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23.2. Spiel-Vorschau: Stadium Series in Philadelphia

Auf dem Lincoln Financial Field treffen sich die Flyers und die Penguins zur Battle of Pennsylvania

von Christian Göbel @DocGoebel / NHL.com/de Autor

Aus den elf Partien am Samstag sticht natürlich das Duell der Pittsburgh Penguins und der Philadelphia Flyers heraus. Unter freiem Himmel treffen sich die beiden Rivalen auf dem Lincoln Financial Field zur 2019 Coors Light NHL Stadium Series. In San Jose benötigen die Columbus Blue Jackets Punkte von ihrem Neuzugang Matt Duchene und Montreal könnte mit einem Sieg im direkten Duell die Toronto Maple Leafs unter Druck setzen.


Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Wer gewinnt auf dem Lincoln Financial Field?

Die Philadelphia Flyers empfangen im Rahmen der 2019 Coors Light NHL Stadium Series die Pittsburgh Penguins auf dem Lincoln Financial Field. Das Match unter freiem Himmel ist das zweite Aufeinandertreffen beider Teams bei einem solchen Event. Die erste Battle of Pennsylvania ohne Dach über der Eisfläche fand im Rahmen der Stadium Series 2017 statt. Austragungsort war damals das Heinz Field in Pittsburgh. Die heimischen Penguins konnten vor 67.318 Zuschauern das Spiel mit 4:2 für sich entscheiden. Für die Flyers gilt es also Revanche zu nehmen. Das Lincoln Financial Field fasst bei Heimspielen der Philadelphia Eagles aus der NFL 69.176 Zuschauer, somit könnten die Flyers bereits hier den Rivalen aus Pittsburgh übertrumpfen.

Aus sportlicher Sicht dürfte die Begegnung ein harter Kampf werden, die besser platzierten Penguins kämpfen etwas mit der Form und konnten nur vier der vergangenen zehn Partien gewinnen. Die Flyers hingegen liegen in der Tabelle acht Punkte zurück, punkteten aber in sieben von zehn Matches. Damit die Revanche gelingt, muss Philly jedoch die zwei Niederlagen hintereinander vergessen.

Video: Flyers gehen vor Stadium Series zum Training aufs Eis

Wann trifft Duchene?

Die Columbus Blue Jackets empfangen die San Jose Sharks und hoffen auf die ersten Punkte durch Neuzugang Matt Duchene. Der Center wurde am Freitag von den Ottawa Senators nach Columbus getraded und kam bereits am gleichen Abend zum Einsatz. Die Blue Jackets schlugen Duchenes Ex-Team mit 3:0 und der Angreifer durfte in der ersten Formation zwischen Artemi Panarin und Cam Atkinson auflaufen.

Auch wenn die Reihe optisch gut harmonierte und Chancen generierte, konnte sich Duchene noch nicht auf dem Spielbericht verewigen. Gegen Ottawa waren Tore von ihm noch nicht nötig für den Sieg gewesen, doch mit den Sharks wartet ein deutlich gefährlicherer Kontrahent. Acht Siege aus den vergangenen zehn Partien sprechen eine deutliche Sprache und machen klar, wie wichtig es ist, dass Duchene sich schnell in seiner neuen Mannschaft einfindet.

 

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Setzt Montreal Toronto unter Druck?

Vor Saisonbeginn schienen die Rollen zwischen den alten Rivalen Montreal Canadiens und Toronto Maple Leafs klar verteilt. Auf der einen Seite der englischsprachige Titelkandidat, auf der anderen die im Neuaufbau stehenden Frankokanadier. Das direkte Duell in Toronto könnte die Rollenverteilung weiter ins Wanken bringen. Montreal liegt lediglich drei Punkte hinter Toronto und könnte die Leafs mit einem Sieg massiv unter Druck setzen. Es geht um nichts Geringeres, als den dritten Rang in der Atlantic Division und der damit verbundenen direkten Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs.

Sollten jedoch die Habs verlieren, müssen sie den Blick in den Rückspiegel wagen, denn ihr Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz beträgt ebenfalls nur drei Zähler. Mit zwei Siegen im Rücken und einer breiten Brust werden die Canadiens in Toronto auflaufen und haben gute Chancen den Rivalen in Zugzwang zu bringen.

Video: PHI@MTL: Gallagher erzielt seinen ersten NHL-Hattrick

Wie reagieren die Blues nach dem Ende der Siegesserie?

