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Stars kämpfen gegen Blues ums Überleben

von Steve Hunt / NHL.com

DALLAS – Wenn die Dallas Stars die Best-of-7 Serie, in der die St. Louis Blues 3-2 führen, verlängern wollen, müssen sie endlich im Powerplay treffen.

Die Stars verloren Spiel fünf am Samstag im American Airlines Center 4-1 und nutzten keins ihrer beiden Powerplays und nur eins von 16 in der Serie. Bei ihrem Sieg nach sechs Spielen in Runde eins gegen Minnesota, nutzten sie vier von 19.

Während der regulären Saison nutzte Dallas 22,1% seiner Powerplays und war damit auf Platz vier der NHL.

Die Stars bekamen ihr erstes Powerplay am Samstag erst nach 4:38 im dritten Drittel, als Blues Kapitän David Backes beim stand von 3-1 wegen Haltens raus musste.

„Es war ein guter Zeitpunkt dafür“, bestätigte Stars Verteidiger Alex Goligoski. „Wir haben einfach nicht genug herausgespielt, wir haben keine klaren Chancen erarbeitet. Es war ein bisschen unsauber. Es sah aus, als würde die Scheibe nicht dahin gehen wo wir wollten, er versprang uns zu oft. Das müssen wir natürlich besser machen.“

Die Stars kamen in Spiel fünf auf drei Schüsse in zwei Powerplays. Aber Dallas Trainer Lindy Ruff sagte, das wäre einfach Scheibenglück.

„Der Pass der Jamie Benn über den Schläger sprang“, erinnert sich Ruff. „Dann das gleiche bei Jason Spezza. Für mich ist das einfach nur Pech. Dann muss man zwei Mal neu aufbauen und dann muss man auch schon wieder fast wechseln. Dann sah es am langen Pfosten bei Ales Hemsky ganz gut aus und die Scheibe rutschte ihm gegen Ende des zweiten Powerplays vom Schläger.“

Dallas nutzte in den Playoffs zuhause eins von 22 Powerplays.

Patrick Sharp erzielte am Donnerstag im Scottrade Center, beim 3-2 Sieg nach Verlängerung in Spiel vier, das einzige Powerplaytor er Stars in dieser Serie, nach 12 Fehlversuchen.

Sharp ist einer von vier Stars mit einem Powerplaytor in diesen Playoffs, eine Gruppe ohne Jamie Benn, der diese Saison 17 Mal in Überzahl traf und damit auf Platz zwei der NHL war, nur hinter Alex Ovechkin von den Washington Capitals (19).

Patrick Eaves, der in den letzten vier Spielen wegen einer Beinverletzung aus Spiel eins fehlte, führt Dalls mit zwei Powerplaytoren an.

Benn blieb in dieser Serie in drei Spielen ohne Punkt, zwei Mal zuhause.

„Wir sind nicht wirklich frustriert wegen des Powerplays“, beteuerte Benn. „Wir müssen einfach zu fünft als Einheit da raus und versuchen einen Unterschied zu machen.“

Goligoski sagte, man müsse den Blues auch anerkennen, dass sie diese Saison mit 85,1% auf Platz drei der NHL in Unterzahl lagen.

„Sie sind stark in Unterzahl“, sagte Goligoski. „Ihre Stürmer leisten viel in Unterzahl, machen Druck, positionieren die Schläger gut und stehen richtig. Ich denke man sieht, dass sie uns nach außen

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