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Was sich die 31 NHL-Teams zu Weihnachten wünschen

Wir haben eine nicht ganz ernst gemeinte Wunschliste für die Mannschaften der Liga erstellt

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Für das Weihnachtsfest werden bekanntermaßen sehr viele Wunschzettel geschrieben. Jeder träumt dabei von ganz unterschiedlichen Dingen. Da bilden auch die 31 NHL-Teams keine Ausnahme. Wir haben aus diesem Anlass heute eine fiktive und nicht ganz ernst gemeinte Liste erstellt, worüber sich die Verantwortlichen und Fans eines jeden Klubs am meisten freuen dürften.

Anaheim Ducks: Ein Ende dieses unglaublichen Verletzungspechs, welches das Franchise schon seit Monaten verfolgt.

Arizona Coyotes: Sportlich gefühlt in der Dauerkrise würden sich die Verantwortlichen sicherlich über mehr Zuschauer bei den Heimspielen freuen.

Boston Bruins: Wenn das Management eine Vertragsverlängerung mit dem bereits 40-jährigen, aber immer noch toll aufspielenden Zdeno Chara hinbekäme, wären in Boston bestimmt alle glücklich.

Buffalo Sabres: Der Neuaufbau der Mannschaft läuft zäher als gedacht. Mehr Geduld mit allen Beteiligten wäre ein Herzenzwusch in Westen des Bundesstaates New York.

Calgary Flames: Die ständigen Spekulationen rund um den angedachten Arenaneubau sollten doch bitteschön möglichst bald ein glückliches Ende finden.

Carolina Hurricanes: Der Titelträger des Jahres 2006 durchschreitet seit Jahren sportlich ein tiefes Tal. Trotz aller erfolgsversprechenden Kaderumstrukturierungen. Eine Playoff-Teilnahme im Frühjahr 2018, und alle in Raleigh würden wieder strahlen.

Chicago Blackhawks: Stürmer Marian Hossa leidet seit Saisonbeginn unter starken gesundheitlichen Problemen. Möge er bald wieder vollständig genesen.

Colorado Avalanche: Der Neuaufbau des Teams ging zuletzt schon ganz gut voran. Bis zu den Playoffs wird es allerdings vermutlich in diesem Jahr noch nicht wieder reichen. Mehr Geduld aller Fans wäre daher ein schönes Geschenk für die Macher in Denver.

Columbus Blue Jackets: Coach John Tortorella wirkte in den letzten Wochen häufiger sehr unzufrieden und entnervt, wenn es für sein Team einmal wieder eine Niederlage setzte. Ein besseres Nervenkostüm für den Trainer wäre daher willkommen.

Dallas Stars: Nach bitteren Zeiten wären mit einer Rückkehr in die KO-Runde im kommenden Frühjahr alle Beteiligten sehr glücklich. Das Potential dazu hat das Team ohne Zweifel.

Detroit Red Wings: Eine neue Halle bekam das Franchise aus der Motorstadt ja bereits pünktlich zum Saisonstart zur Verfügung gestellt. Ein guter, neuer Verteidiger wäre daher ein vergleichsweise bescheidener Wunsch zum Weihnachtsfest in diesem Jahr.

Edmonton Oilers: Nach einem bitteren Saisonstart für die ambitioniert angetretenen Oilers wären alle Beteiligten hier zufrieden, wenn die Mannschaft endlich wieder konstant an die Form der Spielzeit 2016/17 anknüpfen könnte.

Florida Panthers: Mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Schon seit Jahren spielt das Team ordentlich. Trotzdem fliegt das Franchise immer noch unter dem Radar vieler Beobachter, kämpft mit einem Imageproblem außerhalb Floridas. Mehr Respekt und Anerkennung der guten Leistungen wären daher bei den Panthers willkommen.

Los Angeles Kings: Als Titelanwärter in die Saison 2016/17 gestartet, dann aber nicht einmal in die Playoffs eingezogen. Logisch, was sich die Kings wünschen. Ein Anknüpfen an die Erfolgsjahre unter Coach Darryl Sutter wäre eine Herzenzangelegenheit.

Minnesota Wild: Eine Zeitreise zurück in die Saison 2002/03 wäre für die Organisation ein Traum. Damals zog Minnesota als junges Team in der Liga bis ins Western Conference-Finale gegen Anaheim ein. Dies erneut zu erreichen oder mehr würde alle glücklich machen.

Montreal Canadiens: Torhüter Carey Price ist der große Rückhalt für Montreal. Er braucht jedoch unzweifelhaft mehr Unterstützung, wenn die sportlichen Wünsche am Ende der Runde in Erfüllung gehen sollen.

