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Tampa Bay ziehen ohne Schlüsselspieler ins Conference Finale ein

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

TAMPA - Anton Stralman wurde am 25. März verletzt als die Tampa Bay Lightning gegen die New York Islanders gespielt hatten. Er kämpfte vor dem Tor und sein linkes Bein knickte unter ihm weg, als er auf das Eis fiel. Diagnose: gebrochenes Wadenbein. Zeitfenster: unbekannt.

Steven Stamkos wurde am 31. März verletzt, nachdem die Lightning gegen die Montreal Canadiens spielten. Sein rechter Arm war schwer und geschwollen nach einer Übungseinheit nach dem Spiel, also begab er sich in medizinische Behandlung. Er wurde am 4. April operiert. Diagnose: ein Blutpfropfen. Zeitfenster: ein bis drei Monate.

Zu diesem Zeitpunkt sah es schlecht aus, dass die Lightning in das Eastern Conference Finale zurückkehren würden, geschweige denn in nur zehn Spielen. Stralman war ein Verteidiger aus dem Top Paar. Stamkos war ihr Kapitän und führender Torjäger. Um in den Stanley Cup Playoffs viel zu erreichen, bist du darauf angewiesen auf der Strecke Gesundheit und Glück zu haben und die Lightning hatten beides nicht, bevor sie überhaupt gestartet sind.

"Du brauchst viele Dinge, die richtig laufen müssen, um einen guten Lauf zu bekommen", sagte Lightning Center Brian Boyle. "Das ist schon etwas Gegenwind."

Aber die Lightning haben dem bisher Stand gehalten. Sie eliminierten die New York Islanders in der zweiten Runde mit einem 4-0 Sieg in Spiel 5 in der Amalie Arena am Sonntag nachdem sie die Detroit Red Wings in der ersten Runde in ebenfalls fünf Spielen ausgeschaltet hatten.

Die Lightning haben lange genug ausgehalten um die Rückkehr von Stralman und Stamkos zu feiern und jetzt könnten sie mindestens Stralman zum Conference Finale zurück haben, was sie zu noch formidableren Anwärtern machen würde. Trainer Jon Cooper sagte er hoffe Stralman würde zu Spiel 4 oder 5 der zweiten Runde bereit sein. Er war es nicht, aber Cooper sagte er hätte keinen Rückfall erlitten. Stamkos ist schwieriger zu terminieren aufgrund der Natur seiner Verletzung aber er wäre im Zeitfenster. Man wisse es nie.

"Alles war, 'OK, es ist schwierig damit umzugehen, aber es ist nicht vorbei'”, sagte Cooper. "Weil diese Jungs so ein wichtiger Teil für unsere Mannschaft sind, ist es so als ob sie unser Mantra geworden wären. Unsere Saison ist nicht vorüber ohne dass diese Jungs in der Lage gewesen wären, das Eis zu betreten und es selbst zu bestimmen, wann es vorbei ist. Die Jungs investieren in das."

Es ist eine großartige Geschichte und sie beginnt von Neuem. Nachdem sie im vergangenen Jahr das Stanley Cup Finale erreicht haben und bis auf zwei Siege an den Gewinn der Meisterschaft heran gekommen sind, nachdem sie 26 von 28 möglichen Spielen absolviert haben, strauchelten die Lightning zu Beginn der regulären Saison. Sie hatten bis 10. November eine Bilanz von 7-8-2 und bis 5. Januar 19-17-4.

"Natürlich sind wir nicht so in die reguläre Saison gestartet, wie wir uns das vorgestellt hatten", sagte Cooper.

Schlüsselspieler sind einige Zeit wegen Verletzungen ausgefallen: Jason Garrison, Tyler Johnson, Ondrej Palat. Zur selben Zeit war Jonathan Drouin, der dritte Zug beim NHL Draft 2013, nicht einmal im Kader. Er fragte nach einem Wechsel, verweigerte sich für Syracuse in der American Hockey League zu spielen und wurde suspendiert.

"In einer verrückten Art war es ein Neustart für uns und jetzt müssen wir überleben ohne wichtige Spieler in dieser Mannschaft", sagte Cooper. "Natürlich ist es nicht optimal solche wie einen Stamkos und einen Stralman ersetzen zu müssen, aber ich glaube ein Jahr mit Verletzungen umzugehen hat unserer Einstellung natürlich geholfen."

Die Lightning haben die reguläre Saison nicht stark beendet. Sie kamen auf 7-9-1 in ihren letzten 17 Spielen, 3-5-0 in ihren letzten acht. Aber sie haben so gut in ihren ersten beiden Runden agiert, man hat gar nicht bemerkt, dass Stralman und Stamkos fehlten. Sie waren unvollständig, aber haben irgendwie vollständig gewirkt, weil sie so viel Tiefe im Kader haben, besonders jetzt, weil Drouin, der in den Minors spielte, nachdem er nicht getraded wurde und nach der Operation von Stamkos zurückkam, damit begonnen hat sein Talent zu zeigen.

Beginnen beim Tor. Ben Bishop ist ein Vezina Trophy Finalist der nicht nur den Puck abwehrt, sondern ihn auch bewegt, Forechecks vermeidet, Konter vorbereitet. Er hat einen Gegentorschnitt von 1,89 und 93,8 Prozent Fangquote in den Playoffs, Dritter unter den verbliebenen Torhütern. Er kommt auf zwei Shutouts, Erster mit anderen, alle in entscheidenden Spielen.

Schau auf die Verteidigung. Victor Hedman ist der klare Anführer. Er absolviert Minuten und macht Spielzüge auf dem ganzen Eis und er war weniger aggressiv ohne Stralman, sein gewöhnlicher dauerhafter Partner. Garrison erzielte einen Treffer in Verlängerung in Spiel 4 dieser Serie. Cooper hat so viele Optionen; er hat acht Verteidiger in diesen Playoffs eingesetzt und häufig sieben im Kader.

Jetzt die Stürmer. Da sind die Torjäger: Nikita Kucherov (neun Tore, Erster der NHL), Johnson (13 Punkte, Zweiter in der NHL), Alex Killorn (neun Punkte), Drouin (neun Punkte). Da gibt es entschlossene und erfahrene Leute: Boyle, Ryan Callahan. Da gibt es defensive Künstler: Palat, Valtteri Filppula.

"Das ganze Jahr wussten wir, dass wir ein gutes Team haben", sagte Callahan. "Natürlich sind einige wichtige Jungs unseres Kaders gerade jetzt außer Gefecht. Es ist eine Möglichkeit für andere Jungs einen Schritt zu machen und reinzukommen und vielleicht ein paar Minuten mehr zu spielen und die Jungs haben ihre Chance ergriffen."

Ja, die Lightning hatten ohne Zweifel die leichteren Gegner in der Atlantic Division und müssen im Conference Finale stärker werden, egal ob sie gegen die Pittsburgh Penguins oder die Washington Capitals spielen werden. Aber sich in zehn Spielen durchzusetzen ist imposant, besonders unter den Umständen. Sie können noch besser werden, besonders wenn Stralman, Stamkos oder beide zurück sind.

"Sie sind Anführer in unserer Mannschaft, Schlüsselleute, die so viel für uns machen", sagte Boyle. "Um es kurz zu machen, sie konnten uns nicht helfen. In einer persönlichen Ebene fühlst du für diese Jungs mit. Jeder hat eine richtig gute Arbeit gemacht, diese Lücke zu füllen und sein Spiel zu verbessern für den Rest der Jungs und genauso für die beiden. Wir wollen hier noch so lange wie möglich spielen."

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