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14.2. NHL-Spiel-Vorschau: Kahun bleibt noch außen vor

Der Angreifer der Penguins steht wieder im Teamtraining, ein Einsatz gegen die Canadiens käme jedoch zu früh

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Gute Nachrichten gibt es von Dominik Kahun zu vermelden: Der Angreifer der Pittsburgh Penguins hat seine Gehirnerschütterung auskuriert und trainiert wieder mit der Mannschaft. Ein Einsatz gegen die Montreal Canadiens käme jedoch noch zu früh. Anders sieht es bei Luca Sbisa aus. Der Verteidiger der Winnipeg Jets könnte nach überstandener Verletzung im unteren Körperbereich gegen die San Jose Sharks auflaufen.

Die Spiele am Freitag im Detail:

Kahun steigt bei den Penguins ins Mannschaftstraining ein

Bei den Pittsburgh Penguins (34-15-6) ist Dominik Kahun wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der 24 Jahre alte Angreifer, der fast einen Monat wegen einer Gehirnerschütterung pausieren musste, nahm am Donnerstag jedoch nur an den Übungsformen teil, bei denen es zu keinem vollen Körperkontakt kam. Mit seinem Einsatz gegen die Montreal Canadiens (27-25-7) in der PPG Paints Arena (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) ist daher nicht zu rechnen. "Ich will erst wieder spielen, wenn ich zu 100 Prozent fit bin. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, aber ein wenig Zeit brauche ich noch", sagte Kahun nach der Einheit.

Gespannt ist man in Pittsburghs Lager, ob Neuzugang Jason Zucker gegen die Canadiens erstmals als Scorer im Penguins-Trikot in Erscheinung tritt. Bei seinem Debüt in der Partie gegen die Tampa Bay Lightning war er leer ausgegangen. Nach Ansicht von Sidney Crosby ist es nur eine Frage der Zeit, bis Zucker die ersten Punkte erzielt. "Er passt gut zu uns. Je schneller er sich einlebt, desto besser wird er", meinte der Kapitän.

 

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Sbisa und Poolman stehen den Jets wieder zur Verfügung

Bei den San Jose Sharks (24-28-4) ist die Stimmung vor dem Duell bei die Winnipeg Jets (29-24-5) im Bell MTS Place (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) im Keller. Der Grund ist die niederschmetternde 2:6-Heimpleite vom Montag gegen die Calgary Flames, nach der die Hoffnungen auf die Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs auf ein Minimum gesunken sind. "Wir wissen, dass uns in dieser Saisonphase nur Siege weiterhelfen. Aber dafür müssen wir 60 Minuten lang konzentriert spielen", zeigte sich Stürmer Barclay Goodrow selbstkritisch. Für Trainer Bob Boughner gilt es in erster Linie, eine Lösung für die gravierenden Probleme in der Defensive zu finden.

Die Jets haben sich bei ihrem jüngsten Auftritt auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sie zogen am Dienstag zu Hause mit 1:4 gegen die New York Rangers den Kürzeren. Für das Spiel gegen die Sharks verfügt Coach Paul Maurice wieder über mehr Optionen im Abwehrbereich. Die beiden Verteidiger Luca Sbisa und Tucker Poolman haben ihre Verletzungen auskuriert und könnten ihr Comeback feiern.

Hurricanes freuen sich auf ihre Fans

Bei den Spielern der Carolina Hurricanes (32-21-3) ist die Freude groß, dass sie nach einem vier Stationen umfassenden Roadtrip mit zwei Siegen und zwei Niederlagen wieder vor eigenem Publikum auflaufen können. "Die Fans werden uns sicherlich Energie verleihen", prophezeite Angreifer Sebastian Aho vor dem Match gegen die New Jersey Devils (21-25-10) in der PNC Arena (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv). Zustimmung kam von seinem Teamkollegen Jaccob Slavin. "Wie uns die Leute das gesamte Jahr über unterstützen, ist einfach großartig. Aber auf dem Eis müssen wir es schon selbst richten", betonte er.

Den Devils gelang vor ihrer Dienstreise zu den Hurricanes ein 4:1-Heimerfolg gegen die Detroit Red Wings. Da sie ihre Playoff-Ambitionen im Gegensatz zu Carolina bereits begraben mussten, können sie unbeschwert aufspielen. Genau das macht sie zu einem schwer ausrechenbaren Gegner.

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Bei New Jersey feiert möglicherweise Nick Merkley sein Debüt. Er war Bestandteil des Trades von Taylor Hall zu den Arizona Coyotes und kam bislang lediglich beim AHL-Farmteam in Binghamton zum Einsatz. Am Donnerstag wurde er von dort zu den Devils abkommandiert. Weiterhin fehlen dürfte Nico Hischier, der sich mit einer Blessur unterhalb der Gürtellinie herumplagt.

Den Blue Jackets fehlen bewährte Kräfte fürs Penalty Killing

Die Verletztenliste bei den Columbus Blue Jackets (30-17-11) hat mittlerweile bedrohliche Ausmaße angenommen. Acht Stammspieler stehen Coach John Tortorella für die Begegnung gegen die New York Rangers (29-23-4) in der Nationwide Arena (Sa. 1 Uhr MEZ; NHL.tv) nicht zur Verfügung. Die meisten von ihnen werden noch länger ausfallen.

 

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Besonders problematisch wirkt sich die personelle Misere auf die Besetzung der Special Teams aus. Mit Cam Atkinson, Josh Anderson, Alexander Wennberg und Seth Jones fehlen vier bewährte Kräfte fürs Penalty Killing. Die Blue Jackets sollten sich aus diesem Grund tunlichst von der Strafbank fernhalten, gerade im Hinblick auf das gefährliche Powerplay der Rangers. Dabei haben sich im bisherigen Saisonverlauf vor allem Artemi Panarin und Mika Zibanejad hervorgetan. Beide sammelten jeweils 18 Scorerpunkte, wenn New York in Überzahl agierte.

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