Nashville Predators: Nach dem überraschenden Erreichen des Stanley Cup-Finales im vergangenen Frühsommer hat die Organisation streng genommen aktuell natürlich nur einen offenen Wunsch: Der Titelgewinn im Jahre 2018.

New Jersey Devils: Der vielversprechende Saisonstart in die Runde 2017/18 lässt einen Einzug des Teams rund um Jungstar Nico Hischier in die Playoffs realistisch erscheinen. Darf man sich in Jersey schon mehr wünschen? Besser erst einmal bescheiden bleiben an der Ostküste.

New York Islanders: Eine neue Arena wurde in diesen Tagen bereits vertraglich fixiert. Bleibt als Wunsch neben einer Rückkehr in die KO-Runde eigentlich nur die Verlängerung mit Teamkapitän John Tavares, dessen Vertrag aktuell am Saisonende auslaufen würde.

New York Rangers:  Die Defensive muss stabilisiert werden. Lediglich drei Teams ließen zuletzt mehr Torschüsse auf den eigenen Kasten zu als die Blueshirts, die sich hier auf die Stärke von Goalie Henrik Lundqvist aktuell zu häufig verlassen müssen.

Ottawa Senators: Nach der Niederlage im Conference Finale gegen die Pittsburgh Penguins gilt es für die Hauptstädter den nächsten Schritt zu machen. Aktuell läuft es jedoch alles andere als ideal für das Team. Eine annähernde Wiederholung der Vorjahresleistung wäre daher schon ein großer Wunsch in Ottawa.

Philadelphia Flyers: Mehr Geduld wird in der Stadt der brüderlichen Liebe gebraucht. Der Kader verbirgt einiges an Potenzial. Doch im nächsten Frühjahr wird es mit der Endrunde knapp. Da heißt es geduldig und bescheiden bleiben, das im Aufbau befindliche nicht durch Ungeduld frühzeitig zu gefährden.

Pittsburgh Penguins: Wenn ein Team den Titel bereits zwei Mal in Folge gewonnen hat, dabei jeweils den wertvollsten Spieler der Playoffs stellte, dann ist der Wunsch klar: Eine Wiederholung im Frühsommer.

San Jose Sharks: Im Frühjahr 2016 erreichen die Westküstler noch das Stanley Cup-Finale gegen die Penguins. In der Vorsaison konnten die Kalifornier an diese Leistungen letztendlich nicht erneut anknüpfen. Eine Rückbesinnung auf das Jahr davor dürfte für das Franchise die Motivation bilden es im Jahre 2018 erneut mit einem ernsten Anlauf auf den Cup hinzubekommen.

St. Louis Blues: Noch nie konnten die Blues den Cup in den Nachthimmel stemmen. Und das, obwohl sie schon häufiger zum Favoritenkreis zählten. So auch in diesem Jahr. Zumindest die Meisterschaft im Westen sollte drin sein. Und hat man das große Finale dann erst einmal erreicht, dann ist traditionell immer alles möglich.

Tampa Bay Lightning: Ruhe und Selbstvertrauen. Sportlich läuft es für Steven Stamkos und Co. in diesem Jahr bisher nach Plan. Jetzt heißt es die Nerven zu bewahren. Dann steht einem langen Anlauf in Richtung Lord Stanleys Cup diesmal eigentlich nichts im Wege.

Toronto Maple Leafs: Offensiv passt alles in Toronto. Auston Matthews und Kollegen liefern. Nur in der Defensive wünschte ein Fan sich manchmal etwas mehr Klasse auf dem Eis. Gegen den einen oder anderen Defensivspezialisten hätte Mike Babcock daher vermutlich nichts einzuwenden.

Vancouver Canucks: Der Neuaufbau der Organisation braucht Zeit. Der Auftakt ist vielversprechend angelaufen. Eine Vertragsverlängerung mit General Manager Jim Benning wäre da ein passendes Geschenk für die Beteiligten.
Vegas Golden Knights: Wer als Expansion Franchise so herausragend startet, der wäre wohl schlicht unverschämt, wenn er sich noch mehr wünschen würde. Wenn dann vielleicht etwas weniger Verletzte.

Washington Capitals: Seit Jahren läuft es in der Hauptrunde gut für Washington, in den Playoffs kam dann zumeist das rasche Aus. In diesem Jahr glänzt das Team bisher nicht gerade in den ersten Monaten. Ein Wunsch nach einem längeren Lauf in den Playoffs erscheint da mehr als logisch.

Winnipeg Jets: Sportlich trägt der Aufbau des Teams inzwischen deutlich erkennbare Früchte. Der geduldige Aufbau scheint sich auszuzahlen. Nun heißt es in erster Line schön bescheiden zu bleiben und nicht gleich zu viel zu verlangen. Ein Einzug in die KO-Runde im Frühjahr wäre schon ein schöner Erfolg für das Franchise.

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