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Sofortanalyse: Tampa gleicht zum 2-2 aus

von Tom Gulitti / NHL.com

TAMPA, Fla. - Die Tampa Bay Lightning schlugen am Freitag in der Amalie Arena die Pittsburgh Penguins 4-3 in Spiel vier des Eastern Conference Finales.

Die Best-of-7 Serie ist 2-2 ausgeglichen.

Ryan Callahan fälschte fälschte 27 Sekunden nach Beginn des Spiels zum schnellen Start für die Lightning ab. Andrej Sustr, Jonathan Drouin und Tyler Johnson trafen ebenfalls zur 4-0 Führung der Lightning nach dem zweiten Drittel. Victor Hedman, Alex Killorn und Nikita Kucherov machten je zwei Assists.

Phil Kessel, Evgeni Malkin und Chris Kunitz trafen brachten die Penguins im dritten Drittel bis auf ein Tor an den Ausgleich.

Erkenntnis: Die Lightning bewiesen wieder ihre Nehmerqualitäten. Nachdem sie in Spiel zwei und drei unterlegen waren, schien es als wären die Playoffs für sie bald vorbei, aber sie schlugen mit ihrem besten Spiel der Serie zurück, bevor sie es im letzten Drittel beinahe noch aus der Hand gaben.

Hedman dominierte nach der Eröffnung mit seinem Schuss von der blauen Linie, der von Callahan ins Tor abgefälscht wurde und auf das Spiel einstimmte. Drouin erholte sich von seinem Fehler zum 4-2 der Penguins in Spiel drei, indem er mit seinem Backcheck Eric Fehrs Schuss bei einem Konter in Unterzahl verhinderte und 5:22 vor Ende des zweiten Drittels im Powerplay das 3-0 markierte.

Penguins Rookie Torhüter Matt Murray (vier Tore bei 30 Schüssen) hielt das Spiel mit wichtigen Saves eng, wurde aber zum dritten Drittel von Veteran Marc-Andre Fleury ersetzt.

Was das für die Penguins bedeutet: Die Lightnings schienen nach den letzten beiden Spielen in den Seilen zu hängen und die Pens hatten eine Chance die Vorentscheidung zu holen, waren in den ersten beiden Dritteln aber schlampig und undiszipliniert, bevor sie im dritten Drittel anstürmten. Jetzt wird es eine lange Serie und Trainer Mike Sullivan steht vor einer wichtigen Torhüterentscheidung für Spiel fünf am Sonntag.

Was das für die Lightning bedeutet: Sie schlugen nach einer schwachen Leistung in Spiel drei zum Ausgleich zurück. Trotzdem war es ein glücklicher Sieg, da sie im dritten Drittel den Fuß vom Gas nahmen.

Entscheidender Moment: Als die Lightning im Powerplay 2-0 in Führung waren, traf Penguins Verteidiger Kris Letang Drouin nach 11:38 im zweiten Drittel, als er den Puck abfeuerte um den Kontakt zur Strafe herzustellen. Er gab Tampa Bays Alex Killorn dann einen Crosscheck und bekam eine Strafe wegen übertriebener Härte im Gerangel mit Brian Boyle. Es folgten vier Minuten Powerplay für die Lightning. Sie nutzten es durch Drouins Tor zur 3-0 Führung.

Unbesungener Held des Spiels: Johnson wurde beim Aufwärmen vom Puck am Mund getroffen und verpasste den Beginn des Spiels. Er kehrte mit einem Gittervisier zurück und erzielte den Siegtreffer 2:12 vor Ende des zweiten Drittels.

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