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Vanek verhilft Wild zum dritten Erfolg unter dem neuen Coach

von Derek Van Diest / NHL.com

EDMONTON. Die Minnesota Wild bleiben unter ihrem neuen Coach John Torchetti ungeschlagen. Am Donnerstagabend (Ortszeit) gewannen sie mit 5-2 bei den Edmonton Oilers. Es war der dritte Erfolg beim Road Trip nach Kanada hintereinander.

Der Deutsche Center Leon Draisaitl stand für die Oilers fast 20 Minuten auf dem Eis, konnte jedoch keine entscheidenden Impulse geben. Bei den Wild kam der Schweizer Rechtsaußen Nino Niederreiter auf knapp 13 Minuten Einsatzzeit und blieb ebenfalls ohne Punkte.

Das Team aus Minnesota ist wieder in der Erfolgsspur: In jedem Spiel unter der Leitung ihres neuen Trainers erzielten die Wild fünf Tore. Torchetti hatte am Wochenende Mike Yeo nach einer desaströsen Serie von 13 Niederlagen in 14 Partien abgelöst.

Jason Pominville, Matt Dumba, Thomas Vanek, Mikael Granlund und Charlie Coyle trafen für die Wild (26-22-10). Torhüter Darcy Kuemper machte 31 Saves.

Connor McDavid und Nail Yakupov waren die Torschützen für Edmonton (22-31-6), die nun bei drei Matches hintereinander den Kürzeren gezogen haben. Goalie Cam Talbot verbuchte 22 Saves.

Der Führungstreffer für Minnesota resultierte aus einem Überzahlspiel. Pominville bekam einen Abpraller nach einem Schuss von Vanek auf den Schläger und ließ Talbot im Tor der Oilers keine Abwehrchance.

Der Ausgleich fiel jedoch nur 28 Sekunden später. Der derzeit überzeugend aufspielende Rookie McDavid vollendete souverän eine zwei gegen eins Situation. Die erneute Führung für Minnesota fiel wiederum bei einem Powerplay. Torschütze diesmal war Dumba.

Die Wild konnten ihre Führung jedoch nicht in die Drittelpause retten. Yakupovs Schuss 2:41 Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts zischte an Kuempers Schulter vorbei in die Maschen.

Im zweiten Abschnitt schlug dann der große Moment des Österreichers Thomas Vanek. Nach Zuspiel von Kapitän Mikko Koivu markierte er das 3-2 und brachte die Wild damit in seinem 800. Einsatz in der NHL auf die Siegerstraße.

Den vermeintlichen Ausgleich zum 3:3 wenige Minuten später durch Taylor Hall erkannten die Schiedsrichter nicht an, was zu einem Pfeifkonzert in der Halle führte. Nachdem kurze Zeit danach Kuemper mit einer Glanzparade gegen Yakupov den Vorsprung rettete, war Edmontons Widerstand gebrochen.

Granlund machte schließlich mit dem 4-2 den Sack zu. Coyle gelang drei Minuten vor dem Ende noch ein Empty-Net-Goal.

Für die Oilers steht ab Samstag (Ortszeit) gegen die Colorado Avalanche das fünfte von sechs Heimspielen in Folge auf dem Spielplan.

Die Wild kehren nach ihren drei überaus erfolgreichen Gastspielen in Kanada in heimische Gefilde zurück. Gegner am Sonntag (Ortszeit) in einem Match der Stadium Series ist kein geringerer als der amtierende Stanley-Cup-Champion Chicago Blackhawks.

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