederlage aus den vergangenen 13 Spielen vermeiden, muss unter anderem das Unterzahlspiel verbessert werden. Am Mittwoch kassierte das Team bei drei Überzahlspielsituationen des Gegners zwei Gegentore. Zu viel, wenn am Ende einmal wieder doppelt gepunktet werden soll.

Canucks hoffen in Winnipeg auf Tanev und Pettersson

Keine Verschnaufpause gibt es heute für die Vancouver Canucks (9-3-3). Direkt am Tag nach der 2:5-Niederlage im United Center gegen die Chicago Blackhawks gastieren die Canucks bei den Winnipeg Jets (8-7-1). Im Bell MTS Place fällt der Puck am Samstagmorgen um 2 Uhr MEZ (live auf NHL.tv). Im Gegensatz zu den Canucks werden die Jets nach drei Tagen Pause gut ausgeruht vor den eigenen Fans antreten können. Die Kanadier unterlagen am Dienstag den New Jersey Devils an gleicher Stelle mit 1:2 nach einem Shootout, wollen also zeigen, dass sie es besser können. Ob die Canucks am Abend wieder auf Verteidiger Christopher Tanev zurückgreifen können ist unklar. Dieser hatte das Spiel am Vorabend im ersten Drittel vorzeitig verletzt beenden müssen. Hoffen werden die Gäste zudem auf eine Fortsetzung der Punkteserie von Elias Pettersson. Diesem gelangen in den vergangenen neun Spielen 15 Punkte (vier Tore, elf Assists). 

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