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30.12. Spiel-Vorschau: Vegas gegen Arizona

Die Golden Knights treffen sich zum Duell in der Pacific Division mit den Coyotes, dem einzigen Spiel des Tages

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Autor

Nach dem vollgepackten Spieltag mit 15 Partien am Samstag, können sich die Fans der NHL am Sonntag auf ein einziges Spiel konzentrieren. Die Partie der Vegas Golden Knights in der Gila River Arena der Arizona Coyotes um zwei Uhr nachts mitteleuropäischer Zeit, ist die einzige Begegnung des Tages. Dabei trifft das vorletzte Team der Pacific Division auf die drittplatzierte Mannschaft.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Der Veteran und der Außenseiter

Die Vegas Golden Knights gewannen sechs der letzten zehn Spiele und punkteten in neun davon (6-1-3), die letzten beiden Partien gingen zu ihren Gunsten aus. Zwei Stürmer spielten sich dabei besonders in den Vordergrund. Der 33-Jährige Paul Stastny erzielte in beiden Siegen ein Tor und bereitete jeweils das entscheidende Tor vor. Während solche Leistungen von Stastny erwartet werden, spielte sich ein anderes Teammitglied eher unerwartet in den Vordergrund. Brandon Pirri wurde erst am 19. Dezember von den Chicago Wolves aus der American Hockey League in die Mannschaft berufen und überzeugte seitdem. Bei dem 4:1-Sieg der Golden Knights gegen die Los Angeles Kings blieb er zwar ohne Punkt, in den vier Spielen zuvor sammelte er aber vier Tore und einen Assist.

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Gut in Form 

Die Arizona Coyotes stehen zwar auf dem vorletzten Platz der Pacific Division, doch ihre Bilanz aus den letzten Spielen kann sich sehen lassen. In den letzten vier Spielen gewannen sie gegen die Colorado Avalanche, San Jose Sharks und Anaheim Ducks, bei den Kings mussten sie eine 2:1-Niederlage hinnehmen. Mit den Siegen gegen die Sharks und Ducks, für die sie in die Verlängerung gehen mussten, bewiesen sie Kampfgeist und Nervenstärke. Die Golden Knights täten besser daran, auf einen Sieg in der regulären Spielzeit zu setzen und die Verlängerung zu vermeiden.

Angstgegner Vegas

Die Coyotes hatten bisher wenig Glück mit den Golden Knights. Die erste Begegnung der Saison zwischen den beiden ging an Vegas. Seit sie letzte Saison in die NHL kamen, gewannen sie fünf von sechs Pflichtspielen gegen Arizona. Dazu kommt ein Sieg in der Saisonvorbereitung im vergangenen September. Allerdings sind die Partien zwischen den beiden Wüsten-Teams oft eng, in vier der sechs Pflichtspiele, darunter auch der Sieg der Coyotes aus der vorherigen Saison, machte am Ende ein Tor den Unterschied. Setzt sich dieser Trend fort, könnte ein spannendes Spiel bevorstehen.

 

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Rookies springen für Leistungsträger ein 

Bei den Coyotes fehlen derzeit einige wichtige Spieler. Neben Torwart Antti Raanta sind auch die Stürmer Christian Dvorak und Michael Grabner verletzt, Center Brad Richardson fehlte am Samstag aufgrund einer Krankheit. Nur gut, dass die Rookies im Team in den letzten Spielen Leistung bringen. Michael Bunting traf in seinem ersten von bisher vier Spielen, Verteidiger Ilya Lyubushkin bereitete in den letzten vier Spielen zwei Tore vor und Connor Garland sammelte in jedem der letzten vier Spiele einen Punkt (zwei Tore, zwei Vorlagen).

Kommt die Abwehrschlacht von Glendale?

Beide Teams gehören zu den besten Defensiv-Mannschaften der NHL. Die Golden Knights liegen mit einem Durchschnitt von 2,76 Gegentoren pro Spiel auf Platz sechs der Liga, die Coyotes mit 2,82 auf Platz zehn. Die Coyotes liegen außerdem mit 30,5 kassierten Torschüssen pro Partie auf Rang acht. Die Golden Knights mit 28,6 auf Rang fünf und sind eins von nur sieben Teams, deren Wert unter 30 liegt. Für die Coyotes könnte die Partie außerdem ziemlich schmerzhaft werden, denn die Golden Knights gehen gerne hart in den Zweikampf. Mit 1104 Checks in 41 Spielen, liegen sie auf Platz zwei hinter den Pittsburgh Penguins (1120).

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