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3.2. Spiel-Vorschau: Rückkehr nach Raleigh

Bill Peters kehrt mit den Calgary Flames nach Carolina zurück, Ovechkin kann bester russische Scorer aller Zeiten werden

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Autor

Am Super-Bowl-Sonntag stehen drei Begegnungen auf dem Programm. In Raleigh treffen beim Topspiel des Tages zwischen den Calgary Flames und den Carolina Hurricanes einige bekannte Gesichter aufeinander. Beide Teams hatten im Sommer je zwei Spieler untereinander getauscht. An seine alte Wirkungsstätte kehrt zudem Flames-Trainer Bill Peters zurück. Er stand vier Jahre bei den Hurricanes an der Bande. Im Bell Centre wollen Leon Draisaitl und Connor McDavid mit den Edmonton Oilers gegen die Montreal Canadiens die nächste Niederlage abwenden. Dafür muss die Mannschaft jedoch den starken Schlussmann Carey Price überwinden. In der US-Hauptstadt haben im Duell der Boston Bruins gegen die Washington Capitals Alex Ovechkin und Tuukka Rask Rekorde im Visier.

Fünf Aspekte, auf die es zu achten gilt:

Spitzenspiel in Raleigh

Die Carolina Hurricanes empfangen in ihrer PNC Arena die Calgary Flames zum Spitzenspiel. Die Flames holten im Kalenderjahr 2019 in 12 Spielen 19 Punkte (9-2-1), die Hurricanes kamen in 13 Partien auf die gleiche Punktzahl (9-3-1). Besser waren nur die New York Islanders mit ihren 20 Zählern aus 13 Spielen (9-2-2). Zuletzt verstärkten sich die Hurricanes mit dem Schweizer Rekord-Torschützen Nino Niederreiter, der genau die Leistung bringt, die sich sein neuer Arbeitgeber erhofft hatte. In fünf Spielen für die Hurricanes verbuchte der Churer Stürmer fünf Tore. Zuvor verbuchte er bei den Minnesota Wild in 46 Spielen insgesamt 23 Punkte (neun Tore, 14 Assists).

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Aufeinandertreffen mit bekannten Gesichtern

Im Duell der Hurricanes und der Flames kennen sich Trainer und Spieler beider Kontrahenten bestens. Flames-Coach Bill Peters kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück, genau wie Stürmer Elias Lindholm und Verteidiger Noah Hanifin. Die beiden Spieler kamen am 23. Juni im Tausch für Stürmer Micheal Ferland und Verteidiger Dougie Hamilton nach Alberta. Peters, der am 23 April vergangenen Jahres zu den Flames stieß, hatte zuvor vier Saisons die Hurricanes trainiert und dort eine Statistik von 137-138-53 aufzuweisen. Von den Akteuren, die an dem Transfer im Juni beteiligt waren, glänzt vor allem Lindholm. Der junge Schwede hat in der laufenden Spielzeit 59 Punkte (22 Tore, 37 Assists) in 52 Spielen auf seinem Konto und liegt damit auf Rang 15 der gesamten NHL.

Kampf gegen die Serie

Die Edmonton Oilers wollen im Match bei den Montreal Canadiens im Bell Centre die fünfte Niederlage in Folge abwenden (0-3-1). Am Samstag waren sie einem Sieg nahe, verloren am Ende aber doch noch gegen die Philadelphia Flyers mit 4:5 nach Verlängerung. Kapitän Connor McDavid erwies sich dabei als gewohnt zuverlässig und steuerte sein 30. Tor und einen Assist bei. Er kommt in den vergangenen 16 Spielen auf 26 Punkte. Leon Draisaitl blieb ohne Punkt, erzielte in den beiden vorherigen Spielen aber drei Tore und zwei Assists. Der Kölner blieb in der gesamten Saison erst zwei Mal in zwei Spielen hintereinander ohne Punkt.

 

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Price ist wieder dabei

Eine große Herausforderung für Draisaitl und McDavid wird Torhüter Carey Price sein, der zurück im Kader der Canadiens ist. Der Star-Torwart saß zuletzt eine Sperre von einem Spiel ab, da er nicht zum NHL All-Star-Wochenende angetreten war. Price gewann die letzten vier Spiele, in denen er zwischen den Pfosten der Canadiens stand, hielt dabei 97,1 Prozent aller Schüsse, kassierte vier Tore und blieb einmal ohne Gegentor. Er startete für seine Verhältnisse wacklig in die Saison. Seit 1. Dezember verbesserte er sich jedoch stetig und holte in 19 Starts 13 Siege (13-6-0) bei 93,3 Prozent Fangquote, 2,04 Gegentoren pro Spiel und zwei Shutouts.

Bestmarken in Aussicht

Im Duell der Boston Bruins gegen die Washington Capitals in der Capital One Arena können bei beiden Teams Rekorde fallen. Capitals-Kapitän Alex Ovechkin, der wie Price das All-Star-Wochenende ausließ und ein Spiel gesperrt wurde, kann der beste russische Scorer der NHL-Geschichte werden. Er steht bei 1179 Punkten (644 Tore, 535 Assists), genau wie Sergei Fedorov (483 Tore, 696 Assists). Auf Seiten der Bruins könnte Tuukka Rask im Tor seinen 253 Sieg holen und damit alleine die meisten Siege der Franchise-Geschichte für sich beanspruchen. Er teilt sich Platz 1 bisher mit Tiny Thompson. Beide Teams gehen mit einer wenig überzeugenden Ausbeute aus den vergangenen Spielen in das Duell. Die Bruins verloren zuletzt drei Spiele in Serie und fünf der letzten sechs (1-2-3). Die Capitals holten am Freitag mit einem 4:3 gegen die Calgary Flames ihren einzigen Sieg aus den zurückliegenden acht Spielen (1-5-2).

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