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Webers Hammer zu wichtigen Sieg in Spiel 3

von Shawn Roarke / NHL.com

NASHVILLE - Das Lächeln war genauso groß, wie das Geschrei der 17.163 Fans in der Bridgestone Arena laut war.

Nashville Predators Verteidiger Shea Weber stand im Bullykreis rechts vom Tor der San Jose Sharks, die Arme ausgebreitet um Colin Wilson und Roman Josi zu empfangen. Er stand da für den Bruchteil einer Sekunde bevor sie ihn erreichten, das Lächeln wurde größer als er unverständlich seine Teamkollegen rief, seine Worte jedoch nicht seine Freude gingen im Lärm unter.

Weber hatte eben ein Shea Weber Tor erzielt - ein Hammer von Schlagschuss von zwischen den Bullykreisen. Es war Nashvilles erste Führung seit der 2:37 Minute im dritten Drittel von Spiel 1 und es war der Gamewinner beim 4-1 Sieg in Spiel 3 der Western Conference Zweitrundenserie am Dienstag.

Die Predators liegen in der Best-of-7 Serie mit 1-2 hinten und haben die Chance am Donnerstag in Spiel 4 auszugleichen (9 p.m. ET; CNBC, SN, TVA Sports2).

Wer weiß, ob das der Fall gewesen wäre, wenn Weber nicht beim Stande von 1-1 nach 14:44 Minuten im zweiten Drittel getroffen hätte. Die Predators hatten in den ersten 34 Minuten gut gespielt, doch sie waren nicht in der Lage sich von einem San Jose Team abzusetzen, das bei nummerischen Gleichgewicht auf dem Eis Nashville die Luft genommen hatte.

Doch bei etwas mehr Platz auf dem Eis, als sich jedes Team eine Strafzeoit eingehandelt hatte, machte Weber das, was er tun sollte.

Er nahm den Puck im oberen Slot an und schoss ihn so hart er konnte. Es war das 13. Playofftor in seiner NHL-Karriere, womit er die Predators Bestmarke von David Legwand einstellen konnte.

Der Puck flatterte als er von seinem Schläger kam, er peilte sein Ziel an, ging nach und nach in die Luft und war so schnell, dass die reagierende Fanghand von San Jose Torwart Martin Jones um den Bruchteil einer Sekunde zu spät dran war.

Weber kam zu seinem ersten Tor in dieser Serie nach zuvor elf Fehlversuchen.

Nashville Torwart Pekka Rinne stand auf der gegenüberliegenden Seite des Eises und begrüßte selbstverständlich das Tor. Er hatte seit der Saison 2005/06 unzählige Male eine Vielzahl davon im Training gesehen.

"Es war ein schönes Tor, Latte und rein", sagte Rinne. "Das war zur rechten Zeit und es war toll mitzuverfolgen wie er rein ging."

Auch weil dieses Tor der Wendepunkt im Spiel am Dienstag gewesen war und vielleicht, nächste Woche wissen wir mehr, die Serie gedreht hat.

Nashville hat in den ersten zwei Begegnungen nicht schlecht gespielt, doch eine 5-Tore Schlappe im ersten Spiel und zwei Gegentore in den letzten 2:40 Minuten von Spiel 2 hatten erstaunte Predators zurückgelassen, für die die Ausgangsposition in Spiel 3 ernster war als erhofft.

Sie hatten gut gespielt in dieser Serie, aber eben nicht gut genug.

"Das Schlimmste was passieren kann ist Frustration oder eine mentale Blockade", sagte Weber hinsichtlich Predators' verstärkten Bemühungen bei nummerischen Gleichgewicht zu treffen. "Ich glaube es war gut, dass wir diesen Morgen darüber gesprochen haben. Wir mussten das richtige tun. Spieler vors Tor bringen, dann wird der Puck auch den Weg ins Tor finden."

"Wir haben viel über Spiel 2 gesprochen. Uns gefiel einiges, was wir gemacht hatten, doch offensichtlich sprach das Resultat für sie. Letztendlich, wenn wir so weiterspielen, diesen Stil beibehalten, dann werden wir noch öfters erfolgreich sein."

Es ist eine Sache darüber zu reden, eine andere es umzusetzen. Anführer setzen es um und darum trägt Weber das 'C' für die Predators.

"Ich habe viel von ihm gelernt", sagte Linksaußen Filip Forsberg. "Schon die Art, wie er sich auf eine Partie vorbereitet, ist unglaublich. In den Playoffs legt er noch eine Schippe zu. Das ist faszinierend. Ich meine, dass er in den ersten drei Spielen [der Serie] gut gespielt hat. Er ist der Schlüssel in unserem Team und darum brauchen wir ihn."

Zu Beginn lief es nicht gut für Weber. Er und Josi wurden im ersten Drittel von San Jose Center Patrick Marleau bloß gestellt, verladen von Marleau bei einem Konter bevor der sich Rinne ausguckte und den Puck in den freien Kasten einschob.

Doch Weber schreckte niemals zurück. Er machte weiter, gewillt sein Team ins Spiel zurückzubringen.

Er hatte Hilfe.

Nashvilles beste Spieler waren am Dienstag ihre Besten. Linksaußen James Neal schoss den Ausgleichstreffer. Wilson, die Stanley Cup Playoff Offenbarung im vergangenem Frühling, markierte das dritte Tor. Forsberg, der 30-Tore Mann in der regulären Saison, schoss den letzten Treffer. Der erfahrene Mike Fisher kam auf sechs Torschüsse und einen Assist.

Doch Webers Fingerabdrücke waren überall bei diesem Sieg zu sehen. Er stand 24:02 Minuten auf dem Eis, 33 Sekunden weniger als Verteidiger Mattias Ekholm, der mit 24:35 Minuten den Predators-Bestwert hält. Er leitete drei Gegenangriffe ein und blockte Schüsse. Er führte emotional und physisch.

"Es macht [Weber] Spaß", sagte Forsberg. "Das war ganz wichtig. Er macht das das ganze Jahr über, hinten Schüsse abblocken und dann selbst Tore schießen. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir ihn haben."

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