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22.1. NHL-Spiel-Vorschau: Erfolgreich in die Pause

Am letzten Spieltag vor dem All-Star Game gastieren die Jets in Columbus und die Red Wings geben sich bei den Wild die Ehre

von Bernd Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Die Favoritenrollen sind bei den zwei letzten Partien vor dem All-Star Game, das am Wochenende im Enterprise Center von St. Louis ausgetragen wird, klar an die Hausherren vergeben. Die Winnipeg Jets schlagen mit drei Niederlagen im Gepäck bei den Columbus Blue Jackets auf und die Detroit Red Wings treten als auswärtsschwächstes Team der Liga in St. Paul gegen die Minnesota Wild an.

Die Spiele am Mittwoch im Detail:

Höhenflug fortsetzen, Tiefflug beenden
Es gibt zurzeit beneidenswertere Aufgaben, als jene der Winnipeg Jets (25-21-4) gegen die Columbus Blue Jackets (26-16-8) in der Nationwide Arena (Do. 1:30 Uhr MEZ; NHL.tv).

Die Blue Jackets haben einen Lauf, der sie auf den zweiten Wildcard-Platz der Eastern Conference katapultierte. Fünf Siege in Folge fuhr die Mannschaft von Coach John Tortorella ein. Jüngst bereiteten sie mit einem 2:1-Auswärtserfolg bei den New York Rangers am Sonntag ihrem Übungsleiter Freude, als Oliver Bjorkstrand mit einem späten Doppelschlag den Sieg unter Dach und Fach brachte.

Tortorelle traut seinem Team eine Fortsetzung der Erfolgsserie zu, während der sie in der Summe nur drei Gegentore zugelassen hat: "Im Moment versuchen wir auf dieser Welle so gut wie möglich weiter zu reiten. Es wird uns viel abverlangt werden, aber ich glaube einfach, dass sich die Mannschaft richtig verhalten wird."

 

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Ein überzeugendes NHL-Debüt lieferte Schlussmann Matiss Kivlenieks mit 31 Saves im Madison Square Garden ab, nachdem sich tags zuvor im Spiel gegen die New Jersey Devils sein Torwartkollege Elvis Merzlikins mit seinem dritten Shutout in seinen letzten vier Einsätzen ausgezeichnet hatte.

Die Offensive der seit drei Spielen sieglosen Jets verbreitete zuletzt wenig Angst und Schrecken. Am Dienstag kassierten sie eine auch in der Höhe verdiente 1:4-Niederlage bei den Carolina Hurricanes und zwei Tage zuvor mussten sie sich bei den Chicago Blackhawks mit 2:5 deutlich geschlagen geben.

Zwei Lichtblicke: Patrick Laine zeichnete sich in beiden Partien als Torschütze aus, nachdem er sieben Spiele hintereinander nicht mehr getroffen hatte und der Kampfgeist ist laut Trainer Paul Maurice noch intakt. "Unsere Mannschaft hat sich heute Abend den Hintern aufgerissen. Einige unserer Spiele haben mir nicht gefallen, aber diese Mannschaft hat so hart gespielt, wie sie konnte. Ich kann nichts gegen die Bemühungen sagen. Der Gegner hat auch gut gespielt", urteilte Maurice nach der Partie in Raleigh.

Heimstärke gegen Auswärtsschwäche
Die Minnesota Wild (22-21-6) haben es hauptsächlich ihrer Stärke auf eigenem Eis (13-6-4) zu verdanken, dass sie noch in Reichweite eines Playoffplatzes in der Western Conference stehen.

Vor der Heimpartie gegen die Detroit Red Wings (12-34-4) im Xcel Energy Center (Do. 2:00 Uhr MEZ; NHL.tv) beträgt ihr Rückstand auf den zweiten Wildcard-Platz sieben Punkte. Umso bitterer war für die Wild ihre 4:5-Niederlage gegen die Florida Panthers, bei der sie 248 Sekunden vor Spielende noch mit 4:3-Toren vorne lagen. "Das tut weh. Es fühlt sich so an, als hätten wir es einfach hergeschenkt. Wir sind an einem Punkt, an dem wir anfangen müssen, zu gewinnen, und zwar mehrmals hintereinander. Niemand in dieser Kabine verliert gerne, also tat das hier richtig weh", ließ Minnesotas zweifacher Torschütze Luke Kunin nach der Partie gegen die Panthers wissen.

Video: FLA@MIN: Kunin macht sein zweites Tor im Spiel

Als Favoritenschreck traten die Red Wings bisher weniger in Erscheinung, vor allem nicht in fremden Arenen. Nur in vier von 24 Auswärtsspielen gelang es ihnen doppelt zu punkten (4-18-2). Doch nicht nur das! Detroits Defensivabteilung verteilte Geschenke, für die sich ihre Gastgeber bedankten. 22 Gegentore kassierten die Red Wings in ihren vier Gastauftritten im Januar. Zuletzt schenkten ihnen die Colorado Avalanche (2:6) in Denver sechs Treffer ein. 

Detroits Trainer Jeff Blashill entband anschließend seinen Torwart Jimmy Howard (40 Saves) von jeglicher Schuld: "Wir wären gar nicht erst so lange im Spiel geblieben, wenn er nicht so gut gewesen wäre. Also er war ausgezeichnet", sagte der Red Wings-Coach über seinen Keeper und fügte hinzu, dass sich seiner Meinung nach Howard in Topform befinde. "Er sieht aus, als wäre er auf der Höhe seines Spiels."

Angesichts dessen, dass Howard keines der letzten 15 Spiele gewann, bei denen er von Beginn an im Tor stand (0-13-2), stellte Blashill ein denkbar schlechtes Zeugnis für die Vorderleute aus.

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