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Kings bezwingen Avalanche in Stadium Series mit 3:1

Toffoli entscheidet mit Hattrick am Ende das Spiel im Freien gegen Colorado, Grubauer musste verletzt raus

von Stefan Herget @NHLde / NHL.com/de Freier Chefautor

Spielbericht: LAK 3, COL 1

Toffolis Hattrick führt Kings zu Stadium Series Sieg

Tyler Toffoli erzielt den 1. Hattrick in einem NHL Outdoor-Spiel zum Sieg der Kings gegen die Avalanche im Air Force Academy's Falcon Stadion

  • 04:59 •

Die Navy Federal Credit Union Stadium Series 2020 zwischen den Colorado Avalanche und den Los Angeles Kings im U.S. Air Force Academy's Falcon Stadion von Colorado Springs fand am Samstag einen überraschenden Sieger. Los Angeles gewann dank einem Hattrick von Tyler Toffoli, inklusive zwei Toren in der letzten Minute, mit 3:1 und verhinderte, dass Colorado die Tabellenführung in der Western Conference übernahm. Jonathan Quick zeigte im Tor der Kings 32 Saves und war besonders zu Beginn gefordert.

"So wie so häufiger in der Vergangenheit hat Quick uns im Spiel gehalten und so haben wir zunehmend Vertrauen in unser Spiel geschöpft und sind immer besser reingekommen", resümierte Kings-Kapitän Anze Kopitar. "Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite, aber das haben wir uns verdient." Die Kings konnten erstmals seit Mitte Dezember wieder zwei Spiele in Folge gewinnen. Für die Avalanche war es die zweite Niederlage hintereinander. 

Video: LAK@COL: Toffoli verbucht ersten NHL Outdoor Hattrick

Die Gastgeber wollten von Beginn an zeigen, wer der Herr im Haus ist und entfachten viel Druck. Bereits in der ersten Minute tauchten Nathan MacKinnon und Gabriel Landeskog frei vor Kings-Torhüter Jonathan Quick auf. Nach zehn gespielten Minuten hatten die Avalanche ein Torschussverhältnis von 10:1 herausgeschossen, doch den Puck nicht im Netz untergebracht. 

"Wir kamen gut heraus hätten unsere Gelegenheiten besser nutzen müssen, dennoch hatten wir auch noch die Chance in die Overtime zu kommen", bedauerte MacKinnon.

Das schafften die Gäste, die sich zunehmend defensiv besser zeigten, in der 15. Minute. Tyler Toffoli staubte nach einem Pfostenschuss von Alex Iaffalo blitzschnell ab und ließ Philipp Grubauer im Tor der Avalanche keine Abwehrchance. Es war erst der fünfte Torschuss der Kings. Adrian Kempe hatte danach sogar die große Chance zu erhöhen, als er in der Mitte frei durchmarschierte, aber vor dem Tor verzog.

 

[Klicke hier für die komplette Berichterstattung der Stadium Series 2020 von NHL.com/de]

 

Im Mittelabschnitt wurde das Spiel taktischer und beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken. Das Übergewicht der Avalanche nahm etwas ab, aber wir von den Spielanteilen blieben sie dominant. Die Kings konnten aber ihrerseits ebenfalls Akzente setzen und das mehr, als es ihnen im ersten Drittel gelungen war. Doch beide Torhüter hielten sich zunächst schadlos, ehe Quick sich kurz vor der zweiten Pause erstmals geschlagen geben musste. Bei einem Kontakt mit MacKinnon verlor der Torhüter seinen Schläger. Als er sich bückte, um ihn wieder aufzuheben, schoss Samuel Girard aus dem Hintergrund über ihm zum 1:1 ein. 42 Sekunden standen noch auf der Uhr.

Das dritte Drittel begann mit einem Schock für die Avalanche. Grubauer musste nach einem unglücklichen Zusammenprall mit seinem Verteidiger Ian Cole in der 43. Minute nach 14 Saves verletzt vom Eis und wurde durch Pavel Francouz ersetzt. Colorado wirkte zunächst geschockt und ermöglichte dem Ersatz-Torhüter Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Als Kings-Stürmer Blake Lizotte in der 50. Minute wegen Haltens auf die Strafbank musste, wiederholte sich ein Szenario aus dem ersten Drittel. Nur weniger Sekunden später zogen auch die Avalanche eine Strafzeit. Diese Tatsache bescherte den Kings noch eine Überzahl für 17 Sekunden, in der Jeff Carter eine große Chance hatte, aber Francouz nicht überwinden konnte. Danach war Colorado wieder am Drücker, doch ein weiterer Treffer wollte für sie nicht fallen. 55 Sekunden vor Schluss dann die bittere Pille für die Avalanche. Kopitar gewann das Bully in der gegnerischen Zone und Toffoli zog ab. Der Puck schlug hinter Francouz, dem die Sicht versperrt war, im Netz zum 2:1 der Kings ein. 

"Diese Niederlage ist eine Enttäuschung. Man freut sich auf das Spiel, die Fans haben eine großartige Zeit, sind voller Erwartung und dann passiert uns so etwas", ärgerte sich Landeskog.

Toffoli setzte noch einen drauf, indem er 4,3 Sekunden vor dem Ertönen Sirene ins leere Tor zum Endstand einschoss und den ersten Hattrick in der NHL-Geschichte in einem Outdoor-Game vollbrachte.

"Es ist großartig, ich spiele schon lange mit ihm zusammen", lobte Kopitar seinen Teamkollegen. "Es ist etwas Besonderes, dass er einen Hattrick gemacht hat."

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