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Eichel wähnt die Sabres auf einem guten Weg

Buffalos Angreifer will in der neuen Saison den nächsten Schritt zum Elitespieler machen

von NHL.com/de @NHLde

NHL.com/de hat sich kürzlich mit einigen der besten Spieler aus der NHL getroffen und sie befragt, um einen Einblick in ein breites Themenspektrum zu bekommen.

In dieser Ausgabe Jack Eichel von den Buffalo Sabres.

Du bist längst kein Newcomer mehr in der NHL und hast auf Deinem Weg schon einige persönliche Erfolge zu verzeichnen. Bist Du nun bereit für den nächsten Schritt hin zum Elitespieler?

"Das ist mein erklärtes Ziel. Das Team glaubt an mich und ich bin es mir und den Jungs schuldig, als Spieler weiter zu reifen und zum Aushängeschild zu werden. Ich bin bereit dazu. Ich hatte einen guten Sommer und kann den Saisonstart kaum erwarten."

Video: CAR@BUF: Eichel erzielt seinen ersten NHL-Hattrick

Diese Entwicklung zu vollziehen, geschieht nicht über Nacht, sondern braucht Zeit. Bist Du Dir dessen bewusst?

"Natürlich. Das Ganze passiert abschnittsweise. Das hat man bei vielen talentierten Leuten in der Vergangenheit gesehen. Von daher versuche ich es ihnen gleichzutun."

Du wirkst so, als wärst Du selbst Dein härtester Kritiker. Muss das so sein, um den höchsten Standard zu erreichen?

"Ich denke schon. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass die Selbstkritik nicht ins Negative abdriftet. Es gibt einfach Tage, an denen es nicht gut läuft. Aber wenn man dann von sich behaupten kann, trotzdem alles gegeben zu haben, was möglich war, ist das auch in Ordnung. Ich versuche Kritik von Leuten, die nicht in meinem unmittelbaren Umfeld stehen, so weit als möglich auszublenden."

Video: BUF@NJD: Eichel schießt das Zweite bei Überzahl

Wie gehst Du mit Deiner gestiegenen Verantwortung um?

"Sie bringt vor allem die Verpflichtung mit sich, beständig auf einem hohen Niveau zu spielen. Jedes Mal, wenn man auf dem Eis steht, muss man den Schalter sofort umlegen und alles geben. Nur ab und zu gut sein zu wollen, geht nicht mehr. Es ist nötig für seine Aufgabe zu brennen."

Glaubst Du, dass es mit den Buffalo Sabres erkennbar aufwärts gehen wird?

"Ich bin da ziemlich optimistisch. Wir haben eine Reihe junger Spieler hinzubekommen, die ganz heiß darauf sind, ihr Können zu zeigen. Sie bringen Speed und Spielvermögen mit. Dahin geht generell der Trend in der NHL. Die Physis oder die Größe eines Spielers besitzen nicht mehr den hohen Stellenwert, wie noch vor ein paar Jahren."

 

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Wie wichtig sind Präsenz und Führungsstärke der Routiniers für die Entwicklung eines jungen Teams?

"Beides ist enorm wichtig. Veteranen müssen den Talenten den richtigen Weg zeigen. Wir haben einige erfahrene Spieler in der Mannschaft, die schon lange in der Liga dabei sind und für große und erfolgreiche Klubs aktiv waren. Von ihnen können die Jungen viel lernen."

Im Grunde gehörst Du selbst schon zu diesem Kreis, oder?

"Das stimmt. Jeder, der bereits einige Zeit in der Liga verbracht hat, kann Führungsspieler sein. Ich denke, dass ich über eine starke Persönlichkeit verfüge. Ich verlange viel von mir und den Jungs um mich herum, aber das ist gut so. Die jungen Spieler brauchen Vorbilder, an deren Seite sie wachsen."

 

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Welchen Tipp hast Du für Rasmus Dahlin parat, der vor seiner Rookie-Saison steht und den ein regelrechter Hype umgibt?

"Er sollte sich nicht überfordern lassen. Auf ihn strömt eine Menge ein, die Erwartungen sind riesig. Ich kenne ihn noch nicht gut genug, um sagen zu können, wie er das alles verkraftet. Aber ich bin zuversichtlich, dass er gut mit dieser Situation umgehen wird. Er ist ein ruhiger Typ, der sehr bedächtig spricht und sich in erster Linie um Eishockey kümmert. Wichtig ist, dass er sich in seinem neuen Umfeld schnell zurechtfindet. Dann kommt der sportliche Erfolg von allein."

Was ist in der neuen Saison drin für die Sabres?

"Zunächst einmal geht es darum, ein ordentliches Trainingscamp zu absolvieren. Dann müssen wir einen guten Saisonstart hinlegen. Das erfordert Arbeit und Hingabe in allen Bereichen. Das wird man von uns sehen, da gehe ich jede Wette ein. Grundsätzlich bin ich dafür, sich hohe Ziele zu setzen. Der Anspruch vor Beginn einer neuen Serie sollte deshalb immer sein, den Stanley Cup zu holen. Selbst wenn man den Gipfel nicht erklimmt, schafft man es vielleicht zumindest in die Nähe. Wenn wir jeden Tag ein Prozent zulegen, sind wir mit Sicherheit in einer glänzenden Lage."

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