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"Triplets" an 53,3% der Playofftore beteiligt

von Rob Vollman / NHL.com

Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Tampa Bay Lightning in den ersten zwei Runden der Stanley Cup Playoffs war ihre Topsturmformation mit Alex Killorn, Tyler Johnson und Nikita Kucherov, gegen die weder die Detroit Red Wings noch die New York Islanders etwas ausrichten konnten.

Ondrej Palat ersetzte einige Male Killorn auf dem linken Flügel, vor allem in Spiel 2 und 3 gegen die Islanders, doch die meiste Zeit in den Playoffs spielte die ursprüngliche Formation zusammen und war die effektivste in der NHL.

Man darf davon ausgehen, dass die Pittsburgh Penguins ihr besonderes Augenmerk auf sie werfen werden, wenn sie im Eastern Conference Finale auf die Lightning treffen.

Spiel 1 findet am Freitag im Consol Energy Center statt (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports).

Wenn man in vier Kategorien die Statistiken von Tampa Bays Topreihe mit den ersten Sturmformationen der anderen Teams in den Playoffs 2016 vergleicht, wird deutlich wie wertvoll sie sind.

TREFFER

Keine andere Reihe hat mehr Tore erzielt, auch nicht prozentual zu den Gesamttreffern eines Teams, als Killorn, Johnson und Kucherov. Die drei schossen in zehn Spielen 16 von den 30 Treffern der Lightning (53,3 Prozent). Das ist mehr als doppelt soviel wie in der regulären Saison, als sie in 82 Partien an 58 von 224 Toren beteiligt gewesen waren (25,9%).

Die zweiteffektivste Sturmreihe war die der Washington Capitals mit Alex Ovechkin, Nicklas Backstrom und T.J. Oshie (13 Tore) gefolgt von jener der San Jose Sharks mit Joe Pavelski, Joe Thornton und Tomas Hertl (12).

Es waren auch noch zwei weitere Reihen für mindestens die Hälfte der Treffer ihrer Mannschaft verantwortlich: Reilly Smith, Nick Bjugstad und Jussi Jokinen von den Florida Panthers (7 von 14 Tore) sowie Chris Kreider, Derek Stepan und Mats Zuccarello von den New York Rangers (5 von 10 Tore).

TORE BEI GLEICHER MANNSTÄRKE

Einige Reihen bestritten mehr Spiele und bekamen mehr Eiszeit, vor allem bei Überzahl der eigenen Mannschaft. Dementsprechend ist es sinnvoll die Trefferquote der Reihen zu vergleichen, wenn sie mit gleicher Mannstärke auf dem Eis standen.

Killorn, Johnson und Kucherov kamen zusammen auf 10,0 Punkte pro 60 Minuten bei gleicher Mannstärke. Im Vergleich dazu brachten es San Joses und Washingtons Topreihen auf 5,2 Punkte pro 60 Minuten.

Die einzige Formation, die eine bessere Ausbeute als Tampa Bay's Topreihe vorweist, ist die mit Jason Pominville, Nino Niederreiter und Erik Haula von den Minnesota Wild. Sie kamen auf 12,3 Punkte pro 60 Minuten in der ersten Runde der Western Conference gegen die Dallas Stars.

TORDIFFERENZ

Wann auch immer Tampa Bays erste Sturmformation auf dem Eis stand, es hatte Auswirkungen auf die Torausbeute auf beiden Seiten.

Wenn Kucherov in den Playoffs auf dem Eis stand, lautete das Torverhältnis 20-3 zugunsten der Lightning. Das ist die größte Tordifferenz in der Liga. Ohne ihm lautete das Torverhältnis 16-10. Ähnlich sieht es bei Tampa Bay aus, wenn Johnson (18-4) oder wenn Killorn (14-4) auf dem Eis waren.

Jene Stürmer, die Kucherov noch am nächsten kamen, spielen in Washington und San Jose. Mit Ovechkin brachten es die Capitals auf ein Torverhältnis von 19-5, ohne ihm auf 17-10. Bei den Sharks lautet die Differenz 17-6 mit Thornton und 22-19 ohne ihm auf dem Eis.

SCHUSSVERSUCHE

Die einzige Einzelstatistik, bei der Tampa Bays Topreihe die Liga nicht dominiert, basiert auf den abgegebenen Schussversuchen.

Mit Kucherov auf dem Eis kamen die Lightning auf 167 zu 132 Schussversuche, was einem SAT von +35 entspricht. Johnson hat ein SAT von +24 und Killorn von +36.

Das sind sehr gute Zahlen, aber nicht die besten. Diese Auszeichnung geht an Jonathan Huberdeau, Jaromir Jagr und Aleksander Barkov von den Florida Panthers, die es auf ein SAT von +65, +55 und +52 in der ersten Runde der Eastern Conference gegen die Islanders gebracht haben.

Auch Washingtons erste Reihe liegt vor der aus Tampa Bay. Ovechkin, Backstrom und Oshie weisen jeweils ein SAT von +57, +38 und +34 aus.

Auch die Stars haben eine Sturmformation, die es bei Schussversuchsdifferenz mit jener der Lightning aufnehmen kann - es handelt sich aber nicht um Jamie Benn's Reihe.

Radek Faksa, Ales Hemsky und Antoine Roussel bringen es auf ein SAT von +38, +35 und +28.

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