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5.10. Spiel-Vorschau: Derby in Kalifornien

Am Freitagabend kommt es zum Kräftemessen der Kings mit den Sharks, Hurricanes zu Gast in Columbus

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Nachdem es am Donnerstagabend zehn Begegnungen in der NHL gab, steht am Freitagabend ein vergleichsweise kleines, aber feines Programm auf dem Spielplan. Die Los Angeles Kings begehen ihre Saisoneröffnung auf heimischem Eis mit einem attraktiven, innerkalifornischen Derby gegen die San Jose Sharks und in Ohio treffen die Columbus Blue Jackets, nach ihrem Auftakterfolg gegen die Detroit Red Wings, in ihrem ersten Heimspiel der Spielzeit 2018/19, auf den Stanley Cup Sieger des Jahres 2006, die Carolina Hurricanes.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Hurricanes wollen Heimpleite wettmachen

Gegen die New York Islanders setzte es für die Carolina Hurricanes zum Saisonstart eine ärgerliche 1:2-Heimpleite nach Verlängerung. Lediglich ein Punkt sprang somit als Lohn heraus. Bei den Columbus Blue Jackets gilt es also die Niederlage wettzumachen. Die Aufgabe geht das Team mit viel Optimismus an, da es am Donnerstag durchaus einige Aspekte im Spiel gab, die den Verantwortlichen gefallen haben dürften und Mut für die kommenden Aufgaben machen. 46 Schüsse auf das Tor des Gegners lassen auf eine erfolgreichere Zukunft hoffen. "Wir hatten viele Torchancen. Schön auch, dass uns der Ausgleich noch kurz vor Ende der regulären Spielzeit gelungen ist und wir damit für den großen Einsatz belohnt wurden", fand Dougie Hamilton Tröstendes.

"Unsere Jungs haben es so umgesetzt, wie wir es uns erwartet haben", bilanzierte Trainer Rod Brind'Amour.

"Wir wollen in dieser Saison deutlich mehr als 82 Spiele absolvieren. Dieses lief nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten. Doch wir sind grundsätzlich auf einem guten Wege", richtete Kapitän Justin Williams den Blick auf das kommende Spiel in Columbus.

Gelingt es den Hurricanes dort tatsächlich sich für den betriebenen Aufwand häufiger zu belohnen?

Columbus muss Torwartposition überdenken

Bei den Columbus Blue Jackets lief es im Spiel gegen die Detroit Red Wings schon recht gut. Nach Verlängerung siegte das Team von Trainer John Tortorella in der Motor City mit 3:2, sicherte sich somit einen Auftakt nach Maß. Etwas überraschend stand Joonas Korpisalo im Kasten der Blue Jackets. Er lieferte einen starken Auftritt ab, vermochte mit 18 Saves zu überzeugen. Nach drei Rettungstaten im Schlussdrittel kamen in der fälligen Verlängerung noch einmal drei hinzu. Überragend war seine spektakuläre Rettungstat gegen Danny DeKeyser, dessen Versuch die Scheibe über die Linie zu stochern, Korpisalo glänzend zunichtemachte. Auch gegen Gustav Nyquist griff er rettend in höchster Not ein.

Video: CBJ@CHI: Korpisalo stoppt Saad mit tollem Save

"Korpi wird viel zu häufig unterschätzt. Er hat seine Sache toll gemacht. Besonders seine Paraden in der Verlängerung haben uns heute den Sieg ermöglicht", lobte Center Brandon Dubinsky.

Ob der Torhüter heute in Columbus direkt seine nächste Bewährungschance bekommen wird?

Kings freuen sich auf Saisonpremiere

Die Los Angeles Kings treffen in ihrer Saisonpremiere daheim im Staples Center auf den innerkalifornischen Rivalen die San Jose Sharks. Nach dem frühen Aus in den Stanley Cup Playoffs der Vorsaison gegen den späteren Überraschungsfinalisten Vegas Golden Knights, will das Team von Trainer John Stevens in diesem Jahr unbedingt mehr erreichen. Nachdem das Team die Stürmer Dustin Brown und Jonny Brodzinki auf die Verletztenliste setzen musste, ist der Teamkader auf derzeit 22 Spieler reduziert. Drei Aktive aus diesem Kreis werden neue Nummern bekommen. So trägt Stürmer Michael Amadio statt der Nummer 52 jetzt die 10 auf dem Rücken, Jaret Anderson-Dolan wechselt von der 50 auf die Nummer 28 und Paul LaDue wird zukünftig mit der Nummer 2 statt der 38 auf das Eis laufen.

Video: Kovalchuk lässt Vegas Defensive stehen und trifft

Anderson-Dolan vor NHL-Debüt

Der in Calgary geborene Jaret Anderson-Dolan wird in den Reihen der Kings sein NHL-Debüt feiern, nachdem er vor einem Jahr beim NHL Draft von den Kaliforniern ausgewählt wurde. Der erst 19-Jährige schaffte den Sprung in den finalen Kader des Teams. Damit erfüllt sich der Traum des Kanadiers, der in der zweiten Runde an Nummer 41 im Draft-Jahrgang 2017 gezogen wurde.

"Meine Eltern haben vor Glück geweint, so stolz waren sie", erinnert sich der Jungprofi an den Tag, als sich die Kings für ihn entschieden haben.

Nach einem beeindruckenden Auftritt im Trainingscamp, dürfte er mit einer gehörigen Portion Aufregung in die Saisonpremiere seines Teams im heimischen Staple Center gehen. Grund zur Freude auf seinen ersten Auftritt in der Liga.

 

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Sharks bauen weiterhin auf Barclay Goodrow

Nachdem die Sharks ihre Saisonpremiere am Mittwoch mit 2:5 gegen die Anaheim Ducks vergeigt haben, gab es unmittelbar vor dem nächsten Derby gegen die Kings gute Nachrichten von General Manager Doug Wilson. Der gab am Donnerstag offiziell bekannt, dass das Franchise das Arbeitspapier mit Center Barclay Goodrow um zwei weitere Jahre verlängert hat. Goodrow steht nun bis zum Frühsommer 2021 unter Vertrag.

"Barclay hat uns mit seiner Einstellung beeindruckt. Er ist ein hart arbeitender, hingebungsvoller Spieler, der sehr gut zu uns passt", lobte ihn Wilson. Der Center ist einer der wenigen ungedrafteten Spieler in der Liga. Er kam in der Vorsaison auf 14 Punkte, darunter sieben Tore. Barclay gewann 58,8 Prozent seiner Faceoffs, eine Quote die ihn ligaweit Rang drei bescherte (Spieler mit mindestens 100 Versuchen).

Er brachte es in 124 NHL- Einsätzen auf eine Ausbeute von elf Treffern und 19 Assists Sein Debüt gab er am 30. Oktober 2014 in einem Spiel gegen die Minnesota Wild.

Wird ihm sein neuer Vertrag schon im Spiel bei den Kings Flügel verleihen?

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