Skip to main content

14.11. Spiel-Übersicht: Crawford stoppt freien Fall

Chicago kann wieder gewinnen, Vegas mit Kantersieg und Colorado dreht Rückstand

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Die Chicago Blackhawks haben ihre Niederlagen-Serie durch einen 1:0-Heimsieg gegen die St. Louis Blues gestoppt. Blake Wheeler baute seine Punkte-Serie beim 3:1-Sieg seiner Winnipeg Jets gegen die Washington Capitals aus. Ein Offensivfeuerwerk brannten die Colorado Avalanche beim 6:3-Erfolg über die Boston Bruins ab. Die Vegas Golden Knights ballerten sich mit einem 5:0 gegen die Anaheim Ducks viel Frust von der Seele. 

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht in der NHL: 

Seabrook und Crawford beenden die Negativserie

Die Chicago Blackhawks haben ihren freien Fall gestoppt. Nach acht Niederlagen in Folge (0-6-2) ging Chicago gegen die St. Louis Blus wieder als Sieger vom Eis und setzten sich im United Center knapp mit 1:0 durch. Im Duell zweier Central-Division-Teams dominierten vor allem die beiden Torhüter: Blackhawks-Goalie Corey Crawford stoppte alle 28 Schüsse und feierte damit seinen ersten Saison sowie 24. Karriere-Shutout. St. Louis' Schlussmann Jake Allen zeigte 18 Saves und eine Fangquote von 94,7 Prozent. Den Treffer des Tages erzielte Chicagos Verteidiger Brent Seabrook im Powerplay. Kurios: Den eigentlichen Schuss konnte Allen parieren, doch vom rechten Schlittschuh von Blues-Verteidiger Jay Bouwmeester prallte die Scheibe ins Tor (25.). Der Deutsche Dominik Kahun spielte in der zweiten Sturmreihe der Blackhawks neben Alex DeBrincat und David Kampf und kam auf 13:01 Minuten Eiszeit. Es war Chicagos erster Sieg unter dem neuen Trainer Jeremy Colliton (1-2-1).

Video: STL@CHI: Crawford hält Führung mit spätem Save fest

Winnipegs Wheeler auch von Washington nicht zu stoppen

Die Winnipeg Jets setzten sich auf heimischem Eis im Bell MTS Place mit 3:1 gegen die Washington Capitals durch. Die Gäste aus der US-Hauptstadt gingen im ersten Abschnitt durch Jakub Vrana in Front (14.). Im zweiten Durchgang glich Mark Scheifele im Powerplay aus. Den zweiten Assists gab dabei Blake Wheeler, der seine Punkte-Serie damit auf elf Spiele ausbaute (zwei Tore, 18 Assists). Im Schlussdrittel starteten die Jets dann durch: Ben Chiarot (53.) sowie ein "Empty Netter" von Kyle Connor (60.) brachten Winnipeg den Sieg. Bei den Jets glänzte außerdem Torwart Connor Hellebuyck mit 27 Saves (96,4 Prozent Fangquote). Sein Gegenüber Phoenix Copley (21 Saves, 92,3 Prozent Fangquote) erhielt seinen zweiten Start binnen zwei Tagen, weil sich Stammkraft Braden Holtby verletzt abmeldete. Als Ersatzmann fungierte Gavin McHale, der einen Tagesvertrag erhielt. Washingtons Schweizer Verteidiger Jonas Siegenthaler bildete das dritte Verteidiger-Paar mit Madison Bowey, brachte es auf zwei Blocks und 11:02 Minuten Eiszeit. Capitals-Stürmer Evgeny Kuznetsov schied schon im 1. Drittel nach einem Check gegen den Kopf von Brandon Tanov verletzt aus.

Video: WSH@WPG: Scheifele nutzt Passspiel im Powerplay

Colorado zündet Offensivfeuerwerk gegen Boston

Deutlich torreicher war der Vergleich zwischen den Colorado Avalanche und den Boston Bruins im Pepsi Center, den die Hausherren aus Denver mit 6:3 für sich entschieden. Dabei zeigte sich sowohl Colorado (3/3) als auch Boston (2/3) gefährlich im Powerplay. Das Toreschießen eröffnete Avalanche-Stürmer Gabriel Landeskog (11.), dann aber drehten die Bruins die Partie durch David Pastrnak (17., PP) und Jake DeBrusk (20., 24., PP) in einen 3:1-Vorsprung. Mikko Rantanen brachte Colorado wieder heran (29., PP), Matt Calvert glich aus (43.), dann kamen die Avalanche dank Nathan MacKinnon (50.), Tyson Jost (56., PP) und Alexander Kerfoot (60., PP) weiter ins Rollen - 6:3! Colorados gefürchtete Top-Sturmreihe mit Landeskog, MacKinnon und Rantanen brachte es auf satte sechs Scorerpunkte (drei Tore, drei Assists). Der Deutsche Philipp Grubauer (Backup) sowie der Schweizer Sven Andrighetto (Unterkörper-Verletzung) kamen nicht für die Avalanche zum Einsatz.

Video: BOS@COL: MacKinnon zur Führung nach Rantanens Pass

5:0! Vegas feiert Kantersieg gegen Anaheim

Die Vegas Golden Knights ballerten sich gegen die Anaheim Ducks den Frust von der Seele und schossen den Pacific-Divison-Rivalen mit 5:0 aus der T-Mobile Arena. Alex Tuch (18., im Powerplay), Cody Eakin (21.), Nick Holden (28.), erneut Eakin (30., in Unterzahl) und Tomas Hyka (46.) erzielten die Tore für entfesselte Golden Knights. Vegas-Goalie Marc-André Fleury zeigte 29 Saves und feierte seinen dritten Saison- bzw. 51 Karriere-Shutout. Bei Anaheim wurde Starter John Gibson (neun Saves, 75,0 Prozent Fangquote) nach dem 0:3 durch Backup Ryan Miller ausgetauscht (elf Saves, 84,6 Prozent).

Aufgeschnappt:

"Ich bin froh, dass sich die Jungs belohnen konnten. Es war nicht schön zu sehen, wie sich die Niederlagen gestapelt hatten. Wir haben hart gekämpft, umso mehr freue ich mich über die Mannschaft." - Jeremy Colliton, Trainer Chicago Blackhawks

"Wir haben ganz schön lange warten müssen und haben ein bisschen vergessen, wie es ist, zu gewinnen. Ich denke, unsere Jungs haben heute richtig gut und auch miteinander Wir haben nicht viele Fehler gemacht." - Corey Crawford, Torwart Chicago Blackhawks

"Wir waren gespannt, dass der amtierende Stanley-Cup-Sieger in unsere Stadt kommt und wollten unser bestes Spiel zeigen. Unser Torwart Connor Hellebuyck hat uns am Anfang im Spiel gehalten, dann haben auch wir Fahrt aufgenommen. Es war ein enges Spiel." - Ben Chiarot, Winnipeg Jets

 

[Die neuesten Nachrichten aus der NHL auf Twitter bekommst Du bei @NHLde]

 

Die Three Stars des Abends:

1st Star: Corey Crawford, Chicago Blackhawks (28 Saves, 100 Prozent Fangquote) 
2nd Star: Mikko Rantanen, Colorado Avalanche (ein Tor, zwei Assists)
3rd Star: Cody Eakin, Vegas Golden Knights (zwei Tore)

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.