Die St. Louis Blues sind Gastgeber der Boston Bruins. Nach elf Erfolgen hintereinander, mussten sich die Blues am Donnerstag den Dallas Stars geschlagen geben. Ryan O'Rilley blickte nach der ersten Niederlage seit langem bereits nach vorne: "Die Serie ist vorbei. Wir müssen uns jedes Spiel neu erfinden und unsere Spielsystem wieder durchsetzen."

Ihre erste Gelegenheit dazu haben die Blues gegen die Bruins, deren Erfolgsserie von sieben Siegen noch Bestand hat und auf dieser Welle möchten sie weiterreiten.

Sehen sich die Spieler der Blues durch die jüngste Niederlage besonders motiviert, dürfte es für die Bruins ein hartes Stück Arbeit werden, sollte jedoch ihr Erfolgshunger gestillt sein, wird Boston seinen achten Sieg in Serie einfahren.

Schiebt sich Nashville auf Platz eins oder Colorado auf den Wildcard-Platz?

Im Central-Division-Duell zwischen den Nashville Predators und den Colorado Avalanche geht es in der Music City um die Playoff-Plätze. Während die Predators um eine möglichst gute Ausgangsposition kämpfen, müssen die Avalanche alles daran setzen den Wildcard-Platz von den Minnesota Wild zurückzuerobern. Nashville würde mit zwei Punkten an den Winnipeg Jets vorbeiziehen und die Führung in der Division übernehmen. Die Avalanche hätten mit einem Erfolg die Wild überholt und stünden auf einem Wildcard-Rang. Nashville siegte zuletzt zwei Mal, Colorado sogar dreifach.

 

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Die weiteren Spiele vom Samstag:

Washington @ Buffalo
Die Washington Capitals reisen zu den Buffalo Sabres und möchten dort ihre gute Form bestätigen. Zwei Siege in Folge und sechs Erfolge in den vergangenen Partien lassen erahnen, dass der amtierende Champion sich langsam in Playoff-Form bringt. Die Sabres konnten nur drei Erfolge aus zehn Matches mitnehmen und dürften für das Team um Alex Ovechkin leichte Beute sein.

New Jersey @ NY Rangers
Das Gastspiel der New Jersey Devils bei den New York Rangers ist das zweite von vier Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Die Rangers konnten am 31. Januar im Prudential Center mit 4:3 gewinnen.

Carolina @ Dallas
Wenn die Carolina Hurricanes bei den Dallas Stars zu Gast sind, könnte Stars-Goalie Ben Bishop nach seiner über zweiwöchigen Verletzungspause wieder zum Einsatz kommen. Der Schlussmann war bereits am Donnerstag als Backup im Kader und konnte problemlos trainieren. Stars-Trainer Jim Montgomery dürfte im Hinblick auf zwei aufeinanderfolgenden Partien am Samstag und Sonntag wieder auf Bishop setzen.

Los Angeles @ Florida
Die Florida Panthers empfangen die Los Angeles Kings. Beim Free Game geht es für beide Teams hauptsächlich darum, die Saison mit guten Leistungen zu beenden. Beide Mannschaften haben mehr als zehn Punkte Rückstand auf die Wildcard-Plätze und dürften die Playoffs verpassen. Die Panthers gehen mit sechs Siegen aus den vergangenen zehn Partien als Favorit in die Partie.

Video: CAR@FLA: Barkov beweist seine Koordinationsfähigkeit

NY Islanders @ Vancouver
Die New York Islanders reisen zu den Vancouver Canucks, die mit einem Erfolg wieder mitten im Rennen um die Playoffs wären. Während die Islanders, dank ihrer Top-Defensive, bereits mit einer Playoff-Teilnahme planen dürfen, muss Vancouver jedes Spiel nutzen, um den Rückstand von vier Punkten wettzumachen. Die aktuelle Form mit nur drei Siegen in zehn Partien spricht jedoch nicht für die Canucks.

Anaheim @ Edmonton
Die Edmonton Oilers beenden eine Drei-Partien-Heimserie mit dem Match gegen die Anaheim Ducks. Verzichten müssen die Oilers auf ihren Superstar Connor McDavid, der für zwei Partien gesperrt wurde. Grund für die Strafe war ein Check gegen den Kopf von Nick Leddy am Donnerstag. Ohne McDavid wird es für Edmonton schwer gegen die Ducks zu bestehen und mit einer weiteren Niederlage dürfte der Playoffzug für McDavid und Leon Draisaitl endgültig abgefahren sein.

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