Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Toronto Maple Leafs und den Nashville Predators

Das erste NHL-Tor von Gavin McKenna verzückte bei den Toronto Maple Leafs alle. Als „eine Schönheit“ bezeichnete Auston Matthews den 3:4-Anschlusstreffer des First-Overall-Picks des NHL Draft 2026. „Es war ein Laser, ein schöner Schuss, eine Kugel genau unters Dach“, drückte auch William Nylander seine Bewunderung mit einem breiten Grinsen im Gesicht aus. „Das ist ein Tor, an das ich mich für immer erinnern werde“, sagte McKenna über seinen Premierentreffer, mit dem bei ihm der Knoten platzte und der gleichzeitig eine Aufholjagd für seine Mannschaft startete, die sich am Dienstagabend in der Scotiabank Arena auch deshalb noch mit 5:4 n.V. gegen die Nashville Predators durchsetzen konnte.

NSH@TOR: McKenna schreibt Geschichte und erzielt sein erstes NHL-Tor

Doppelte Premiere für McKenna

Jack Roslovic eroberte den Puck im Offensivdrittel stark zurück, Matthews verteidigte ihn an der Bande und spielte ihn in den rechten Faceoffkreis zu McKenna, dessen Direktschuss im linken Winkel einschlug (35.).

„Mir ist eine große Last von den Schultern gefallen. Es hat sich gut angefühlt“, erinnerte sich McKenna nach dem Spiel an sein erstes NHL-Tor. „Wenn du das erste Tor mal erzielt hast, dann steigt dein Selbstvertrauen. Hoffentlich geht es so weiter.“

Von der Durchsage des Stadionsprechers und dem anschließenden Jubel der Fans bekam das Top-Talent kaum noch etwas mit. „Ich war gerade auf dem Eis und habe einen Check von hinten abbekommen, ich war also gerade am Kämpfen“, lachte McKenna. „Aber schon nach dem Assist war es ein gutes Gefühl. Ich habe die Liebe von den Fans gespürt. Ich liebe unsere Fangemeinde. Das war etwas ganz Besonderes.“

Zuvor hatte McKenna seine erste NHL-Vorlage gegeben, als er in der Defensivzone John Tavares auf die Reise schickte, der mit einem schönen Solo auf 1:3 verkürzte (25.).

„Ich wohne ja bei John und konnte viel von ihm lernen. Dass mein erster Punkt dank ihm zustande kam, ist etwas Besonderes“, freute sich McKenna. „Auch bei Auston hatte ich eine Übernachtung am Sonntag, das werden wir jetzt also jede Woche machen. Wir hatten eine gute Zeit, haben zusammen abgehangen und ein paar Sandwiches gegessen, Football geschaut und sind ins Bett gegangen. Beide haben mir sehr geholfen.“

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Der Bann ist gebrochen

McKenna war in seinen ersten drei NHL-Spielen ohne Scorerpunkt geblieben. „Es hat sich länger angefühlt“, so der Flügelstürmer. „Heute war mein bestes Spiel bislang. Ich entwickle mich in die richtige Richtung. Hoffentlich kommen noch ein paar Tore mehr.“

„Es war großartig“, lobte Matthews. „Er spielt großartig und es kann schwer werden, wenn du lange nicht triffst. Der Assist für John hat ihm Auftrieb gegeben. Dann hat er selbst getroffen. Er hat sich diesen Moment absolut verdient. Sein Spielverständnis und sein Können sind auf Elite-Niveau. Er hat so viel Talent. Heute hat es für ihn geklappt. Damit ist viel Gewicht von seinen Schultern gefallen.“

„Das war überragend“, stimmte auch Nylander mit ein. „Ich habe mich so sehr für ihn gefreut. Diesen Moment vergisst du niemals.“

NSH@TOR: Matthews krönt Nylander-Vorarbeit zum Overtime-Winner

Auch Matthews und Nylander strahlen beim Comeback

Zumal McKenna damit das Comeback der Maple Leafs einläutete, die bereits mit 0:3 und 2:4 in Rückstand lagen. „Als er getroffen hat, waren alle wieder voll da“, so Matthews. „Er hat uns wieder herangebracht.“

Roslovic sorgte im dritten Drittel für den Ausgleich (49.). In der Overtime stand Matthews nach einem unwiderstehlichen Solo von Nylander goldrichtig und schob zum 5:4-Siegtreffer n.V. ein (65.). Torontos Superstars strahlten also am hellsten: Matthews (1-3-4) erlebte ein Vier-, Nylander (1-2-3) ein Drei-Punkte-Spiel.

„Es war ein wichtiger Sieg für unsere Mannschaft und ein gutes Comeback“, befand McKenna. „Wir haben in keiner Sekunde gedacht, dass wir dieses Spiel verlieren würden. Wir hatten super viel Selbstvertrauen. So müssen wir jedes einzelne Spiel angehen. Es ist großartig, dass wir das geschafft haben. Vor einem langen Roadtrip war es sogar noch viel wichtiger.“

Toronto (2-2-0) bricht nun zu drei Auswärtsspielen in Folge auf. Am Donnerstag gastieren die Maple Leafs bei den Vegas Golden Knights, am Samstag bei der Colorado Avalanche und am Dienstag beim Utah Mammoth.

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