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Weber will nicht in Subbans Fußstapfen treten

von Arpon Basu / NHL.com



BROSSARD, Quebec --
Sechs Jahre lang war Shea Weber, einer der meist geschätzten Verteidiger der NHL und mehrfacher Anwärter auf die Norris Trophy, Kapitän der Nashville Predators.

Nun, in der Folge des Blockbuster Trades, der ihn im Austausch für Abwehrspieler P.K. Subban zu den Montreal Canadiens brachte, hinterlässt er nicht die befürchtete Lücke bei in der Predators Hintermannschaft.

Doch kann er die Lücke bei den Canadiens schließen, die der beliebteste Spieler hinterlässt?

"Ich bin nicht P.K. Subban, ich versuche es nicht zu sein", sagte Weber. "Ich werde meine harte Arbeitseinstellung einbringen und versuchen Siege für mein Team einzufahren. Das größte, was ich tun möchte, ist gewinnen. Ich weiß, dass die dort eine gute Basis haben, offensichtlich einen der besten Keeper der Welt, einige Top Stürmer und ich bin einfach aufgeregt, der Truppe bezutreten."

Selbstverständlich erwarten die Canadiens von Weber nicht, Subban zu imitieren, sonst hätten sie den Trade nicht gemacht. General Manager Marc Bergevin ist über die Führungseigenschaften, Zähigkeit, Größe und den krachenden Schlagschuss begeistert, den Weber zu den Canadiens bringt.

Und auch die Canadiens Fans drückten in den sozialen Medien ihre Begeisterung über den Trade aus. Sie waren der größte Grund dafür, warum Weber begeistert ist, seine Karriere in Montreal fortzusetzen.

"Ich freue mich darauf, wie emotional die Fans sind", sagte er. Wenn du in das Bell Center kommst, was alle sagen werden, wenn du dir den Spielplan ansiehst, 'Wann spielen wir in Montreal?' Die Jungs freuen sich darauf, dort zu spielen, weil sie wissen, dass es laut werden wird. Es ist immer voll und die Fans sind sehr, sehr emotional."



Weber war der erste Predators Draft Pick, der jemals Kapitän wurde (Nach der Saison 2009-10). Nashville trat in 1998 der NHL bei und Weber wurde fünf Jahre später, beim NHL Draft 2003 in der zweiten Runde an Nr. 49 gezogen. Am 6. Januar 2006 debütierte er und es dauerte nicht lange, bis er in einem nicht gerade traditionellem Hockeymarkt das Gesicht der Predators wurde.

Er erlebte einige magere Saisons in Nashville und verlässt die Predators nun in einer Zeit, in der sie ein Wettbewerbfähiges Team stellen können.

"Daran zu denken, was ich durchgemacht habe, war sehr berührend", sagte er. "Ich wuchs dort wirklich auf. Ich habe insgesamt elf Jahre dort verbracht und es wäre nicht menschlich von mir zu sagen, dass ich es nicht vermissen würde. Aber gleichzeitig ist es jetzt Vergangenheit und ich muss darauf schauen, was vor mir liegt und die Situation ist, dass ich nach Montreal gehen werde. Sie wollen gewinnen und sie wollen die richtigen Dinge tun, um ein siegreiches Team zusammenzustellen. Also bin ich froh darüber, ein Teil davon zu sein."

In Anbetracht dessen, wie viel Zeit Weber in Nashville verbracht hat, war sein letztes Spiel im Predatorsdress sehr enttäuschend. Die Predators unterlagen den San Jose Sharks in Spiel 7 der zweiten Runde der Western Conference mit 5-0 und Weber stand bei jeden Sharkstor auf dem Eis.

"Natürlich denke ich daran, du schaust zurück", sagte er. "Aber das ist ein Spiel und das steht nicht für eine Karriere oder ein Jahr. Es war ein schweres Spiel und es war ein schweres Spiel für viele Leute. Sowas passiert in jedem Sport und wenn es passiert, dann war es nicht deine Nacht. Manchmal hat man solche Tage und es klappt nichts. Diese Entscheidungen, die du da draußen in Sekundenbruchteilen triffst sind die Falschen und alles läd sich auf dir ab. Früher hätte mich das bestimmt etwas mehr beeinflusst, aber ich denke, dass du realisieren musst, dass du davon lernen musst und gestärkt aus der Sache rausgehst."

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