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Trophy Analyse: Karlsson wieder Norris Favorit

von Brian Compton / NHL.com

Die Ottawa Senators sind in Gefahr die Stanley Cup Playoffs 2016 zu verpassen. Sie gehen in das Spiel am Mittwoch mit fünf Punkten Rückstand auf die Detroit Red Wings am zweiten Wild Card Platz der Eastern Conference.

Aber kaum einer kann bezweifeln, dass die Senators ohne Verteidiger Erik Karlsson nicht einmal in der Nähe eines Playoffplatzes wären.

Karlsson ist weiterhin der gefährlichste Offensivverteidiger in der NHL; er ist gemeinsam mit anderen Dritter in der Liga unter allen Feldspielern mit 68 Punkten (11 Tore, 57 Assists) in 68 Spielen. Er absolviert im Durchschnitt pro Spiel 29:10 Minuten Eiszeit, die meiste in der NHL. Er hat 24 Punkte im Powerplay erzielt.

Trotz der Situation Chancen sind da, wenn Karlsson auf dem Eis ist.

Mit einem Viertel von der Saison 2015-16 noch zu absolvieren, bleibt Karlsson der erste Anwärter auf den Gewinn der Norris Trophy als der beste Verteidiger der Liga.

"[Karlsson] ist wie alle großen Spieler … manchmal wird ihre größte Stärke zu ihrer größten Schwäche", sagte Senators Trainer Dave Cameron der Ottawa Sun. "Was ich damit meine ist, dass sie in der Lage sind, den Puck zu verschiedenen Zeiten nehmen und einfach losziehen und dominieren. Manchmal wenn das Spiel eng wird und die Mannschaft hat Schwierigkeiten, dann nehmen sie den Puck und dann versuchen sie zu viel zu machen.“

"Das ist eine Sache der Reife. Jeder große Spieler hat das gemacht; das ist das was sie besonders macht. Sie wollen die dominierende Kraft zu dieser Zeit sein. Wenn sie vollentwickelt sind, dann beginnen sie das Spiel ein bisschen zu lesen, mit Tendenz zum [Verstehen] weniger ist mehr. Aber immer noch, zu der Zeit, wenn das Spiel am Laufen ist, dann wollen sie nicht runter vom Eis. Sie wollen den Puck; sie wollen den Unterschied ausmachen.“

"Natürlich [Karlsson] ist gewachsen über die Jahre und er wird immer besser darin. So viel wie er talentiert ist, seine größten Stärken sind seine Konkurrenzfähigkeit und wie elegant er ist. Er bekommt es."

Karlsson hat die Norris schon in 2012 gewonnen und wieder in der vergangenen Saison, als er 66 Punkte und eine Plus 7 in 82 Spielen erreichte. Er ist auf einem guten Weg sie zum dritten Mal zu gewinnen.

FINALISTEN

Drew Doughty, Los Angeles Kings: Doughty schneidet schnell in die Führung von Karlssons Norris Trophy. Der 26-Jährige verbuchte seinen 30. Assist der Saison am Montag und rangiert als Dritter in der NHL mit einer durchschnittlichen Eiszeit vom 28:22 pro Spiel. Doughty kommt auf 43 Punkte in 65 Spielen und eine Plus 19.

"Natürlich will ich in das Rennen eingreifen und offensiv spielen, so viel wie ich kann, aber die Priorität Nummer 1 ist die besten Spieler des anderen Teams auszuschalten und ich übernehme eine große Verantwortung dafür", erzählte Doughty USA Today.

Brent Burns, San Jose Sharks: Burns erreichte 60 Punkte in der vergangenen Saison, die produktivste seiner NHL-Karriere. Er ist dabei diese Marke zu übertreffen.

Burns hat vier Tore und fünf Assists während einer fünf Spiele dauernden Punkteserie und geht ins Spiel am Donnerstag gegen die New Jersey Devils (10:30 p.m. ET; MSG+, CSN-CA, NHL.TV; Fr. 4:30 Uhr MEZ) mit 60 Punkten. Er führt alle Verteidiger mit 24 Toren an und am Montag wurde er der Erste, der mehr als 23 Tore in einer Saison erzielte seit Mike Green 31 Mal für die Washington Capitals in 2008-09 traf.

"Wir sind Kreaturen der Routine, glaube ich“, sagte Burns. "Wir machen das Gleiche jeden Abend. Ich glaube ich hatte 19 Spiele ohne ein Tor. Du bist irgendwie so die Welle zu reiten. Die Jungs haben gut gespielt. Sie haben gute Spielzüge gemacht und viele Male war ich Empfänger von vielen guten Spielzügen.“

EBENSO IM MIX: John Klingberg, Dallas Stars; Ryan Suter, Minnesota Wild; Duncan Keith, Chicago Blackhawks.

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